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Dienstag, 23. Februar 2021

Nachrichtenmosaik Corona – Folge 37

Gesammelte Informationen und Nachrichten zur Corona-Krise
(persönliche Anmerkungen und Äußerungen von mir sind kursiv gesetzt)

• Kekulé 2012: Mehr Nachteile als Nutzen bei der Grippeimpfung

Die saisonale Grippeimpfung ist ein Milliardengeschäft. Kein Wunder, dass die Pharmaindustrie eine geringe Motivation hat, bessere Impfstoffe zu entwickeln. Von ALEXANDER S. KEKULÉ
… Bei einem Impfstoff, der massenweise an Gesunde verabreicht wird, sind Nebenwirkungen nicht zu verantworten – insbesondere bei der Grippeimpfung, deren Nutzen einige Fachleute schon länger bezweifeln.
Eine neue Studie aus den USA spricht sogar dafür, dass die saisonale Grippeimpfung mehr Nachteile als Nutzen hat. Ein hochkarätiges Team der Universität von Minnesota analysierte sämtliche Wirksamkeitsstudien, die seit Einführung der Influenza-Impfung in den 1950er Jahren durchgeführt wurden. Das Ergebnis ist vernichtend: Für die Altersgruppen bis 17 Jahre und ab 65 Jahre gibt es so gut wie keinen nachgewiesenen Schutz durch die saisonale Impfung. Bei den Erwachsenen (18-64 Jahre) liegt die Wirksamkeit, je nach Saison, bei höchstens 60 Prozent. Gerade für Alte und Kleinkinder, bei denen sie besonders empfohlen wird, bringt die Impfung demnach nichts. Auch die Komplikationsrate und die Zahl der Krankenhauseinweisungen werden durch die Impfung nicht beeinflusst. Michael Osterholm, einer der renommiertesten Virologen und Impfbefürworter der USA, wurde daraufhin vom Paulus zum Saulus: „Wir haben die Grippeimpfung maßlos überschätzt, es geht nur noch um Verkaufen und Profit.“ …
Quelle: https://www.tagesspiegel.de/meinung/was-wissen-schafft-mehr-nachteile-als-nutzen/7384824.html
Anmerkung: Ähnlich klare Erkenntnisse sind von dem selben Virologen Kekulé nun im Zusammenhang mit der 2020 ausgerufenen Corona-Pandemie nicht zu vernehmen, auch nicht in seinem Podcast beim Mitteldeutschen Rundfunk (MDR):
https://www.mdr.de/nachrichten/podcast/kekule-corona/index.html
Ganz im Gegenteil, wie hier zu lesen ist:

• „Es sind experimentelle Impfstoffe – kann es nicht oft genug sagen“

Die Corona-Impfstoffe sind ein großes Glück für uns alle, ist sich Virologe Kekulé sicher. Wann er mit einem Impfstart rechnet und wie lange die Maßnahmen dann noch andauern könnten, verrät er im Interview. …
Das Ergebnis bleibt dennoch hervorragend. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat eine Grenze von 60 Prozent Wirksamkeit empfohlen. In den USA reichen sogar 50 Prozent.
Das heißt, wir haben damit brauchbare Impfstoffe für die Beendigung der Pandemie. Wenn ein paar Menschen durch die Impfung dann doch nicht geschützt sind, ist das nicht so schlimm. …
Quelle: https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_88977596/corona-lage-ein-impfbeginn-heisst-nicht-dass-die-pandemie-zu-ende-ist-.html

• Covid-Impfungen: die Menschenversuche müssen aufhören!

Man muss kein militanter Impfgegner sein, um die Covid-Impfungen kritisch zu sehen. Bei Regierung und den meisten Medien ist ein gefährlicher Impf-Fanatismus auf Kosten der Bürger ausgebrochen.
Quelle: https://miloszmatuschek.substack.com/p/impfungenmenschenversuch

• Was ist da los? - Behörden veröffentlichen keine Impfdaten mehr

Sowohl die US-Amerikanische CDC/openvaers, die europäische EMA als auch die Britische Regierung haben scheinbar die Veröffentlichung von Impfdaten hinsichtlich Nebenwirkungen eingestellt. Die Daten werden in den USA, in Europa und auch Großbritannien wöchentlich veröffentlicht. Allerdings hinken diese nun über eine Woche hinterher. Die letzten Daten in den USA wurden am 12. Februar 2021 veröffentlicht. Dem Turnus zur Folge hätten die neuen Daten aber am 19. Februar 2021 neu veröffentlicht werden müssen. Dem ist nicht so (Stand 23.02.2021).
Gleiches trifft für die EMA zu. In der Datenbank steht als letztes Update der 13.02.2021, allerdings basieren diese Informationen auf dem Stand vom 07. Februar 2021. Auch die Daten der britischen Regierung zeigen als letztes Update den 11. Februar 2021 an. …
Quelle: https://cstats.de/index.php/de/covid-19/was-ist-da-los-beh%C3%B6rden-ver%C3%B6ffentlichen-keine-impfdaten-mehr.html

• Berlin: Senat plant deutliche Lockerungen erst unter 35er-Inzidenz

Der Berliner Senat hat einen Stufenplan für Lockerungen entwickelt, der deutlich macht: Erst unter einer 7-Tage-Inzidenz von 35 wird sich im Alltag spürbar etwas verändern. Und: Tourismus, Kultur und die Clubs müssen sich sehr weit hinten anstellen.
Quelle: https://www.rbb24.de/content/rbb/r24/politik/thema/corona/beitraege/2021/02/berlin-senat-stufenplan-lockerungen-inzidenz-35-mueller.html
Zur Erinnerung:

• Berlin: Amtsärzte fordern Abkehr von Lockerungen nach Inzidenzwert

In einem Schreiben an den Berliner Senat haben alle zwölf Amtsärzte eine veränderte Lockerungsstrategie gefordert. Sie kritisieren „NoCovid“-Konzepte scharf. …
Diese Inzidenzen bilden nicht das wirkliche Infektionsgeschehen ab“, schreiben die Amtsärzte. …
Quelle: https://www.tagesspiegel.de/berlin/20-35-oder-50-nicht-zielfuehrend-amtsaerzte-fordern-abkehr-von-lockerungen-nach-inzidenzwert/26937634.html
Anmerkung: Was interessiert die Politik die Meinung der Amtsärzte …? Dazu gibt es ja noch Pandemie-Diktator Jens Spahn (CDU), ermächtigt vom sich selbst aufgebenden Bundestag:

• Kein Stufenplan: Spahn will 10er-Inzidenz in Deutschland

Kommen bald weitere Lockerungen der Corona-Auflagen? Angesichts der zuletzt gesunkenen Neuinfektionen wurde viel darüber debattiert. Die ersten Schritte wurden bereits an diesem Montag (22. Februar) getan: DieSchulen in NRW haben teilweise wieder geöffnet*. Doch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hält nichts von solchen Debatten.
Quelle: https://www.merkur.de/politik/kein-stufenplan-spahn-will-10er-inzidenz-in-deutschland-90213947.html
siehe auch: https://rp-online.de/panorama/coronavirus/corona-jens-spahn-zu-lockerungen-sechsmonatsplan-geht-halt-gerade-nicht_aid-56383435
und: https://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/bab/bab-5281~_bab-sendung-695.html

• Süddeutsche Zeitung nimmt Boris Reitschuster ins Visier – und schießt sich selbst ins Knie

Die Süddeutsche Zeitung ist in einen Skandal verwickelt, der nüchtern betrachtet den des Spiegels mit seinem Fälscher-Autoren Relotius noch übersteigt. Denn dabei geht es um einen Angriff auf die Pressefreiheit gegen einen Kollegen mutmaßlich, um sich der Bundesregierung anzudienen. Wie tief muss man da miteinander verfilzt sein, wie schlecht müssen Auflage und Zukunftsprognose sein, auf diese Weise journalistische Grundsätze über Bord zu werfen?
Die Süddeutsche Zeitung hat unter der Überschrift „Bundespressekonferenz: Störsender“ (siehe https://www.sueddeutsche.de/medien/bundespressekonferenz-verschwoerungsmythen-1.5209919) einen Artikel veröffentlicht, der als Zäsur gelesen werden muss. Denn hier wird Kollegen – insbesondere Boris Reitschuster (reitschuster.de) – vorgeworfen, sie würden mit ihrer Befragung der Bundesregierung die Bundespressekonferenz für „Propaganda und Verschwörungsmythen“ missbrauchen. Das ist so infam, dass man seinen Worten gar nicht genug Druck verleihen kann, diese journalistische Ekelattacke als das zu beschreiben, was sie ist. …
Quelle: https://www.alexander-wallasch.de/politik/boris-reitschuster-soll-aus-bundespressekonferenz-entfernt-werden
Anmerkung: Das Vorgehen gegen Reitschuster überrascht mich nicht. Im Verein der Bundespressekonferenz sitzen eben die Schreiberlinge der machtorientierten Mainstreammedien, zu denen auch die „Süddeutsche“ gehört. Das macht das Beschriebene aber nicht besser oder akzeptabler. Und es ist ein Beleg dafür, dass die Legende von den Medien als der „Vierten Gewalt“ eben eine Legende und keine Wirklichkeit ist.
Reitschuster selbst dazu: https://reitschuster.de/post/wie-die-sz-attacke-auf-mich-nach-hinten-losging/
Ebenso die Nachdenkseiten dazu: https://www.nachdenkseiten.de/?p=70046
siehe dazu auch den Beitrag der Kollegen von RT deutsch, die ebenfalls ins Visier der „Süddeutschen“ gerieten:
https://de.rt.com/meinung/113387-wie-die-sueddeutsche-zeitung-einem-rt-de-mitarbeiter-den-schauprozess-macht/

• Neue Zensurbehörde? Medienaufseher gehen gegen unabhängige Online-Medien vor

Nachdem private Plattformen wie die Google-Tochter Youtube zunehmend Kanäle sperren, die sich kritisch zur Corona-Politik der Regierenden äußern, gehen seit vergangener Woche mit den Landesmedienanstalten nun auch offizielle bundesdeutsche Behörden gegen kritische Medien vor. Dabei werden die Betroffenen unterschiedslos in einen Topf geworfen, der mit den Etiketten „rechts“ und „Verschwörungstheoretiker“ versehen ist. Die Aktion ist Berichten zufolge unter den Anstalten abgestimmt und kündigte sich bereits mit dem im Herbst 2020 verabschiedeten neuen Medienstaatsvertrag an. Der Vorgang wirft Fragen nach den Hintergründen und Interessen auf, ebenso danach, wie staatsfern die Landesmedienanstalten tatsächlich sind.
Quelle: https://multipolar-magazin.de/artikel/neue-zensurbehorde

• Corona unmasked: Sucharit Bhakdis neues Buch – präsentiert im Gespräch mit Andreas Sönnichsen und Martin Haditsch

Professor Sucharit Bhakdi hat gemeinsam mit seiner Frau Professor Karina Reiss den Bestseller Corona Fehlalarm herausgebracht. Vom neuen Buch mit dem Titel „Corona unmasked“ gibt es einen vorläufigen Auszug, der beim Goldegg Verlag kostenlos heruntergeladen werden kann. In einer von RESPEKT PLUS organisierten Video Diskussion mit den Professoren Andreas Sönnichsen und Martin Haditsch hat Bhakdi das Kapitel über die Impfung und deren Folgen vorgestellt.
Quelle: https://respekt.plus/corona-unmasked-sucharit-bhakdis-neues-buch-praesentiert-im-gespraech-mit-andreas-soennichsen-und-martin-haditsch/
siehe auch: https://tkp.at/2021/02/19/corona-unmasked-sucharit-bhakdis-neues-buch-praesentiert-im-gespraech-mit-andreas-soennichsen-und-martin-haditsch/

• Corona könnte aufzeigen, dass manche Ärzte zu viel behandeln

Spitäler haben wegen Corona-Patienten etliche nicht dringliche Operationen verschoben. Nicht selten zum Glück der Patienten.
Quelle: https://www.infosperber.ch/gesundheit/medizin/corona-koennte-aufzeigen-dass-manche-aerzte-zu-viel-behandeln/
Anmerkung: Das ist auf jeden Fall ein zu beachtender Aspekt,. der auf lange vorhandenes Problem des ökonomisierten Gesundheitswesens hinweist. Das könnte, wenn auch unbeabsichtigt, dazu beigetragen haben, dass such in der BRD 2020 die Sterbezahlen sogar niedriger als erwartet ausfielen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) berichtete dazu am 20. Juli 2020 Interessantes:

• Bestatter in Kurzarbeit: Zu wenige Beerdigungen?

Einige Bestattungsunternehmen haben gerade so wenig Aufträge, dass sie staatliche Hilfe in Anspruch nehmen. Geht die Zahl der Todesfälle in Deutschland während der Corona-Pandemie sogar zurück? …
Die Zeitung sprach mit Karin Frye vom Bestattungsunternehmen Frye in Frankfurt:
Es versterben viel weniger Menschen als sonst“, sagt Inhaberin Karin Frye. „So schön das ist, für uns bedeutet es schlimme Einbußen.“ Normalerweise kümmert sich Frye um fünfzehn Beerdigungen im Monat, seit Ausbruch der Pandemie Ende Februar sind es nur noch fünf. Deshalb hat sie ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt. „Zwei Drittel weniger Einnahmen, und die Kosten bleiben dieselben, wir sind böse am knabbern“, klagt Frye.
Den Rückgang erklärt sie sich damit, dass in den Krankenhäusern weniger operiert werde als sonst. Die meisten Eingriffe gingen gut, aber einige alte oder schwache Patienten überstünden die Operationen nicht oder infizierten sich mit tödlichen Keimen. …
Quelle: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/zu-wenige-beerdigungen-bestatter-in-kurzarbeit-16865665.html
Anmerkung: den Hinweis darauf habe ich aus der neuen Ausgabe von Gerhard Wisnewskis Jahrbuch „verheimlicht - vertuscht - vergessen. Was 2020 nicht in der Zeitung stand“ (https://www.buecher.de/shop/printmedien/verheimlicht-vertuscht-vergessen-2021/wisnewski-gerhard/products_products/detail/prod_id/60725721/). Wobei manches bei ihm eben doch in der Zeitung stand und er es dort fand, wie eben das zu den Bestattern in der FAZ …
Dazu noch Meldungen aus 2019 und 2020:

• Bis zu 20 000 Todesfälle durch Krankenhauskeime

Quelle: https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.krankenhausinfektionen-in-deutschland-bis-zu-20-000-todesfaelle-durch-krankenhauskeime.6aa476a5-3585-4d32-9d80-b567abc2f78d.html
Beim Robert-Koch-Institut (RKI) gab es 2019 das dazu zu lesen:
Bezogen auf die Bevölkerung liegt Deutschland bei der Zahl der Infektionen und Todesfälle sowie der Krankheitslast (DALY) über dem europäischen Schnitt. So erkranken hierzulande jährlich 500 bis 650 Patienten pro 100.000 Einwohner an einer nosokomialen Infektion, im EU Durchschnitt sind es 450 bis 500 Erkrankte pro 100.000 Einwohner. …
Eine wesentliche Ursache für die höhere Krankheitslast in Deutschland ist die größere Zahl an stationär behandelten Patienten und Krankenhausbetten. Deutschland hat in Europa die höchste Anzahl an Krankenhausbetten und die zweithöchste Anzahl an Krankenhauspatienten pro 1.000 Einwohner und Jahr. …
Quelle: https://www.rki.de/DE/Content/Service/Presse/Pressemitteilungen/2019/14_2019.html

• 94.000 Tote jährlich – Warum sterben so viele an einer Sepsis?

Mehr als 250 Menschen sterben täglich an einer Sepsis in deutschen Krankenhäusern. Es fehlt an Aufklärung und Qualität. Experten kritisieren die Untätigkeit der Politik.
Quelle: https://www.zdf.de/nachrichten/politik/sepsis-deutschland-krankenhaeuser-100.html
und: https://www.linksfraktion.de/themen/nachrichten/detail/sterblichkeit-an-sepsis-in-deutschland-unvertretbar-hoch/
Wie sagte doch die Kanzlerin Angela Merkel:
... Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst. Seit der Deutschen Einheit, nein, seit dem Zweiten Weltkrieg gab es keine Herausforderung an unser Land mehr, bei der es so sehr auf unser gemeinsames solidarisches Handeln ankommt. ...
Dass wir diese Krise überwinden werden, dessen bin ich vollkommen sicher. Aber wie hoch werden die Opfer sein? Wie viele geliebte Menschen werden wir verlieren? Wir haben es zu einem großen Teil selbst in der Hand. ...
Quelle: https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/fernsehansprache-von-bundeskanzlerin-angela-merkel-1732134
Das war am 18. März 2020. Doch sie meinte nicht die längst vermeidbaren Toten in Krankenhäusern, für die sie und "Gesundheitsminister" Jens Spahn durch ihre Politik mitverantwortlich sind ... Sie wollen nicht die zigtausenden Patienten im Krankenhaus vorm vermeidbaren Sepsis-Tod retten, sondern nehmen mit der Angstmache vor dem Virus Sars-Cov-2 die ganze Gesellschaft in Beugehaft, bis sich alle Bürger impfen lassen.

Zum Abschluss des Tages noch ein bisschen was zum Gruseln:

• Bill Gates: „Die Menschen sollten wirklich offener sein für Atomkraft“

Bill Gates wirbt dafür, sich trotz Corona dem Klimawandel zuzuwenden. Bis zum kommenden Jahr würden sich Europa und die USA vollständig von der Pandemie erholt haben. Der Milliardär und Philanthrop spricht auch über das Homeschooling seiner Kinder und seine Impfung. …
WELT: Trauen Sie sich eine Prognose zu, wie die Corona-Lage in einem Jahr sein wird?
Bill Gates: Wir werden die dramatischsten Folgen der Pandemie überwunden haben, auch wenn das Virus dann durchaus noch irgendwo auf der Welt kursieren dürfte. Die Frage besteht darin, ob wir in der Lage sein werden, die Zahl der Ansteckungen auf null zu senken, oder ob sich Covid-19 zu einer endemischen Krankheit entwickelt und wir auch weiterhin regelmäßig sehr viel impfen müssen.
Das wissen wir noch nicht. Ideal wäre, wenn das Virus nicht mehr von Mensch zu Mensch übertragen wird. Abgesehen davon: Die Geschäfte werden wieder öffnen, es wird wieder öffentliche Veranstaltungen geben, und zwar dauerhaft, sobald mindestens 70 Prozent der Bevölkerung geimpft sind.  …
Quelle: https://www.welt.de/politik/ausland/plus226820331/Bill-Gates-Die-Menschen-sollten-wirklich-offener-sein-fuer-Atomkraft.html

Dienstag, 16. Februar 2021

Nachrichtenmosaik Corona – Folge 33

Gesammelte Informationen und Nachrichten zur Corona-Krise
(persönliche Anmerkungen und Äußerungen von mir sind kursiv gesetzt)

• Covid-Impfstoff von Big Pharma

… Der Plan zur Entwicklung des Covid-19-Impfstoffs ist gewinnorientiert.
Die US-Regierung hatte bereits im Juli 2020 100 Millionen Dosen bestellt, und die EU soll 300 Millionen Dosen kaufen. Es ist großes Geld für Big Pharma, großzügige Auszahlungen an korrupte Politiker auf Kosten der Steuerzahler.
Ziel ist es letztendlich, Geld zu verdienen, indem der gesamte Planet von 7,8 Milliarden Menschen gegen Sars-Cov-2 geimpft wird.
Der Covid-Impfstoff sieht in einigen Fällen mehr als einen Schuss vor. Wenn diese Initiative wie geplant durchgeführt würde, wäre dies das größte Impfstoffprojekt in der Weltgeschichte und die größte Geldverdienungsoperation für Big Pharma.
Der Covid-Impfstoff ist eine milliardenschwere Big Pharma-Operation, die dazu beitragen wird, die Staatsverschuldung von mehr als 150 nationalen Regierungen zu erhöhen.
Unterstützt von der Angstkampagne ist Geld statt öffentliche Gesundheit die treibende Kraft hinter dieser Initiative.
Quelle: https://www.globalresearch.ca/big-pharmas-covid-vaccine/5736952
Zur Erinnerung:

• Coronavirus, Impfstoffe und die Gates Foundation

Wohl niemand hat die Forschung zu Impfstoffen gegen Coronaviren aktiver gefördert und finanziert als Bill Gates und die Bill and Melinda Gates Foundation. Vom Sponsoring einer Simulation einer globalen Coronavirus-Pandemie wenige Wochen vor Bekanntgabe des Wuhan-Ausbruchs bis zur Finanzierung zahlreicher Unternehmensanstrengungen zur Entwicklung eines neuartigen Impfstoffs gegen das anscheinend neuartige Virus ist die Präsenz von Gates vorhanden. Was bedeutet das eigentlich?
Wir müssen zugeben, dass zumindest Bill Gates prophetisch ist. Er hat jahrelang behauptet, dass eine globale Killerpandemie kommen wird und dass wir nicht darauf vorbereitet sind. …
Quelle: https://www.globalresearch.ca/coronavirus-gates-foundation/5706842

• Pharma-Lobby-Organisation 2019: Tagung zu Pandemie-Vorbereitung mit Empfehlungen für Kommunikation

Am 22. Januar 2019 traf sich die European Scientific Working group on Influenza zu einer “Influenza-Vorsorge-Konferenz” in der britischen Denkfabrik Chatham House aus Anlass des 100. Jahrestages des Ausbruchs der „Spanischen Grippe“ 1918.
siehe: https://eswi.org/eswi-tv/category/eswi-chatham-house-meeting/
Dabei sprach unter anderem Dr. Marc van Ranst, Virologe und offizieller Grippe-Beauftragter der belgischen Regierung, über das Thema „Kommunikation und öffentliches Engagement“ in einer Pandemie. Das Video seines Vortrages wird zur Zeit oft geteilt und als Beleg für die geplante Manipulation der Öffentlichkeit angesehen.

siehe: https://eswi.org/eswi-tv/marc-van-ranst-communication-and-public-engagement/
Im gedruckten Report (https://influenzaconference.org/planning-for-a-pandemic) der Veranstaltung wird sein Vortrag so wiedergegeben:
Eine einzige Stimme für Informationen zu haben, um Verwirrung zu vermeiden, ist entscheidend“, so Dr. Marc van Ranst. Der beste Weg um eine ausbreitende Panik durch eine Pandemie zu vermeiden, ist die Kommunikation mit den Medien und die Öffentlichkeit durch genaue Informationen zu beruhigen, erklärte der belgische Grippe-Beauftragte.
Die Erfahrung als Grippebeauftragter in Belgien während der H1N1-Pandemie 2009 [„Schweinegrippe“ – Anmerkung HS] zeigten, dass es entscheidend war, vom ersten Tag an omnipräsent und kommunikativ zu sein mit den Medien, um sicherzustellen, dass es eine einzige Stimme für Informationen gibt, um Verwirrung zu verhindern. Kommunikationsteams müssen angemessen finanziert werden und gute Beziehungen zu den Medien müssen gepflegt werden. Soziale Medien sind auch eine gute Option für Kommunikation, aber sie ermöglichen auch die Verbreitung von falschen Informationen.
Besonders hilfreich war die Einrichtung eines Callcenters für die Öffentlichkeit. Dies ermöglichte die Beruhigung der Öffentlichkeit und ermöglichte auch dem Grippebeauftragten, zu verstehen, welche Art von Fragen in der in der Gesellschaft diskutiert werden, so dass die Antworten in die Interviews mit den Medien eingearbeitet werden konnten. Eine weitere nützliche Strategie war es, zukünftige Möglichkeiten, wie hohe Fallzahlen und Todesfälle, vorwegzunehmen. Dies schien die Medien und die Öffentlichkeit zu sensibilisieren und eine weit verbreitete Panik zu verhindern.
Es ist jedoch wichtig, sich der anderen Medieneinflüsse bewusst zu sein. Es ist selten, die einzige Informationsquelle zu sein, was sich an den unterschiedlichen Impfquoten zwischen Flandern und Wallonien zeigte: Letztere ist französischsprachig und hörte auch Botschaften aus Frankreich.“
Anmerkung: Der belgische Virologe bezieht sich auf die "Schweinegrippe" 2009, der ersten fake-Pandemie, die die WHO zugunsten der Impf-Industrie ausrief.
Auch die ESWI bekam schon finanzielle Unterstützung von der Gates-Stiftung.
Siehe:
https://www.gatesfoundation.org/How-We-Work/Quick-Links/Grants-Database/Grants/2017/05/OPP1172532
Das Magazin „Der Spiegel“ berichtete 2009 im Zusammenhang mit der „Schweinegrippe“, dass die ESWI allein von zehn Pharma-Unternehmen finanziert wird. Und:
… Als einen seiner wissenschaftlichen Berater hat ESWI Walter Haas verpflichtet. Er ist jener Mediziner, der am staatlichen Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin die Maßnahmen koordiniert, mit denen Deutschland auf die Grippe-Pandemie vorbereitet wird. …
Quelle: https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-67510082.html
Der erwähnte Walter Haas leitet im RKI derzeit die Fachgruppe „Respiratorisch übertragbare Erkrankungen“, die sich unter anderem mit Influenza und ähnlichen Atemwegserkrankungen beschäftigt.
siehe:
https://www.rki.de/DE/Content/Institut/OrgEinheiten/Abt3/FG36/FG36_node.html;jsessionid=89DB2D2343497F45F34580AE80B9CDD6.internet082
2009 war solche Kritik noch möglich:

• Ein Erfolg der Pharma-Lobby?

Transparency International kritisiert Massenimpfung gegen die Schweinegrippe
Nach Meinung von Transparency-Vorstand Angela Spelsberg sind die Fachleute, welche die Impfung gegen die Schweinegrippe empfohlen haben, durch ihre Kontakte zu Pharma-Firmen in massive Interessenkonflikte verwickelt. Die Erklärung zur Pandemie habe eine wissenschaftliche Überprüfung ausgehebelt, so die Ärztin.
Quelle: https://www.deutschlandfunkkultur.de/ein-erfolg-der-pharma-lobby.1008.de.html?dram:article_id=162868
Heute zeigt Transparency ziemlich viel Verständnis für die Politik und wollte auch Vorstandsmitglied Wolfgang Wodarg wegen dessen Haltung zur Corona-Politik rauswerfen.
siehe: https://www.transparency.de/publikationen/detail/article/positionspapier-die-corona-krise-ein-katalysator-fuer-korruption/
und das: https://www.transparency.de/aktuelles/detail/article/in-eigener-sache-vorstand-beschliesst-ruhen-der-mitgliedschaft-von-wolfgang-wodarg-1/

• Milosz Matuschek: Eine Zensur findet statt

Aber nennen Sie es um Himmels Willen bitte nicht so! Eine Kolumne.
Willkommen in der Diktatur. In der Corona-Diktatur. Huch, ist das nicht das Unwort des Jahres 2020? Ich benutze es trotzdem oder gerade deswegen. Denn die Zeit der kosmetischen Kritik ist vorbei. Man kann derzeit gar nicht schnell genug schauen, wie Kritiker stummgeschaltet und wegzensiert werden. Und wie schnell ganze Gesellschaften ihre Grundprinzipien über Bord werfen. Von der westlichen Wertegemeinschaft ist nur noch das übrig, was der Einzelne davon aufrecht erhält.
Oder kennen Sie eine Institution, die gerade glaubwürdig die Grundfesten der Demokratie verteidigt?
Freiheit ist unteilbar und Meinungsfreiheit gehört ebenso wie Gleichheit vor dem Gesetz und Gewaltenteilung zu den unverhandelbaren Pfeilern der Demokratie.
Quelle: https://miloszmatuschek.substack.com/p/zensurfindetstatt

• Schweigemärsche: So sieht Versammlungsfreiheit in Deutschland aus

“Im Gegensatz zur russischen Diktatur herrscht in Deutschland Demonstrationsfreiheit. Wenn man sich an die Hygienevorschriften mit Maskenpflicht und Abstand hält, wird es beispielsweise in der Stadt Köln erlaubt, am 20.2.2021 einen STEHENDEN SchweigeMARSCH am Heumarkt mit 10 Menschen durchzuführen. Die Stadt Köln zeigt damit deutlich auf, wie groß die Unterschiede zwischen Deutschland und den Schurkenstaaten Russland, Weißrussland, China oder Nordkorea sind.” So beginnt eine Pressemitteilung der Initiatoren der Schweigemärsche.
Ich beziehe hier keine Stellung für oder gegen die Proteste gegen die Corona-Maßnahmen. Es geht mir zunächst einmal darum, zu dokumentieren, wie weit wir schon sind. Wenn wir in der Tagesschau Bilder vom Vorgehen von Polizisten in Myanmar, Russland und anderen mehr oder weniger autoritär regierten Staaten gegen Teilnehmer nicht genehmigter Demonstrationen sehen, gruseln wir uns im heimischen Fernsehsessel und sind froh, dass wir in einer Demokratie leben, wo das Recht, zu demonstrieren und die Regierung zu kritisieren, selbstverständlich ist und geachtet wird, wo man nicht öffentlich zum gefährlichen Schädling gestempelt wird, wenn man anderer Meinung ist. Pustekuchen.
Wenn man gegen die repressiven Maßnahmen der Regierung zur Eindämmung von Corona ist, dann hat man das Demonstrationsrecht weitgehend verwirkt.
Quelle: https://norberthaering.de/die-regenten-der-welt/demonstrationsfreiheit/

• PCR-Test-Unsinn: „Seit sechs Wochen Corona-positiv“: Nürnberger erzählt

Der 77-jährige André Berstel erkrankte - und wird immer noch positiv getestet
NÜRNBERG - Positiv - in Zeiten von Corona und als Antwort auf die Frage nach dem eigenen Testergebnis hört man dieses Wort nicht gern. Vor allem nicht ein ums andere Mal: Bei dem Nürnberger André Berstel wurde kurz vor Neujahr eine Infektion mit Covid-19 festgestellt. Und auch Wochen später und frei von Symptomen fallen seine Tests positiv aus.
Quelle: https://www.nordbayern.de/region/nuernberg/seit-sechs-wochen-corona-positiv-nurnberger-erzahlt-1.10826952

• „Es würde kein größerer Schaden entstehen, wenn man diese Treffen beenden würde“

Die Corona-Gipfeltreffen gehören zur Pandemie wie die täglichen Berichte über Neuinfektionen. WELT AM SONNTAG-Herausgeber Stefan Aust vermisst praktisches Handeln und fühlt sich an ein Politschauspiel zu Demonstrationszwecken erinnert. …
Stefan Aust: Das ist wie im Sport, wenn die Messlatte immer höher gelegt wird und man sich immer mehr anstrengen muss. Fast könnte man glauben, dass die Politik eine heimliche Freude an diesem Lockdown entwickelt hat. Tatsächlich ist es aber wohl so, dass es sehr viel einfacher ist, über Verordnungen und Richtlinien zu regieren als über das praktische Handeln, mit dem zum Beispiel bestimmte Altersgruppen zwar nicht vollständig, aber doch sehr viel besser hätten geschützt werden können. …
Quelle: https://www.welt.de/regionales/hamburg/article226276321/Stefan-Aust-Kein-groesserer-Schaden-wenn-man-diese-Treffen-beenden-wuerde.html

• China kontrolliert bis vor die eigene Haustür

In Peking ist das Leben dank strenger Kontrollen wieder fast wie vor der Pandemie. China-Korrespondentin Lea Deuber zeigt, warum die Massnahmen trotz Überwachung von der Bevölkerung akzeptiert werden. Ein fast normaler Alltag – im Video.
Quelle: https://www.tagesanzeiger.ch/china-kontrolliert-bis-vor-die-eigene-haustuer-754617033356
Manche träumen auch hierzulande davon:

• Mehr Zwang zugunsten des Gemeinwohls

Hans Michael Heinig im Gespräch mit Liane von Billerbeck
https://www.deutschlandfunkkultur.de/strenger-lockdown-mehr-zwang-zugunsten-des-gemeinwohls.1008.de.html?dram:article_id=490994

Freitag, 11. Dezember 2020

Schlagzeilen zu Grippewellen und Krankenhausnöten – seit 2015

Am 11. November 2020 meldet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung":

„Wir sind hart an der Grenze“

Die Krankenhäuser müssen immer mehr schwerkranke Corona-Patienten aufnehmen und ein Ende der Infektionswelle ist nicht in Sicht. Ärzte fordern ein sofortiges und vollständiges Herunterfahren des öffentlichen Lebens.
Quelle: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/warum-die-krankenhaeuser-sofortigen-corona-lockdown-fordern-17095859.html

Aus diesem Grund folgt eine (unvollständige) Sammlung von Schlagzeilen zur Situation im Gesundheitswesen in Folge von Grippe- bzw. Influenza-Wellen seit 2015, die ich bei Onlinerecherchen gefunden habe:

● Süddeutsche Zeitung (SDZ) – 13.2.2015

„Vor dem Kollaps

… Alarmstimmung in Bayerns Kliniken: Der Patientenansturm ist so groß, dass die Notaufnahmen an vielen Häusern aktuell völlig überlastet sind. "Momentan ist die Situation - auch durch die Grippewelle - extrem angespannt, wir stehen mit dem Rücken zur Wand", sagt Günter Niklewski, der Ärztliche Direktor des Klinikums Nürnberg. "Voll, voll, alles voll", sagt er bei seiner Rückkehr aus der Notaufnahme, "wir kommen derzeit an die Kante von dem, was noch geht." Niklewski steht mit diesem Problem nicht alleine, selbst in der Landeshauptstadt München, die über mehr Versorgungsangebote verfügt, geraten immer mehr Häuser an ihre Kapazitätsgrenze und melden sich in der Rettungsdienstleitstelle ab - Botschaft: "Wir haben kein Notfallbett mehr." …“
Quelle: https://www.sueddeutsche.de/bayern/notfallmedizin-in-bayern-vor-dem-kollaps-1.2350251

● Augsburger Allgemeine – 19.2.2015

„„Die Grippe trifft den Landkreis mit voller Wucht“

Laut Dr. Ulrike Bechtel gibt es wesentlich mehr Krankheitsfälle als in der vergangenen Saison. Zwei Patienten liegen auf der Intensivstation des Dillinger Krankenhauses“
Quelle: https://www.augsburger-allgemeine.de/dillingen/Die-Grippe-trifft-den-Landkreis-mit-voller-Wucht-id33119582.html

● 20 Minuten (Schweiz) – 26.2.2015
„Quarantäne-Situation in Basler Spitälern
Eine Grippewelle legt ganz Europa flach. Auch in der Nordwestschweiz ist die Situation kritisch. Viele Spitäler kommen an ihre Kapazitätsgrenzen.“
Quelle: https://www.20min.ch/story/quarantaene-situation-in-basler-spitaelern-551748651770

● trend. (Österreich) – 27.2.2015

„Die Grippe legt ein ganzes Land lahm

Grippewelle: Die Ansteckungsgefahr ist groß wie noch nie. Zur Zeit sind rund 100.000 Personen an der H3N2- Infektion erkrankt und die Neuinfektionen steigen rasant an. In zwei Wochen wird der Höhepunkt der Grippewelle erreicht und stimmen die Voraussagen, so werden rund 400.000 am Virus erkranken.“
Quelle: https://www.trend.at/service/gesundheit/grippe-land-5531541

● Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) – 28.2.2015

„Am Rande der Erschöpfung

Die Influenza wütet in diesem Jahr besonders heftig. Zahlreiche Notaufnahmen sind überlaufen. Dienst nach Vorschrift können sich die Ärzte und Pfleger im Frankfurter Nordwestkrankenhaus nicht mehr leisten.“
Quelle: https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/notaufnahmen-sind-wegen-grippewelle-ueberlaufen-13454864.html

● kma-online – 23.3.2015

„Intensivpflegekräfte schlagen Alarm

Unter den Intensivpflegekräften der Berliner Charité rumort es. So gingen im Klinikpersonalrat im Februar dieses Jahres eine hohe Zahl an Überlastungsanzeigen von Mitarbeitern der Intensivstation am Charité Campus Benjamin Franklin (CBF) – das frühere Klinikum Steglitz – ein. Bereits im Januar dieses Jahres prangerten 547 Intensivpflegekräfte der Charité in einer Resolution die schlechten Arbeitsbedingungen an. …
erklärte die Charité, die Grippewelle habe zu einem "krankheitsbedingten Ausfall" geführt. …“
Quelle: https://www.kma-online.de/aktuelles/klinik-news/detail/intensivpflegekraefte-schlagen-alarm-a-29408

● Leserbrief in Deutsches Ärzteblatt 23/2015 – 5.6.2015

„Influenza: Woher kommt die Zahl der Todesfälle?

… In einer großen FS-Dokumentation des NDR konnte man 2014 erfahren, dass in Deutschland jedes Jahr 20 000 Menschen an der Grippe sterben. Diese Tatsachenbehauptung wurde mehrfach wiederholt. …
Geht man dann ins Internet, findet man dort das Robert Koch-Institut. Und als Quellenangabe ein Bulletin und ein Bericht des Robert Koch-Instituts.
Aber im Kleingedruckten auf Seite 38 ff. erfahren wir dann, dass die 20 000 Toten bloß geschätzt (!) worden sind. Dass sich die Herren Experten nämlich die . . . Freiheit genommen haben, die empirische Realität nach eigenem Gutdünken zu interpretieren (!). Angeblich sei in Deutschland in die real existierenden Totenscheine „häufig nicht“ die richtige Todesursache eingetragen worden (!). Das wird einfach behauptet, und zwar ohne jede Begründung. Es wird tatsächlich behauptet, dass in diese realen Totenscheine fälschlich (!) Herz-Kreislauf, Diabetes oder Lungenentzündung (anstatt Grippe) als Todesursache angegeben worden ist …“
Quelle: https://www.aerzteblatt.de/archiv/170864/Influenza-Woher-kommt-die-Zahl-der-Todesfaelle

2016

● Deutsches Ärzteblatt – 9.2.2016

„Grippewelle 2015/16: Schwere Verläufe bei jüngeren Erwachsenen

Die Grippewelle geht in dieser Saison vor allem bei jüngeren Menschen mit schweren Verläufen einher. Auslöser ist laut einem Report des European Centers for Disease Control and Prevention (ECDC) in den meisten Fällen ein Typ A-Virus, das vom diesjährigen Impfstoff erfasst wird. Ein Teil der Infektionen entfällt jedoch auf ein Typ B-Virus, das nicht Bestandteil der Impfstoffe ist. …
Der Anteil der jüngeren Patienten, die auf Intensivstationen behandelt werden mussten, ist laut dem ECDC-Report gestiegen. …“
Quelle: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/65671/Grippewelle-2015-16-Schwere-Verlaeufe-bei-juengeren-Erwachsenen

● Peiner Allgemeine – 11.2.2016

„Schwere Grippe trifft vor allem Erwachsene

Die Zahl der Grippefälle ist gestiegen – das ist typisch für diese Jahreszeit. Untypisch ist dagegen: Vor allem Erwachsene sind betroffen. Mindestens 17 Menschen sind bereits gestorben.“
Quelle: https://www.paz-online.de/Nachrichten/Wissen/Steigende-Zahl-von-Influenza-Faellen-Schwere-Grippe-trifft-vor-allem-Erwachsene

● Der Tagesspiegel – 15.3.2016

„Grippe trifft auffallend viele junge Erwachsene

Die Grippesaison 2015/16 ist außergewöhnlich, denn sie trifft vermehrt junge Leute. Der verfügbare Dreifachimpfstoff schützt nicht optimal.“
Quelle: https://www.tagesspiegel.de/wissen/ansteckungsgefahr-grippe-trifft-auffallend-viele-junge-erwachsene/13319646.html

● Haller Kreisblatt – 12.5.2016

„Keine freien Betten im Krankenhaus

Die Kliniken im Kreis und im Umfeld sind überlastet
Überlastungen zwingen Kliniken zur Abmeldung bei der Leitstelle. Eine Wertheranerin mit Grippesymptomen wartet deshalb zwei Wochen auf einen Krankenhausplatz. Ein Klinikdirektor kritisiert den geplanten Bettenabbau.“
Quelle: https://www.haller-kreisblatt.de/lokal/halle/20791272_Keine-freien-Betten-im-Krankenhaus.html

● Robert-Koch-Institut – 21.9.2016

„Das Risiko einer Influenza-Erkrankung ernst nehmen

Gemeinsame Pressemitteilung des Robert Koch-Instituts, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Paul-Ehrlich-Instituts
… In der Influenza-Saison 2015/2016 gab es geschätzte 4,1 Millionen grippe­be­dingte Arzt­be­suche und rund 16.000 grippe­be­dingte Kranken­haus­ein­weisungen. Diese im neuen Saison­bericht der Arbeits­ge­mein­schaft Influenza (AGI) ver­öffent­lichten Werte sind deutlich höher als in der milden Saison 2013/2014, aber geringer als in der starken Saison 2014/2015. …
Gerade in der Saison 2014/2015 war die Zahl der Influenza-bedingten Todes­fälle mit geschätzten 21.300 sehr hoch, der höchste Wert seit der Grippe­welle 1995/96. …“
Quelle: https://www.rki.de/DE/Content/Service/Presse/Pressemitteilungen/2016/13_2016.html

● Scinexx.de – 19.10.2016

„Europa: 2,5 Millionen Infektionen mit Krankenhauskeimen

Gefährliche Erreger: Mehr als 2,5 Millionen Patienten infizieren sich in Europa jedes Jahr neu mit Krankenhauskeimen. Die Folgen dieser Infektionen beeinträchtigen die weitere Lebensqualität der Betroffenen erheblich, wie eine Studie nun zeigt – sei es, weil sie früher sterben oder lebenslange Behinderungen davontragen. Insgesamt wiegt die gesundheitliche Last der sechs häufigsten im Krankenhaus erworbenen Infektionen sogar schwerer als die Folgen von Influenza, Aids, Tuberkulose und Co.“
Quelle: https://www.scinexx.de/news/biowissen/europa-25-millionen-infektionen-mit-krankenhauskeimen/

● Tiroler Tageszeitung – 22.12.2016

„Notaufnahme der Klinik: An der Grenze der Belastbarkeit

Grippewelle, Viruserkrankungen und mehr: In der Notaufname müssen Notbetten aufgestellt werden.“
Quelle: https://www.tt.com/artikel/12411531/notaufnahme-der-klinik-an-der-grenze-der-belastbarkeit

2017

● Die Presse (Österreich) – 3.1.2017

„Der Winter der Gangbetten

Betten auf dem Gang gehören seit Wochen in nahezu allen Wiener Gemeindespitälern zum Alltag. Die zu früh gekommene Grippewelle hat das Problem verstärkt, ist aber nicht der einzige Grund dafür. …
Geschlossene Stationen und gesperrte Betten aufgrund von Personalmangel, also aus Kostengründen – das sind die Hauptgründe für Gangbetten. Denn die Anzahl regulärer Betten hängt von der Zahl der Ärzte und Pfleger ab. …“
Quelle: https://www.diepresse.com/5149002/der-winter-der-gangbetten

● Der Standard (Österreich) – 11.1.2017

„GRIPPEWELLE: Engpass bei Betten und Ärzten in Wiener Krankenhäusern

In Wiener Spitälern stehen Betten auf Gängen, zugleich fordern Ärzte im Wilhelminenspital, Betten aus Personalgründen zu sperren“
Quelle: https://www.derstandard.at/story/2000050581574/engpass-bei-betten-und-aerzten-in-wiener-krankenhaeusern

● Spiegel online – 11.1.2017

„Frankreich: Grippewelle führt zu Engpässen in Krankenhäusern

Mehr als hundert französische Krankenhäuser haben Probleme, Betten für alle Patienten zu finden. Geplante Operationen könnten verschoben werden. Ursache ist die aktuelle Grippewelle.“
Quelle: https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/frankreich-grippewelle-ueberlastet-krankenhaeuser-a-1129542.html

● Neues Deutschland – 16.1.2017

„Grippewelle überfordert Krankenhäuser

Französischer Präsident beruft Krisensitzung ein / Zu wenig Franzosen lassen sich vorbeugend impfen“
Quelle: https://www.neues-deutschland.de/artikel/1038599.grippewelle-ueberfordert-krankenhaeuser.html

● Stuttgarter Nachrichten – 19.1.2017

„Grippepatienten landen auf der Intensivstation

Die Grippewelle hat auch das Land und die Region Stuttgart erfasst. Häufig ist der Krankheitsverlauf schwerwiegend. Insbesondere ältere Menschen müssen wegen einer Influenza sogar auf der Intensivstation versorgt werden. Dort gerät man immer wieder an die Kapazitätsgrenze.“
Quelle: https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.influenza-grippepatienten-landen-auf-der-intensivstation.f3575639-eafd-4462-9ad1-aea973b30d7d.html

● Neue Osnabrücker Zeitung – 1.2.2017

„Grippe hat Niedersachsen im Griff – Neuer Virustyp

Osnabrück. Die Grippe hat Niedersachsen endgültig im Griff. Die Zahl der Erkrankungen ist nach Angaben des Landesgesundheitsamtes in der vierten Kalenderwoche 2017 stark angestiegen. Die Aktivität der Grippeviren sei im Landesdurchschnitt sehr hoch.“
Quelle: https://www.noz.de/deutschland-welt/gut-zu-wissen/artikel/844096/grippe-hat-niedersachsen-im-griff-neuer-virustyp

● Heidenheimer Zeitung – 1.2.2017

„Grippe: Im Klinikum ist man am Limit

Auf dem Schlossberg stößt man an die Kapazitätsgrenzen, und wenn die Influenza-Fälle weiter so zunehmen, droht gar ein Aufnahmestopp.“
Quelle: https://www.hz.de/meinort/heidenheim/grippe_-im-klinikum-ist-man-am-limit-31227635.html

● WDR – 2.2.2017

„Überfüllte Krankenhäuser wegen Norovirus und Grippe

Das Grippe- und Norovirus-Erkrankungen sich in NRW gleichzeitig stark ausbreiten, macht einigen Krankenhäusern im Land zu schaffen. So klagen etwa das städtische Klinikum Solingen und das St. Antonius Hospital in Eschweiler über volle Betten und überfüllte Notambulanzen – und auch über Personalmangel. In Eschweiler liegt der Krankenstand zurzeit bei durchschnittlich 20 Prozent, in Solingen um die 25 Prozent.“
Quelle: https://www1.wdr.de/wissen/mensch/volle-krankenhaeuser-arztpraxen-bergisches-100.html

● Tag24.de – 4.2.2017

„WEGEN GRIPPEWELLE: KLINIKUM VERHÄNGT AUFNAHME-STOPP

Görlitz - Die Grippewelle schlägt zu und macht auch vor dem Görlitzer Klinikum nicht Halt. Weil so viele Patienten und Mitarbeiter mittlerweile erkrankt sind, verhängte die Klinik jetzt Aufnahme-Stopp.“
Quelle: https://www.tag24.de/nachrichten/goerlitz-klinikum-grippewelle-aufnahme-stopp-patienten-ueberfuellt-erkrankungen-212438

● Süddeutsche Zeitung – 6.2.2017

„Grippewelle bringt Krankenhäuser in Bedrängnis

Die Zahl der Influenza-Fälle ist in Nürnberg derzeit so hoch, wie seit Jahren nicht mehr. Betroffen ist auch Klinikpersonal“
Quelle: https://www.sueddeutsche.de/bayern/gesundheit-grippewelle-bringt-krankenhaeuser-in-bedraengnis-1.3365801

● Welt online – 7.2.2017

„Kliniken schließen wegen Überlastung ihre Notaufnahmen

Die Zahl der Influenza-Fälle in Bayern steigt und steigt, die Grippewelle bringt auch die Krankenhäuser in Bedrängnis. Mehrere Kliniken können wegen Überlastung zeitweise keine Patienten aufnehmen.“
Quelle: https://www.welt.de/regionales/bayern/article161869919/Kliniken-schliessen-wegen-Ueberlastung-ihre-Notaufnahmen.html

● Deutsches Ärzteblatt – 7.2.2017

„Grippewelle sorgt für überlastete Kliniken

Nachdem die Grippewelle in Frankreich bereits für eine Überlas­tung der Krankenhäuser und zu verschobenen Operationen geführt hat, scheint die Grippewelle nun auch die ersten Kliniken in Deutschland zu treffen. Bereits gestern hatte das Städtische Krankenhaus in Gör­litz Patienten vorerst abweisen müssen. Nun klagen die Notaufnahmen mehrer Kliniken in Nürnberg und München über Überlastung.“
Quelle: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/72938/Grippewelle-sorgt-fuer-ueberlastete-Kliniken

● Focus online – 7.2.2017

„Grippewelle in Süddeutschland: Kliniken in Franken an der Belastungsgrenze

Deutschland hat Grippe – in manchen Regionen platzen die Kliniken aus allen Nähten. …
In den Notaufnahmen sind die Wartezeiten derzeit extrem lang.
Manche Patienten müssen im Gang liegen.
Geplante Operationen werden verschoben.
Einige Kliniken haben sich vom Rettungsmeldesystem abgemeldet.“
Quelle: https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/erkaeltung/betten-engpass-verschobene-ops-grippewelle-bringt-krankenhaeuser-im-sueden-deutschlands-an-ihre-grenzen_id_6605930.html

● Lübecker Nachrichten – 8.2.2017

„Die Grippewelle erfasst den Norden

Die Grippe hat jetzt auch Schleswig-Holstein voll erfasst. Die Zahl von Erkrankungen schnellt sprunghaft in die Höhe. Betroffen im Land sind insbesondere Lübeck, Kiel und der Kreis Pinneberg. Landesweit gab es bereits zwei Tote. Großes Problem: Die Impfung schützt nur eingeschränkt.“
Quelle: https://www.ln-online.de/Nachrichten/Norddeutschland/Die-Grippewelle-erfasst-den-Norden

● Weser-Kurier – 9.2.2017

„Kurz vor dem Kollaps

Ein Bett auf dem Flur statt Einzelzimmer: Dieses Szenario ist in dieser Woche zum Teil in der Aller-Weser-Klinik (AWK) eingetreten. Die Krankenhäuser in Achim und Verden sind überlastet. …
Nach Informationen des Ärztlichen Direktors der AWK in Verden, Peter Ahrens, liegen die Ursachen dafür allerdings nicht in der Grippewelle. Diese habe die Region noch nicht erreicht: „Die Menschen sind einfach krank, im Umkreis von 70 Kilometern sind alle Krankenhäuser voll“, sagt er. Eine derart kritische Situation habe er selbst in den vergangenen zehn Jahren nicht erlebt: „Spitzen gab es immer. Aber das Gefühl, die Lage so langsam nicht mehr bewältigen zu können, gab es sonst nicht.“
Es gebe nicht eine einzelne Ursache, das gesamte Spektrum der inneren Medizin sei vertreten, die Patienten kämen wegen Herzschwäche, Lungenentzündungen oder allgemein schlechtem Gesundheitszustand ins Krankenhaus. Geplante Operationen mussten zum Teil bereits abgesagt werden, was für das Krankenhaus eine „wirtschaftliche Katastrophe“ sei. …“
Quelle: https://www.weser-kurier.de/region/verdener-nachrichten_artikel,-Kurz-vor-dem-Kollaps-_arid,1546915.html

● Mitteldeutsche Zeitung – 10.2.2017

„Grippe Krankenaufkommen bringt Uniklinik Halle an ihre Grenzen

Die Uniklinik Halle hat rund 1.000 Betten - und die sind derzeit fast alle belegt. Zusätzlich zum ohnehin hohen Krankenaufkommen werden aktuell 35 Grippepatienten behandelt, sechs davon mit schwersten Symptomen auf der Intensivstation.“
Quelle: https://www.mz-web.de/halle-saale/grippe-krankenaufkommen-bringt-uniklinik-halle-an-ihre-grenzen-25697238

● Medizinische Hochschule Hannover (MHH) – 10.3.2017

„MHH: Mehr Herzinfarkte durch Grippewelle

Im Jahr 2017 haben sich in der MHH die Zahlen um ein Drittel erhöht.“
Quelle: https://www.hannover.de/Service/Presse-Medien/Hannover.de/Aktuelles/Wirtschaft-Wissenschaft-2017/MHH-Mehr-Herzinfarkte-durch-Grippewelle

● Spiegel online – 28.9.2017

„Grippesaison 2016/17 war besonders heftig

Schätzungsweise 30.000 Menschen im Krankenhaus, mehrere Millionen krank - und mindestens 700 Tote: Die Grippewelle im vergangenen Winter war außergewöhnlich stark.“
Quelle: https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/grippe-in-deutschland-influenza-saison-2016-17-war-besonders-heftig-a-1170348.html

● Ärztezeitung – 18.12.2017

„Influenza: Bis zu 650.000 Tote durch Atemwegserkrankungen

GENF. Atemwegserkrankungen durch eine Infektion mit dem Influenzavirus führen offenbar zu bis zu 650.000 Todesfällen jährlich weltweit. Das geht aus Schätzungen unter anderem der US-Seuchenbehörde CDC und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervor.“
Quelle: https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Influenza-Bis-zu-650000-Tote-durch-Atemwegserkrankungen-306776.html

● Neue Presse Hannover – 31.12.17

„Niedersachsen: Viele Kliniken stehen vor dem Kollaps

Nach der dritten Klinik-Insolvenz in Niedersachsen in diesem Jahr schlägt die Krankenhausgesellschaft Alarm. Auch andere Häuser seien von ihrer Existenz bedroht. Immerhin: Das Klinikum Hannover schreibt schwarze Zahlen. Doch davon merke man an der Basis nichts, mahnt einer von acht ehemaligen Chefärzten, die das Unternehmen verlassen haben.“
Quelle: https://www.neuepresse.de/Hannover/Meine-Stadt/Viele-Kliniken-in-Niedersachsen-vor-dem-Kollaps

2018

● Focus online – 15.1.2018

„Schlimmste Grippewelle seit 50 Jahren in England: Kommt das Virus jetzt zu uns?

Das gefährliche Grippe-Virus H3N2 breitet sich derzeit in Großbritannien aus. Dort sprechen Medien von der möglicherweise größten Welle seit 50 Jahren. Mehr als 50.000 Operationen seien abgesagt oder verschoben worden, damit sich Krankenhäuser um die Grippe-Patienten kümmern können. Könnte das Virus als nächstes nach Deutschland kommen?“
Quelle: https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/von-australien-nach-grossbritannien-schlimmste-grippewelle-seit-50-jahren-in-england-kommt-der-virus-jetzt-zu-uns_id_8264288.html

● fuerteventurazeitung.de – 18.1.2018

„Grippewelle 2017/2018 erreicht auf Kanaren epidemisches Ausmaß

Nachdem sich in der Saison 2017/2018 bereits in ganz Spanien die Grippe zur Epidemie entwickelt hat, haben die Viren nun auch die Kanaren fest in der Hand.
In der zweiten Kalenderwoche 2018 hat die Inzidenz die Zahl von 181 Fällen pro 100.000 Einwohner erreicht. Ab 115,61 Fällen/100.000 Einwohner gilt die Erkrankung als Epidemie.“
Quelle: https://www.fuerteventurazeitung.de/2018/01/grippewelle-20172018-erreicht-auf-kanaren-epidemisches-ausmass/

● Süddeutsche Zeitung – 16.2.2018

„Bayerische Krankenhäuser stoßen wegen Grippewelle an ihre Grenzen

Die diesjährige Grippewelle rollt über Ostbayern: Zwölf Menschen sind im Freistaat bereits an Influenza gestorben.
In Krankenhäusern werden immer wieder die Betten knapp, sodass Patienten nicht mehr aufgenommen werden können.
Zusätzlich zum Patientenansturm erkranken etliche Ärzte und Pflegekräfte selbst und fallen aus.“
Quelle: https://www.sueddeutsche.de/bayern/influenza-bayerische-krankenhaeuser-stossen-wegen-grippewelle-an-ihre-grenzen-1.3869508

● Deutsches Ärzteblatt – 22.2.2018

„Frankfurter Krankenhäuser durch Grippewelle an Belastungsgrenze

Die ungewöhnlich hohe Zahl an Grippefällen bringt nach Angaben des Gesundheitsamtes die Frankfurter Krankenhäuser an ihre Belastungsgrenze. Zeitweise hätten alle internistischen Abteilungen in Frankfurt keine neuen Patienten mehr aufnehmen können, sagte der Mediziner Udo Götsch vom Gesundheitsamt. Die Aufnahmekapazitäten änderten sich zwar stündlich, die Krankenhäuser arbeiteten derzeit aber am Limit.“
Quelle: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/89395/Frankfurter-Krankenhaeuser-durch-Grippewelle-an-Belastungsgrenze

● Ärztezeitung – 23.2.2018

„Aufnahmestopps und Isoliermaßnahmen in Kliniken

Die Grippewelle bringt viele Krankenhäuser an ihre Kapazitätsgrenze. Auch deshalb, weil in den Abteilungen Mitarbeiter krankheitsbedingt fehlen.“
Quelle: https://www.aerztezeitung.de/Wirtschaft/Aufnahmestopps-und-Isoliermassnahmen-in-Kliniken-223634.html

● Sachsen Fernsehen – 28.2.2018

„GRIPPEWELLE BRINGT KLINIKEN AN DIE BELASTUNGSGRENZE

Die Grippe ist in Sachsen weiter auf dem Vormarsch. Im Vergleich zur Vorwoche hat die Zahl der gemeldeten Erkrankungen noch einmal zugenommen. Trotz Schulferien bleibt sie damit auch weiterhin auf einem hohen Niveau. Dies macht sich auch in den sächsischen Krankenhäusern bemerkbar.“
Quelle: https://www.sachsen-fernsehen.de/grippewelle-451489/#

● Welt online – 1.3.2018

„„So viel hatten wir noch nie“

Die Grippewelle hat Deutschland erfasst. Im Universitätsklinikum Dresden wissen die Ärzte kaum noch, wo sie die akuten Fälle unterbringen sollen. Die Zahl der Neuerkrankungen ist so hoch wie noch nie.
Die Grippewelle hat Deutschland in diesem Winter heftig erwischt. Die Zahl der labordiagnostisch bestätigten Neuerkrankungen liegt bei 40.000 Menschen pro Woche. „So viel hatten wir noch nie“, sagte Susanne Glasmacher vom Robert-Koch-Institut (RKI) WELT.
Auch der Praxisindex, der die Arztbesuche wegen Atemwegserkrankungen ins Verhältnis zu einem vergleichbaren Zeitraum setzt, ist so hoch „wie seit zehn Jahren nicht mehr“. Allerdings schwächt Glasmacher ab: Noch wisse man nicht, ob die Zahlen wirklich auf eine schwerere Grippewelle hindeuteten oder nur auf mehr Tests aufgrund einer erhöhten öffentlichen Aufmerksamkeit.“
Quelle: https://www.welt.de/vermischtes/article174076595/Grippewelle-in-Deutschland-So-viel-hatten-wir-noch-nie.html

● Hessisch-Niedersächsische Allgemeine – 1.3.2018

„Grippe sorgt für volle Krankenhäuser: Deutlicher Anstieg in Notaufnahmen

Kassel. Die Grippewelle sorgt in Kassel für volle Krankenhäuser. Einige Kliniken konnten sogar keine neuen Patienten vom Rettungsdienst mehr aufnehmen.“
Quelle: https://www.hna.de/kassel/grippewelle-2018-folgen-fuer-krankenhaeuser-region-9654793.html

● Städtische Zeitung Halle – 8.3.2018

„Schwerste Grippewelle seit Jahren fordert Todesopfer

Halles Krankenhäuser arbeiten dieser Tage an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit, teilweise sogar darüber hinaus. Grund dafür ist die derzeitige Grippewelle. Sie hat inzwischen ein Ausmaß erreicht, wie es das in der Saalestadt nach Einschätzungen leitender Mediziner so in der jüngsten Vergangenheit nicht gegeben hat. Und der Scheitelpunkt der Epidemie steht wohl erst noch bevor. Noch gehen die Zahlen aufwärts. Die Kliniken haben daher mehr oder weniger weitreichende Notfallpläne in Kraft gesetzt. Intensivstationen können wegen Vollbelegung teilweise keine neuen Patienten mehr aufnehmen, nicht dringende Operationen werden verschoben, Ärzte und Pflegepersonal, auch selbst von der Krankheitswelle betroffen, arbeiten am Limit.“
Quelle: https://staedtische-zeitung.de/2018/03/schwerste-grippewelle-seit-jahren-fordert-todesopfer/

● Bild-Zeitung – 12.3.2018

„Grippe-GAU in Leipzigs Kliniken

Ärzte: „Grippewelle übersteigt alles bisher dagewesene“
Die Intensivstationen sind überlastet, Patienten werden abgewiesen, weil keine Betten mehr frei sind!
Und selbst beim Personal ist der Krankenstand dramatisch hoch.“
Quelle: https://www.bild.de/regional/leipzig/grippe/grippe-gau-in-leipzigs-kliniken-55075602.bild.html

● Hersfelder Zeitung – 15.3.2018

„Grippewelle: Krankenhäuser stoßen an Kapazitätsgrenzen

Viele Pflegekräfte krank - Intensivbetten gefragt“
Quelle: https://www.klinikum-bad-hersfeld.de/grippewelle_krankenhaeuser_stossen_an_kapazitaetsg.html

● RTL.de – 16.3.2018

„Überfüllte Krankenhäuser wegen Grippe: Patienten werden teilweise weggeschickt

Notaufnahmen wegen Grippewelle kurz vor dem Kollaps“
Quelle: https://www.rtl.de/cms/ueberfuellte-krankenhaeuser-wegen-grippe-patienten-werden-teilweise-weggeschickt-4146037.html

● Focus online – 16.3.2018

„Grippe verursacht an vielen Stellen große Probleme

Bus- und Bahnverbindungen fallen aus, weil Fahrer fehlen. OP-Säle bleiben geschlossen, weil Ärzte erkrankt sind. Die Grippewelle sorgt vor allem in nördlichen und östlichen Bundesländern weiter für große Probleme.“
Quelle: https://www.focus.de/panorama/welt/gesundheit-grippe-verursacht-an-vielen-stellen-probleme_id_8620468.html

● Deutsches Ärzteblatt – 16.3.2018

„Intensivmediziner warnen vor Personalmangel in Kliniken

Berlin – Auf Deutschlands Intensivstationen zeichnet sich ein gravierenderer Mangel an Pflegepersonal ab. Darauf hat die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) hingewiesen. Die Fachgesellschaft hat deshalb an die Politik appelliert, die Rahmenbedingungen für die Intensivpflege neu zu ordnen und Arbeitsbedingungen, Pflegeschlüssel und Bezahlung deutlich zu verbessern.“
Quelle: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/91874/Intensivmediziner-warnen-vor-Personalmangel-in-Kliniken

● Ruhrnachrichten – 26.3.2018

„Intensivstationen meldeten: Nichts geht mehr!

Selten schlug die Grippe höhere Wellen: Die Fallzahlen haben sich in diesem Winter laut Gesundheitsamt in Dortmund mehr als verfünffacht. Dafür gibt es verschiedene Ursachen.“
Quelle: https://www.ruhrnachrichten.de/dortmund/intensivstationen-meldeten-nichts-geht-mehr-1269870.html

● come-on.de – 27.4.2018

„Die Grippe führt Klinikum Hellersen ans Limit

Lüdenscheid - Die Grippewelle hat im Februar und März das Klinikum durchgehend an seine Kapazitätsgrenzen geführt. Das Patientenaufkommen war drei bis vier Mal so hoch wie im vergangenen Jahr, gleichzeitig fiel rund ein Drittel des Personals bei Ärzten und Pflegern wegen der Influenza aus.“
Quelle: https://www.come-on.de/luedenscheid/grippe-fuehrt-klinikum-luedenscheid-limit-9818238.html

● Spiegel online – 24.5.2018

„Ungewöhnlich schwere Grippewelle - mehr als 1600 Tote

Die Grippewelle war im vergangenen Winter noch heftiger als im Jahr zuvor. Rund 60.000 Menschen mussten ins Krankenhaus, Hunderte überlebten die Virusinfektion nicht.“
Quelle: https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/grippe-mehr-als-1600-todesfaelle-im-winter-2017-2018-a-1209259.html

● Süddeutsche Zeitung – 24.5.2018

„Grippesaison war ungewöhnlich stark

… Die Grippewelle im zurückliegenden Winter ist nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) ungewöhnlich stark verlaufen. Zwischen Ende Dezember und Anfang April erkrankten nachweislich 333 567 Menschen an einer Grippe, heißt es im aktuellen Bericht der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI). Die Zahl der tatsächlich Erkrankten dürfte weit darüber liegen. Denn nicht jeder Grippekranke geht zum Arzt und nur ausgewählte Praxen schicken Erregerproben ins Labor. …
Fast ein Fünftel der registrierten Grippepatienten (18 Prozent) kam wegen der Schwere der Erkrankung in eine Klinik. Nachweislich 1665 Patienten sind durch Influenza-Viren gestorben. Die große Mehrheit (87 Prozent) war über 60 Jahre alt. Oft gab es Vorerkrankungen. Auch die Todesfallzahlen können in der Realität deutlich höher liegen, da sich Grippeerreger nicht bei allen Gestorbenen feststellen lassen. Bei einer bakteriellen Lungenentzündung als Todesursache sind sie zum Beispiel oft nicht mehr nachzuweisen.
Menschen über 60 Jahren haben generell ein höheres Risiko für schwere Erkrankungen und gehören auch bei Grippe zu den gefährdeten Altersgruppen. Doch auch weit jüngere Menschen waren in dieser Saison besonders betroffen: "Wir hatten auch viele schwere Fälle unter jüngeren Erwachsenen", sagte Silke Buda, Epidemologin am RKI zu SZ.de. …“
Quelle: https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/influenza-grippesaison-war-ungewoehnlich-stark-1.3991499

● Abendzeitung München – 7.7.2018

„Zu wenige Pflegekräfte in München - Betten in Unikliniken gesperrt

Weil Stellen unbesetzt oder Pfleger krank sind, müssen an den Unikliniken Betten gesperrt werden. An einem Stichtag waren es sogar fast 21 Prozent der Intensivplätze.“
Quelle: https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/zu-wenige-pflegekraefte-in-muenchen-betten-in-unikliniken-gesperrt-art-447964

● inFranken.de – 4.9.2018

„Stärkste Grippewelle seit 2001: Krankenstand in Deutschland auf Rekordhoch

Die Grippewelle des vergangenen Jahres (Grippe-Saison 2017/2018) war die stärkste seit 2001: 300.000 Menschen sind an der Grippe erkrankt. Der Krankenstand in Deutschland ist auf einen neuen Höchststand angestiegen. Alle Infos gibt es in unserem Grippe-Ticker.
Quelle: https://www.infranken.de/ratgeber/gesundheit/staerkste-grippewelle-seit-2001-forscher-empfehlen-impfung-art-3214310

● gelbe-liste.de – 17.9.2018

„Alarmierender Influenza-Saisonbericht: schwere Grippewelle 2017/18

Der neue Influenza-Saisonbericht ist fertig und die Zahlen sind alarmierend. Die Grippewelle 2017/18 verlief außergewöhnlich schwer. Die Bevölkerung muss noch stärker über den Nutzen einer Grippeschutzimpfung aufgeklärt werden.
Die Grippewelle im Winter 2017/18 zeigte einen außergewöhnlich schweren Verlauf, so das abschließende Resümee der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) am Robert Koch-Institut. Nach umfangreicher epidemiologischer Auswertung (2018; DOI: 10.25646/5674) steht fest, dass es geschätzte neun Millionen Influenza-bedingte Arztbesuche gab. Das sind zwei Millionen mehr als bei den schweren Grippewellen 2012/13 und 2014/15.“
Quelle: https://www.gelbe-liste.de/nachrichten/influenza-saisonbericht-schwere-grippewelle-2017-2018

2019

● Kölner Stadt-Anzeiger – 8.2.2019

„„Stehen mit dem Rücken zur Wand”

Intensivstationen in Köln zeitweise völlig überlastet“
Quelle: https://www.ksta.de/koeln/-stehen-mit-dem-ruecken-zur-wand--intensivstationen-in-koeln-zeitweise-voellig-ueberlastet-32006288?cb=1607020621958

● Deutsches Ärzteblatt – 7.3.2019

„Intensivmedizin: Versorgung der Bevölkerung in Gefahr

Schon heute sind in zahlreichen Krankenhäusern Intensivbetten gesperrt, weil es zu wenig Pflegekräfte gibt. Eine Umfrage unter Intensivpflegenden zeigt nun, dass sich die Situation in den nächsten Jahren weiter zuspitzen wird. Um den Status der intensivmedizinischen Versorgung zu halten, sind grundlegende Änderungen notwendig.“
Quelle: https://www.aerzteblatt.de/archiv/205989/Intensivmedizin-Versorgung-der-Bevoelkerung-in-Gefahr

● Kleine Zeitung (Österreich) – 18.3.2019

„Influenza: 616 Todesfälle durch Grippe in Österreich

Die Zahlen beruhen auf Berechnungen zur "Übersterblichkeit": Demnach verlief die heurige Grippewelle "glimpflich"
Die Grippewelle ist in Österreich möglicherweise im Abflauen - doch sie hat wieder hunderte Leben gefordert. Laut den Schätzungen der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) dürften vom 1. Oktober 2018 bis zum 24. Februar 2019 616 Menschen an der Influenza gestorben sein. Das ergibt sich aus der Übersterblichkeit, die in "Grippezeiten" registriert wird.
"Da die Influenza als Todesursache häufig nicht erkannt oder registriert wird, ist es internationaler Standard, dass die mit Influenza in Zusammenhang stehenden Todesfälle durch Modellierungen geschätzt werden", teilte die AGES mit. …“
Quelle: https://www.kleinezeitung.at/lebensart/gesundheit/5597842/Influenza_616-Todesfaelle-durch-Grippe-in-Oesterreich

● Deutsches Ärzteblatt – 15.9.2019

„Jede dritte Klinik muss Betten auf Intensivstationen zeitweise schließen

Berlin – Gut ein Drittel aller Kliniken kann seine Betten aufgrund der Personalunter­gren­zen nicht voll auslasten. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Deutschen Kranken­hausinstitutes (DKI) hervor. Demnach mussten 37 Prozent aller Krankenhäuser Betten auf Intensivstationen schließen, um die Pflegepersonaluntergrenzen einhalten zu können.“
Quelle: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/105799/Jede-dritte-Klinik-muss-Betten-auf-Intensivstationen-zeitweise-schliessen

● Deutsches Ärzteblatt – 30.9.2019

„Grippewelle war tödlichste in 30 Jahren

Berlin – Die außergewöhnlich starke Grippewelle 2017/18 hat nach Schätzungen rund 25.100 Menschen in Deutschland das Leben gekostet. Das sei die höchste Zahl an To­des­fällen in den vergangenen 30 Jahren, wie der Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, heute mit Blick auf eine eigene aktuelle Auswertungen erklärte. Es gebe auch saisonale Wellen mit wenigen Hundert Todesfällen.“
Quelle: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/106375/Grippewelle-war-toedlichste-in-30-Jahren

● Deutsches Ärzteblatt – 27.12.2019

„Personalnot in Krankenhäusern nimmt weiter zu

Berlin – Die Personalnot in deutschen Kliniken nimmt weiter zu und zwar in der Pflege wie auch bei den Ärzten. Nach einer aktuellen Befragung des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI), die dem Tagesspiegel vom Freitag vorliegt, haben inzwischen vier von fünf Krankenhäusern Probleme, offene Pflegestellen zu besetzen. Bundesweit seien 17 000 Pflegestellen offen.“ Quelle: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/108418/Personalnot-in-Krankenhaeusern-nimmt-weiter-zu

Die Frage nach den dafür Verantwortlichen wird in den Medien selten gestellt und beantwortet. Auf Gewerkschaftsseite gab es kürzlich eine Antwort dazu:

● Mindestens 100.000 Pflegekräfte fehlen in deutschen Krankenhäusern

Die dramatische Unterbesetzung in der stationären Krankenpflege – es fehlen mindestens 100 000 Vollzeitstellen – ist auch eine Folge des vor rund 15 Jahren eingeführten Fallpauschalen-Systems. Zudem hat dieses Abrechnungssystem eine Privatisierungswelle angeschoben, durch die es erstmals in der Bundesrepublik weniger Allgemeinkrankenhäuser in öffentlicher Trägerschaft gibt als Kliniken, die zu privaten, gewinnorientierten Konzernen gehören. Dieser Trend könnte sich fortsetzen, wenn Einnahmeausfälle durch die Corona-Pandemie nicht ausreichend ausgeglichen werden und Kommunen gleichzeitig aufgrund von Steuerausfällen nicht in der Lage sind, Verluste ihrer Kliniken auszugleichen, warnt der Pflegewissenschaftler Michael Simon in einer von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten Studie.
Quelle: https://www.boeckler.de/de/boeckler-impuls-krankenhauser-fallpauschalen-abschaffen-28850.htm

wird je nach Möglichkeit ergänzt