Die 1918 gegründete „Rote Armee der Arbeiter und Bauern“ hat das junge Sowjetrussland im Bürgerkrieg und gegen ausländische Interventionen vor dem Untergang bewahrt. Mit hohem Blutzoll hat sie später den deutschen Faschismus besiegt. Ein Buch berichtet nun über ihre „vergessenen Kriege“ in der Zwischenzeit wie über die Folgen von Stalins Terror.
1979 begann die sowjetische Militäroperation in Afghanistan, die sich zum Krieg ausweitete. Was mit dem ruhmlosen Abzug der Sowjetarmee 1989 endete ist weitgehend bekannt, auch wenn über Einzelheiten weiter debattiert wird. Unbekannt ist, dass die Rote Armee bereits 50 Jahre zuvor in Afghanistan Krieg führte. Am 15. April 1929 bombardierten sowjetische Kampfflugzeuge den afghanischen Grenzposten Patta-Gissar. Zur gleichen Zeit drang eine Einheit der Roten Armee, als Afghanen getarnt, über den Grenzfluß Amu-Darja in das Land ein.
Dieser Militäreinsatz gehört zu den „Vergessenen Kriegen der Roten Armee“, an die ein neues Buch erinnert. Die Autoren Ralf Rudolph und Uwe Markus beschreiben darin Kriege und verdeckte Militäroperationen der 1918 gegründeten Roten Armee, die zwischen den beiden Weltkriegen geführt wurden. Sie haben bereits mehrere Bücher veröffentlicht, so über Syrien, die Krim und das Baltikum als „Aufmarschgebiet“ der Nato.
Erfahrene Offiziere als angebliche Verschwörer
Sie sparen in ihrem neuesten nicht die Folgen der Stalinschen Terrorwelle aus, die ab 1937 gegen das sowjetische Offizierskorps rollte. Zu den Opfern der „Enthauptung der Roten Armee“ 1937/38, von der Historiker sprechen, gehörte Witali M. Primakow. Er war Revolutionär der ersten Stunde, sowjetischer Militärattaché in Afghanistan und Kommandeur der 1929 in dem Land eingesetzten Einheit. Später wurde er sogar Mitglied des Kriegsrates beim Volkskommissar für Verteidigung der UdSSR.
Doch im April 1937 wurde Primakow wie andere wegen einer angeblichen „trotzkistischen Verschwörung“ verhaftet, gefoltert und wie Marschall Michail N. Tuchatschewski nebst anderen Militärs in einem fingierten Prozess verurteilt. Am 12. Juni 1937 wurde der hochrangige Offizier erschossen. Sein Schicksal gehört neben dem von Tuchatschewski zu den Beispielen im Buch. Die Autoren zeigen, wen das Stalinsche Misstrauen und der darauf aufbauende politische blutige Terror traf sowie welche Folgen das für das sowjetische Militär hatte.
In Afghanistan hatte Primakow 1929 die Einheit der Roten Armee befehligt, die auf Bitte des damaligen Königs Amanullah Khan im April des Jahres ins Land kam. Sie sollte der Regierung des Landes zu Hilfe kommen, die bereits seit Jahren von Mudschaheddin bedrängt wurden. Bereits 1924 hatte die sowjetische Luftwaffe nach einer islamistischen Revolte in Nordafghanistan Einsätze auf Seiten der Regierungsstruppen geflogen.
Bereits vor 90 Jahren: Gefahr durch Mudschaheddin
Anlass für die Unruhen war der Widerstand religiöser Gruppen gegen die reformorientierte, liberale Politik von Amanullah Khan. Dieser hatte den Autoren zufolge Kontakt zu Sowjetrussland gesucht und unter anderem das an Afghanistan interessierte Großbritannien ausgebootet. Die von Rudolph und Markus beschriebenen Motive auf sowjetischer Seite klingen wie jene in der Situation 50 Jahre später:
„Moskau hatte ein vitales Interesse daran, dass in der von ethnischen Konflikten geprägten Region Stabilität herrscht und dass diese Konflikte nicht auf sowjetisches Territorium übergreifen. Diese Gefahr war real, denn im Norden Afghanistans hatten sich viele konservativ-religiöse Emigranten aus den mittelasiatischen Sowjetrepubliken niedergelassen, die ein militärisches Bedrohungspotential darstellten. Und bereits damals wurde der schwelende Konflikt von außen befeuert.“
Laut den Angaben haben besonders die Briten die damaligen islamistischen Rebellen unterstützt, die 1928 einen Aufstand begannen. Zuerst sei es bei der Bitte um militärische Unterstützung seitens des Königs um eine in der Sowjetunion aufgestellte Truppe aus Exilafghanen gegangen. Doch als sich nicht genügend Kämpfer gefunden hätten, seien sowjetische Soldaten in die Einheit aufgenommen worden – offiziell einem afghanischen General unterstellt, aber real vom Bürgerkriegsheld und Korpskommandeur Primakow geführt.
Geschichte wiederholt sich manchmal
Rudolph und Markus schildern den Kampfweg der als Afghanen verkleideten Rotarmisten, die eigentlich kein Russisch sprechen sollten, damit sie nicht auffliegen. Aber am 22. April 1929 stürmten sie laut den Autoren Masar-e-Sharif – mit den typisch russischen Ruf „Hurraaaaa“. Der Einsatz sowjetischer Truppen sei ab diesem Zeitpunkt international nicht mehr zu verheimlichen gewesen, heißt es im Buch.
Doch am Ende wurden die afghanischen Regierungstruppen samt der sowjetischen Soldaten – im Mai war eine weitere Einheit hinzugekommen – besiegt. Amanullah Khan floh endgültig außer Landes und die durch Verluste dezimierten Rotarmisten wurden in die Heimat zurückbefohlen. Das Ziel war nicht erreicht worden, stellen die Autoren fest – wie 50 Jahre später.
1930 seien sowjetische Truppen ein weiteres Mal in Afghanistan einmarschiert, auch weil Mudschaheddin verstärkt in die Turkmenische Sowjetrepublik eindrangen. Auch dieses Mal gab es laut dem Buch eine entsprechende Bitte der Regierung in Kabul. Dieser Einsatz ist den Angaben nach erfolgreicher gewesen. die Mudschaheddin konnten geschlagen werden und ihr Anführer wurde erschossen.
Sowjetisch-britischer Einmarsch in den Iran
Der verdeckte Militäreinsatz am Hindukusch war nicht der einzige damals in der Region. Die Autoren berichteten am Dienstag in Berlin, als sie ihr Buch vorstellten, vom gemeinsamen sowjetisch-britischen Einmarsch in den Iran. Der erfolgte im August 1941 und ist ebenso weitgehend unbekannt.
Die Initiative dazu ging dem Buch zufolge von Stalin aus, der befürchtet habe, dass sich der Teheran an das faschistische Deutschland annähert. Wäre das geschehen, hätte die deutsche Rüstungswirtschaft den notwendigen Zugriff auf das iranische Öl bekommen. Das sollte die Invasion der neuen Alliierten Sowjetunion und Großbritannien verhindern.
Zuvor sei bereits eine sowjetische Geheimoperation vorbereitet worden, die die iranische Provinz Aserbaidschan abspalten und das nordiranische Öl für die Sowjetunion sichern sollte. Die Briten befürchteten den Angaben nach nicht unberechtigt, dass die Deutschen die Raffinerien der Anglo-Iranian Oil Company in Abadan in die Hände bekommen.
Folgen bis in die Gegenwart
Der Einmarsch in den Iran durch sowjetische und britische Truppen sei am 25. August 1941 begonnen worden, für die iranische Seite unerwartet. Die Rote Armee setzte laut Rudolph und Markus immerhin 1.000 Panzer und etwa 120.000 Soldaten ein. Beide Länder setzten ebenso ihre Marine und die Luftwaffe ein. Am 30. August gab sich der Iran geschlagen, heißt es im Buch, unterzeichnete mit Moskau und London Friedensverträge, stimmte den Besatzungszonen zu und erklärte Deutschland den Krieg.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs verzögerte die Sowjetunion den vereinbarten Abzug der Roten Armee aus dem Iran. Sie hoffte wohl, Teile des Landes in ihre Einflußsphäre übernehmen zu können. Doch die folgende Krise im Verhältnis zu den USA und Großbritannien zwang den Autoren zufolge Stalin, nachzugeben und die sowjetischen Soldaten 1946 abzuziehen.
Die beiden Autoren schreiben in ihrem Buch nicht nur über die Kriege und Einsätze der Roten Armee sowie das Schicksal der jeweils führenden Offiziere. Sie machen zugleich auf die Folgen bis in die Gegenwart aufmerksam. Das geschieht bei dem polnisch-sowjetischen Krieg 1920 ebenso wie bei der Revanche 1939 nach dem Geheimabkommen in Folge des deutsch-sowjetischen Nichtangriffsvertrages. Die Sowjetunion marschierte in Ostpolen ein und holte sich jene Gebiete zurück, die Polen 19 Jahre zuvor annektiert hatte.
Erfolgloser Angriff auf Finnland
Auch die langfristigen Folgen des sowjetischen Angriffs auf Finnland 1939 werden im Buch dargestellt, neben dem Geschehen des „Winterkrieges“. In diesem habe sich die Sowjetunion nicht nur ob ihrer militärischen Möglichkeiten selbst überschätzt. Die katastrophalen Folgen im Offizierskorps der Roten Armee, nach dem ab 1937 etwa die Hälfte seines Bestandes verhaftet oder ermordet worden war, hätten zur sowjetischen Niederlage beigetragen.
Die Autoren gehen außerdem auf die Zusammenarbeit zwischen Roter Armee und Reichswehr von 1920 bis 1933 ein. Sie schildern den Einsatz sowjetischer Soldaten und Offiziere auf Seiten der spanischen Republik 1936 bis 1939. Ebenso werden die militärischen Auseinandersetzungen mit Japan in Asien 1938/39 dargestellt, so die Kämpfe am Chassansee und die Schlacht am Galchin Gol.
Rudolph und Markus widersprechen russischen Historikern und Publizisten, die meinen, die katastrophalen Niederlagen der Roten Armee in den ersten Wochen nach dem faschistischen deutschen Überfall hätten nichts mit dem Kahlschlag ab 1937 zu tun. Dabei werde immer nur quantitativ argumentiert und übersehen, dass gerade die meisten der Offiziere mit Auslands- und Kampferfahrungen Opfer des Stalinschen Terrors wurden. Diese hätten dann gefehlt, als die faschistische Wehrmacht in das Land einfiel.
Stalin verantwortlich für Scheitern vor Warschau
Das Schicksal hochrangiger und erfahrener Militärs der Roten Armee durch den Stalinschen Terror trug dazu bei, dass es für ihn ein emotionales Buch sei, sagte Ko-Autor Markus. Selbst noch nach dem 22. Juni 1941 seien hochrangige sowjetische Offiziere auf Befehl von NKWD-Chef Lawrentij Berija erschossen worden, ist im Buch zu lesen. Die Autoren nennen die Namen der Opfer, darunter Generaloberst Grigori M. Schtern, Chef der sowjetischen Luftverteidigung.
Angesichts dessen gab es Unverständnis und Kopfschütteln im Publikum, als die beiden Autoren ihr neues Buch in der Ladengalerie der Tageszeitung „junge Welt“ vorstellten. Eine geschichtliche Episode führte zu Diskussionen. Sie erinnern im Buch daran, dass Stalin mitverantwortlich dafür ist, dass die sowjetische Armee im August 1920 vor Warschau scheiterte. Bis dahin war sie vorgerückt, nachdem Polen Sowjetrussland angegriffen hatte.
Stalin war der Südwestfront unter Befehl von Alexander Jegorow als Politkommissar zugeteilt worden. Er habe den Front-Befehlshaber überredet, nicht wie von Moskau befohlen, vom Süden her auf Warschau zu marschieren. Dort kämpfte bereits die Westfront unter dem Kommando von Tuchatschewski. Jegorow und Stalin entscheiden sich stattdessen für den Versuch, das damals polnische Lemberg (Lwow) einzunehmen. Doch sie scheiterten – ebenso wie der alleingelassene Tuchatschweski vor Warschau.
Behelfsverweigerung überlebt und Kontrahenten ermordet
„Das Debakel der sowjetischen Truppen in Polen hatte letztlich das für die Südwestfront zuständige Mitglied des Revolutionären Kriegsrates, Josef Stalin, zu verantworten“, schreiben Rudolph und Markus. Als ihnen bei der Buchvorstellung dazu widersprochen wurde, verwiesen sie auf sowjetische Dokumente, die bestätigen, was sie schreiben.
Der Militärhistoriker Werner Röhr machte in der Diskussion darauf aufmerksam, dass in Kriegszeiten derjenige, der einen Befehl verweigert, erschossen wird. Aber: „Lenin hat Stalin in Schutz genommen“, so Röhr. Der Befehlsverweigerer wurde nur von seinem Posten entbunden und bekam nie wieder ein militärisches Amt – um sich dann im Zweiten Weltkrieg „Generalissimus“ nennen zu lassen.
Diese Episode im Jahr 1920 hatte nicht nur Folgen in der damaligen konkreten Situation, sondern auch für den weiteren Gang der Geschichte. Markus und Rudolph verwiesen ebenso wie der Militärhistoriker Röhr in der Diskussion darauf, dass das einer der Gründe gewesen sein wird, warum Marschall Tuchatschewski 1937 erschossen wurde.
Umfangreiche Quellenbasis und Hintergrundinformationen
Das Buch über die „vergessen Kriege der Roten Armee“ hat seinen Titel vor allem wegen des Publikums im Westen bekommen, erklärte Ko-Autor Markus. Nach seinen Worten soll es kein wissenschaftliches Werk sein, weshalb es auch kein umfangreiches Quellenverzeichnis hat, wie es in Büchern von Historikern üblich ist. Beide Autoren stützen sich aber auf umfangreiche sowjetische bzw. russische Dokumente und Quellen ebenso wie auf Fachliteratur, die im Anhang angegeben sind.
Ihr Buch gibt einen guten Ein- und Überblick über die ersten Jahrzehnte der Roten Armee, die in Folge des Krieges gegen das revolutionäre Russland entstand, den seine inneren und äußeren Gegner begannen. Das Buch erscheint offiziell am Samstag. Der 23. Februar galt in der Sowjetunion als Tag der Gründung der Roten Armee. Noch heute wird er in Russland als „Tag des Verteidigers des Vaterlandes“ begangen. Eigentlich wurde das Dekret über die Bildung einer Roten Armee der Arbeiter und Bauern vom Rat der Volkskommissare bereits am 15. Januar 1918 erlassen, erinnern Rudolph und Markus.
Deutsche Truppen vor Petrograd gestoppt
Bei ihnen ist nachzulesen, wie es zum 23. Februar als offiziellem Gründungsdatum und Feiertag kam. Den Anlass gaben die deutschen Truppen, die 1918 nach den ersten gescheiterten Friedensverhandlungen in Brest-Litowsk Sowjetrussland angegriffen hatten.
„Rote Matrosen der Baltischen Flotte und Soldatentrupps, die sich an der Revolution in Petrograd beteiligt hatten, stellten sich den deutschen Truppen bei Pskow und Narwa entgegen und brachten sie am 23. Februar 1918 etwa 100 Kilometer vor Petrograd zum Stehen. Dieser Tag des Sieges über die deutschen Interventionstruppen wird seither als Gründungsdatum der Roten Armee angesehen.“
Dieser Tag sollte auch im deutschen Gedächtnis vermerkt werden. Gerade in einer Zeit, in der deutsche Soldaten und Waffen wieder an der russischen Grenze, etwa 150 Kilometer vom einstigen Petrograd, dem heutigen Sankt Petersburg, stehen, könnte er hierzulande zum Nachdenken anregen.
Ralf Rudolph/Uwe Markus: „Vergessene Kriege der Roten Armee“
Phalanx Verlag 2019. 319 Seiten. 123 Fotos und Karten. ISBN: 978-3-00-061802-4. 21,40 Euro
zuerst bei Sputniknews erschienen


von verschiedenen Seiten auf die Demonstranten geschossen - Was ist mit den Polizisten, auf die erwiesenermaßen ebenso geschossen und von denen eine ganze Reihe ebenfalls erschossen wurde? Warum werden nur die Demonstranten erwähnt? Das passiert an mehreren Stellen.
Die Scharfschützen schienen dabei jeweils abzuwarten, bis wieder eine Gruppe von Demonstranten ins Schussfeld kamen, die die Verwundeten in Sicherheit bringen wollten. Dann wurden auch diese Helfer erschossen. - Diese Methode wird als "double tap" bezeichnet, die von den USA bzw. der CIA selbst bei Drohnenangriffen wie in Pakistan eingesetzt wurde. Das britische Bureau of Investigative Journalism (TBIJ) hat 2012 beschrieben, dass die CIA mit Drohnen ganz bewusst Personen ins Visier nahm, die beiDrohnenangriffen zu helfen versucht hatten: "CIA tactics in Pakistan include targeting rescuers and funerals". Das wurde russischen Truppen noch nicht vorgeworfen, so weit mir bekannt.
Warum werden nur die Aufnahmen des ukrainischen TV als aufklärend genommen, die von russischen Sendern als Propaganda abgetan? Dazu passend ein Beitrag von Russia Today, in dem ein Reporter des Senders beschreibt, was er in Kiew live erlebte und sah.
Trittbrettfahrer, der von der Aktion wusste, vom Hotel Ukraine geschossen hat - Spekulation, die voraussetzt, das jemand in das Hotel kam, mit Snipergewehr, während das Hotel beschossen wurde. Allerdings gibt es eben die ZDF-Aufnahmen von bewaffneten "Demonstranten" im Hotel.
Die Pläne für eine gewaltsame Niederschlagung der Proteste, die sehr detailliert ausgearbeitet waren - Da ist die Frage, warum die Polizisten zum Teil aber so erstaunt waren, dass sie beschossen wurden, weil sie sich als gute Ziele anboten. Auch hierzulande würden Polizeikräfte nicht lange zuschauen, wenn sie beschossen werden. Es ist natürlich im Nachhinein einfach "Einsatzpläne" zu "entdecken", die in deutlichem Widerspruch stehen zu dem, was in der Realität abgelaufen ist. Es ließe sich auch fragen, auf welcher Seite das Innenministerium in Kiew gestanden hat.
Es bleiben Zweifel, auch an der von Ihnen als möglich dargestellten Variante.
• Ich vergaß eben noch den Hinweis auf einen Beitrag bei globalresearch.ca, der einen historischen Überblick über das Auftauchen von "unbekannten Scharfschützen" bei westlichen Regimechange-Versuchen gibt.
10. März 2014
Interessante Logik. Interessant auch, dass die Uniformierten sich ungestört filmen ließen, siehe hier. Einige dieser Aufnahmen zeigte auch Hilpert.
Letzteres finde ich bemerkenswert, wo es doch geheime Pläne von geheim Kräften gewesen sein sollen/könnten. Oder sollten die gesehen werden? Ich kenne die Antwort natürlich auch nicht.
Das müssen Sie lesen!
• ... Ein Blick auf die freie Medienlandschaft hierzulande und ihre Vielfalt und ihre Freiheit: "Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten. Frei ist, wer reich ist. Das Verhängnis besteht darin, daß die Besitzer der Zeitungen den Redakteuren immer weniger Freiheit lassen, daß sie ihnen immer mehr ihren Willen aufzwingen." (Der Hamburger Publizist Paul Sethe in einem Leserbrief an den Spiegel vom 5. März 1965 - Quelle)
• "Stephen Cohen hatte in der US-Zeitschrift The Nation am 11. Februar darauf hingewiesen, dass die mediale Aufregung um Nulands EU-Beleidigung nur ablenkte. Wichtiger sei gewesen, dass die US-Diplomaten planten, eine neue anti-russische Regierung in der Ukraine zu installieren und den gewählten Präsidenten „zu verdrängen oder zu neutralisieren“. Das bedeute einen Staatsstreich, machte Cohen aufmerksam."
Da hieß es u.a.: "Dem Daily Telegraph gelang es, an "Politische Richtlinien für eine institutionelle Informations- und Kommunikationskampagne" der EU zu gelangen. In diesem als vertraulich gekennzeichneten internen Papier (zu dem man im EU-Parlament bislang keine Stellungnahmen abgeben möchte) wird beschrieben, wie "institutionelle Kommunikatoren" die öffentliche Meinung im Internet mit Hilfe von "Werkzeugen" beobachten und beeinflussen könnten. Sie sollen bereits "in einem frühen Stadium" herausfinden, ob "Debatten politischer Natur" auf Twitter, in Facebook, in Foren und in Blogs ein "Potenzial haben, Interesse von Medien und Bürgern auf sich zu ziehen".
Ein besonderes Augenmerk legt man dabei auf "Euroskeptizismus": Denn trotz der – so das Dokument wörtlich – "unbestreitbaren Erfolgsgeschichte" habe man feststellen müssen, dass aufgrund der "gegenwärtigen wirtschaftlichen und finanziellen Krise" und hoher Arbeitslosigkeit das Vertrauen in die Brüsseler Institutionen schwinde. Man müsse deshalb, die Wahrnehmung, dass die EU eine Ursache dieser Probleme ist, "umdrehen" und die Parole kommunizieren, "mehr Europa und nicht weniger" sei die Lösung. ..."
Die Methoden klingen ähnlich bzw. gleich.
• Die Briten bzw. ihre herrschenden Kreise hatten schon vorher Angst vor Russland, als dort noch der Zar regierte. Das schrieb unlängst Annika Mombauer in einem kleinen Buch zur "Juli-Krise 1914:
• „Andererseits stellte Russland, für den Fall, dass Frankreich und Russland aus einem Krieg gegen Deutschland siegreich hervorgehen würden, eine Bedrohung für das britische Empire dar, denn ein siegreiches Russland würde sich zweifellos als Nächstes gegen Indien richten. ‚Russland wäre in der Lage, in Regionen, in denen wir leider sehr schwach sind, für uns extrem unangenehm zu werden‘, sorgte sich Nicholson im Mai 1914. Solche Überlegungen spielten im britischen Foreign Office auch im Juli eine Rolle. Noch waren zwar Österreich-Ungarn und Deutschland die potentiellen Feinde, aber langfristig wurde die deutsche Furcht vor einem übermächtigen Russland sogar in London geteilt. Selbst in Paris war man davon überzeugt, dass die Russen in Zukunft unbesiegbar werden würden.“ (S. 84)
• „… Belgiens Schicksal würde die Briten nicht kaltlassen und konnte der Bevölkerung gegenüber als Erklärung dienen, warum man sich in diesen Krieg auf dem Kontinent einmischen musste, auch wenn für das Kabinett der ausschlaggebende Grund nicht Belgiens Schicksal, sondern Russlands zukünftige militärische Macht gewesen war. …
Die Entscheidung für eine Unterstützung der Entente-Länder, die dann am Nachmittag [des 2. August 1914 – HS] in einer zweiten Sitzung fiel, beruhte vor allem auf der Tatsache, dass man letztendlich in Whitehall ein feindliches Deutschland weniger fürchtete als ein feindliches Russland, …“ (S. 111ff.)
Als Deutschland dann 1917 half, Lenin nach Russland zu bringen, damit der den Kriegsgegner, das zaristische Russland schwächt, stürzten sich dann Briten, Deutsche, Franzosen, Japaner, Amerikaner usw. auf das durch Krieg und Revolution geschwächte und kriegsmüde Russland (Lenins 1. Dekret "An alle! An alle! An alle!" forderte Frieden). Woran sie damals aber scheiterten, das holen sie seit 1991 Stück für Stück nach. Und ukrainische "Nationalisten" rächten sich unlängst in Kiew an Lenin ... Darauf mussten sie lange warten.
Die Gesamtmobilmachung in Russland am 31. Juli machte zwar einen Krieg wahrscheinlicher, aber sie war nicht der Grund für den Ausbruch des Krieges.“ (S. 102f.)
So alt, so aktuell, bloß der Krieg bleibt in diesem Fall hoffentlich allen erspart, dieser eine. Es gibt immer noch genug bzw. zu viele Kriege auf dieser Welt. Schon jeder einzelne davon ist einer zu viel.
• ... Der Westen führte auch einen Untergrundkrieg gegen die UdSSR nach 1945, auch auf dem Boden der Ukrainischen Sowjetrepublik: "Bandera, dessen Milizen im Zweiten Weltkrieg zahlreiche Massaker begingen, darunter Massaker an Juden, erhielt nach Kriegsende Zuflucht in der Bundesrepublik - wie zahlreiche andere ukrainische NS-Kollaborateure auch. Andere wurden von der CIA in die Vereinigten Staaten verbracht, um dort für die Unterstützung verdeckter Operationen auf sowjetischem Territorium zur Verfügung zu stehen. Gemeinsames Ziel der Bundesrepublik und der USA war es, durch Unterstützung der ukrainischen Nationalisten die Sowjetunion zu schwächen und einen Sieg im Systemkampf herbeizuführen." (Quelle) In der TV-Doku "Hinter den feindlichen Linien - Geheimoperationen im Kalten Krieg" gibt es ebenfalls Infos dazu, u.a. hier nachschaubar
Das Verschwinden der Fla-Raketen sei unter anderem aus dem 80. Luftlanderegiment und der 27. mobilen Brigade gemeldet worden, hieß es. Die beiden Einheiten sind im Raum Lwow (Lemberg) stationiert. Der Quelle zufolge versucht die neue Leitung des Verteidigungsministeriums, den Vorfall zu verschleiern, indem sie die betroffenen Munitionslager mit veralteten Waffen auffülle.
Die Boden-Luft-Lenkwaffe Igla (Nato-Code SA-18 Grouse) dient zur Bekämpfung von tieffliegenden Luftzielen. Die Weitergabe dieser Waffe ist durch internationale Verträge eingeschränkt, um ein Gelangen in die Hände der Terroristen zu verhindern.
RIA Novosti, 10.3.14: Militante Nationalisten aus dem Westen der Ex-Sowjetrepublik, angeführt vom sogenannten Rechten Sektor, trieben im Osten der Ex-Sowjetrepublik mit Duldung der neuen Behörden in Kiew ihr Unwesen, hieß es in einer am Montag in Moskau veröffentlichten Mitteilung des russischen Außenamtes. „In Charkow hatten gut ausgerüstete maskierte Menschen das Feuer auf friedliche Demonstranten eröffnet. Es gab Verletzte.“
Als anderes Beispiel führte das Außenministerium die Festnahme von sieben russischen Journalisten in der Stadt Dnepropetrowsk an. Das sei die „Pressefreiheit“ auf ukrainisch, hieß es. Zudem lasse der ukrainische Grenzschutz russische Bürger nicht in die Ukraine einreisen und gefährde somit die Grenzzusammenarbeit zwischen beiden Ländern. „Erstaunlich ist das beschämende Schweigen unserer westlichen Partner… Wo bleiben denn ihre sattsam bekannte Objektivität und die Treue zur Demokratie?“, fragte das russische Außenministerium.
RIA Novosti, 10.3.14: Ukrainische Radikale bereiten am Tag des Krim-Referendums Provokationen an der administrativen Grenze zur Schwarzmeer-Halbinsel vor. Das erfuhr die Nachrichtenagentur RIA Novosti am Montag aus Quellen in den ukrainischen Geheimdiensten.
Details lagen zunächst nicht vor. Das Referendum über den Beitritt der Krim zum Staatsverband Russlands ist zum 16. März angesetzt.
RIA Novosti, 10.3.14: Fünf Tage vor dem Referendum auf der Krim über den Beitritt der Halbinsel zu Russland hat das Verteidigungsministerium in Kiew eine großangelegte Überprüfung der „Kampfbereitschaft“ der Truppen befohlen.
Am Montag seien alle Armeeverbände in erhöhte Bereitschaft versetzt worden. Laut Plan sei die Armee landesweit zu Übungen ausgerückt, wie der kommissarische Verteidigungsminister Igor Tenjuch am Montag im ukrainischen Fernsehen mitteilte. Zugleich sagte er, die Staatsführung wolle die Krise in der Ukraine „ausschließlich mit friedlichen diplomatischen Mitteln“ beilegen.
Zuvor war mitgeteilt worden, dass ukrainische Armeeangehörige seit über einem Monat keinen Sold bekommen. Es gebe Probleme mit Lebensmittelversorgung der Armee. „Bislang bleibt unklar, welche Budgetpositionen gekürzt werden sollen, um Geld für die Militärs zu finden“, sagte ein Kabinettsmitglied in einem RIA-Novosti-Gespräch in Kiew. Nach Regierungsangaben laufen Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, die ihren Dienst auf der Krim ableisten, massenweise auf die Seite der Krim-Behörden über.
RIA Novosti, 10.3.14: Die jüngste Entwicklung in der Ukraine kann nach Worten von Ex-Yukos-Chef Michail Chodorkowski eine weitreichende Umgestaltung der gesamten europäischen Politik zur Folge haben.
„Das, was sich jetzt in der Ukraine tut, ist ein Ereignis von Weltmaßstab, dessen Bedeutung weit über die Grenzen der Ukraine hinausgeht. Das kann die gesamte europäische Politik krass ändern, worüber sich noch nicht alle klar geworden sind“, sagte der einstige Ölmilliardär am Montag an der Kiewer Polytechnischen Hochschule. „Zum ersten Mal nach der Jalta-Konferenz (der Alliierten/Februar 1945 – Anm. der Redaktion) wird die gesamte europäische Struktur neu gestaltet.“
Wie schrieb Schachspieler Zbigniew Brzezinski in seinem Buch über "Die einzige Weltmacht" USA auf S. 129: "Nachdem das Europa von Jalta der Vergangenheit angehört, geht es darum, zu einem Versailler Europa zu kommen. Das Ende der europäischen Teilung sollte ... der Ausgangspunkt für die Gestaltung eines größeren und zunehmend integrierten Europas sein, das, gestützt auf eine erweiterte NATO und durch eine konstruktive Sicherheitspartnerschaft mit Rußland, sicherer als bisher sein wird. Amerikas zentrales geostrategisches Ziel in Europa läßt sich also ganz einfach zusammenfassen: durch eine glaubwürdigere transatlantische Partnerschaft muß der Brückenkopf der USA auf dem eurasischen Kontinent so gefestigt werden, daß ein wachsendes Europa ein brauchbares Sprungbrett werden kann, von dem aus sich eine internationale Ordnung der Demokratie und Zusammenarbeit nach Eurasien hinein ausbreiten läßt."
RIA Novosti, 25.6.12: Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich entschieden gegen eine Revision der Geschichte des Zweiten Weltkrieges gewendet.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow am 15.1.10: "In den letzten Jahren haben sich verschiedenartige politische Kräfte aktiviert, die mittels eines wählerischen oder einfach schwindlerischen Ansatzes zu den Ereignissen dieser Periode die Geschichte zugunsten der politischen Konjunktur falsifizieren und die Ergebnisse des Zweiten Weltkrieges, die in der UN-Charta und in anderen internationalrechtlichen Dokumenten verankert sind, einer Revision unterziehen. ...
Die Falsifikatoren der Geschichte vergessen, was sie infolge des Befreiungsmarsches der Roten Armee errungen haben, unter anderem auch in territorialer Hinsicht. Der Sieg über den Faschismus und die dem Krieg vorausgehenden Ereignisse – egal wie man zu ihnen steht – bestimmten die modernen Grenzen der Staaten von Mittel-, Ost- und Südosteuropa, sowie im Raum der ehemaligen Sowjetunion, mit denen der größte Teil der Mitglieder der euro-atlantischen Familie einverstanden ist. Möchten wir in die Vergangenheit – in ein Europa, das durch territoriale Fragen belastet ist – zurückkehren? ...
Letztendlich hat Russland im Zweiten Weltkrieg wieder einmal seine historische Mission der Rettung Europas vor der gewaltsamen Vereinigung und seinem eigenen Wahnsinn erfüllt. Es genügt sich an August 1914 zu erinnern, wo durch die Selbstaufopferung der russischen Truppen in Ostpreußen das Ende des Ersten Weltkrieges vorbestimmt wurde. Es ist zynisch und frevelhaft, die Ereignisse der Nachkriegszeit in Mittel- und Osteuropa mit der nazistischen Invasion zu vergleichen, obwohl sie auch mit Tragödien verbunden waren. ...
Der Fall der Berliner Mauer verzeichnete das Ende des „Kalten Krieges“. Damals gab es eine Möglichkeit, entschlossene Schritte zur Überwindung der ideologischen, militärisch-politischen und andersartigen Spaltung des europäischen Kontinents zu unternehmen. ... Leider schlugen unsere Partner einen anderen Weg ein: die Erweiterung der NATO, was, nach Worten von George Kennan, zum „größten Fehler des Westens in den letzten 50 Jahren wurde“. Der Austritt aus dem „Kalten Krieg“ wurde nicht internationalrechtlich verankert, es gelang nicht, die Block-Ansätze zur Gewährleistung der Sicherheit, die im Grunde genommen zu Konfrontationen führen, hinter sich zu bringen. Es ist zu hoffen, dass der „Korfu-Prozess“, wenn man ihn ordentlich angeht, es im gewissen Maße ermöglicht, die Erwartungen zu verwirklichen, die man mit der OSZE auf der Anfangsetappe des Austritts aus dem „Kalten Krieg“ verbunden hatte. ..."
• Ich befürchte, die derzeit herrschenden Kräfte in der EU haben kein Interesse an Kooperation. Und ich befürchte, sie sind in ihrem Hunger danach, Russland zu demütigen noch nicht satt. Hinzu kommt, was Brzezinskis schon mehrfach zitiertes Buch andeutet: Die EU wird darin zumindest als Mittel gesehen, um US-Interessen durchzusetzen. Die "Kalten Krieger" sitzen in den USA, in den herrschenden Kreisen mit all ihren Zirkeln, in Ämtern, in Uniform usw. Sie waren nie weg, sie mussten nie ihren Platz räumen nach 1989/90, anders als ihre Gegenspieler im Osten, im einstigen "sozialistischen Lager", wo nur eine Chance bekam, wer die Seiten wechselte.
Der Reihe nach: Zahlreiche Kommentatoren haben darauf hingweisen, dass die EU mit ihrer Haltung gegenüber der Ukraine bezüglich des Assoziierungsabkommen den Konflikt mindestens mit verursacht durch die Entweder-Oder-Haltung, entweder EU oder Russland, siehe die Äußerungen von Gerhard Schröder, von Gabriele Krone-Schmalz usw. Janukowitsch hatte nicht vollständig Nein gesagt, sondern Bedingungen für das ukrainische Ja gestellt, im Dezember signalisierte die ukrainische Regierung Bereitschaft, worauf die EU zwei Tage später dann nicht mehr wollte, siehe unter anderem den Nachtrag zu meinem Text vom 26.2.14 (am Ende). Soweit in aller Kürze zur Rolle der EU als Anheizer des Konfliktes, ja als Brandstifter, mit allen Politikerauftritten in Kiew usw.
...
Damit komme ich zu dem, was ich heute fand und mich im ersten Moment verblüffte, aber mir folgerichtig erscheint, also den nächsten Zug des Westens gegen Russland auf dem geopolitischen Schachbrett andeutet: Im aktuellen Heft des Magazins Zenith (März/April 2014) schreibt der Orientwissenschaftler Prof. Udo Steinbach auf S. 50, die EU sei zu "einem Faktor im Kräftespiel im südlichen Kaukasus geworden". Die Region sei für die EU "um so essentieller, je mehr sein Interesse an den Öl- und Gasreserven Aserbaidschans und des kaspischen Raums wuchs." Und weiter: "Georgien entwickelt sich mit Nachdruck auf Europa hin. ... Das autokratisch regierte Aserbaidshan sucht über sein energiepolitisches Gewicht eine strategische Beziehung mit der EU einzugehen. Russland ist bemüht, diesen Prozess der Abkoppelung der ehemaligen Teile seines Imperiums zu blockieren. ...
Armenien aber ist der Punkt, an dem Moskau besodners nachhaltig angesetzt hat, das Abdriften der kaukasusrepubliken aus seinem orbit zu verhindern. Wie die Ukraine hätte Armenien Ende November 2013 auf dem Gipfeltreffen in Vilnius der 'Östlichen Partnerschaft' mit der EU beitreten sollen. Mit der gleichen politische und wirtschaftlichen Brachialgewalt wie im Falle Kiews [EU-Botschafter Jan Tombinski: "Die Kredite der EU und des Internationalen Währungsfonds waren gebunden an Reformen. Das ist die Hilfszahlung Russlands nicht." Epoch Times, 21.12.13] wurde Yerevan daran gehindert, diesen Schritt zu tun. Die von Moskau verordnete alternative Marschrichtung heißt Eurasische Zollunion.Das aber ist nicht das letzte Wort. Die EU ist attraktiv im südlichen Kaukasus. Nach den Spielen von Sotschi sie Sorge tragen, dass sich die russische Führung auch den Anliegen der Völker des nördlichen Kaukasus öffnet. Die Anerkennung ihrer Identität im Licht der Geschichte steht hoch auf deren Agenda."
So schreiben und denken (intellektuelle) Kalte Krieger, die mit Moskau noch lange nicht fertig sind ...
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