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Samstag, 20. Februar 2021

Nachrichtenmosaik Corona – Folge 35

Gesammelte Informationen und Nachrichten zur Corona-Krise
(persönliche Anmerkungen und Äußerungen von mir sind kursiv gesetzt)

• Corona-Management: "Entscheidungsträger haben sich verrannt"

Der Internist Matthias Schrappe über den sogenannten Inzidenzwert von 35, Auswege aus dem Lockdown und die Zeit nach der Pandemie
… Matthias Schrappe: Der aktuelle Lockdown als alleinige Maßnahme imponiert durch eine kosmetische Korrektur einer ansteigenden Durchseuchung der Bevölkerung, was im Rückblick irrtümlicherweise als "Welle" bezeichnet wird. Bei Beendigung des Lockdowns wird die Zahl der bekannten Neuinfektionen sofort wieder ansteigen, das sagt alles über die Sinnhaftigkeit dieser Methode.
Man hätte sofort zu Beginn der Epidemie mit Schutzprogrammen für die besonders gefährdeten Personen beginnen müssen. …
Frage: Sie haben mit Coautoren mehrerer Thesenpapiere und der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaus-Hygiene, der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie eine Website lanciert, auf der sie erneut einen Strategiewechsel fordern. Haben Sie denn das Gefühl, bei politischen Entscheidungsträgern durchzudringen?
Matthias Schrappe: Durchzudringen ist schwierig, weil sich die Entscheidungsträger größtenteils in eine Situation verrannt haben, die ihnen, ohne einen Gesichtsverlust zu riskieren, nur noch das "Weiter so" erlaubt.
Ich spreche in diesem Zusammenhang vom "Kuba-Syndrom", unter Bezug auf die entsprechende Krise 1961. Damals wurde im Nachgang genau analysiert, was es für enorme Gefahren birgt, wenn eine Führungsmannschaft nur aus Personen besteht, die die gleiche Meinung vertreten – die Invasion Kubas sei eine Kleinigkeit –, und keine anderslautende Meinung mehr Zutritt findet. …
Quelle: https://www.heise.de/tp/features/Corona-Management-Entscheidungstraeger-haben-sich-verrannt-5059999.html

• Umfrage der Uni Freiburg: Hohe Zustimmung zu Corona-Politik

Das „Politikpanel Deutschland“ (PPD) ist eine Online-Befragung der Universität Freiburg unter der Leitung von Prof.Uwe Wagschal (Seminar für Wissenschaftliche Politik), die seit der Bundestagswahl 2017 in unregelmäßigen Abständen durchgeführt wird. Aktuell führen wir gemeinsam mit PD Dr. Achim Hildebrandt (Universität Stuttgart) und PD Dr. Eva-Maria Trüdinger (Universität Stuttgart) Umfragen zur Corona-Krise durch.
Die Ergebnisse hier:
https://www.politikpanel.uni-freiburg.de/

• Pflegeheim-Bewohner: Mehr Angst vor Isolation als vor Corona

Umfrage: 83 Prozent wollen weiter ihre Angehörigen sehen. Mehr als die Hälfte scheut das Risiko nicht, Familienmitglieder anzustecken.
Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/mehrheit-der-pflegeheimbewohner-will-trotz-corona-besuch-empfangen-li.138678?pid=true

• Anwältin: „Es ist unglaublich, was wir da erleben“

Die Anwältin Jessica Hamed erzählt, aus welchen Gründen ihre Mandanten in der Corona-Pandemie vor Gericht kämpfen müssen. …
Sie vertreten Kinder und ihre Rechte. Wie stellt sich deren Lage dar?
Es ist sehr ernüchternd. Auch für mich als Anwältin. Wir haben drei Verfahren auf Schulöffnung laufen und vertreten auch Kinder, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen dürfen. Es ist unglaublich, was wir da erleben. In einem Fall in Rheinland-Pfalz hatte ich ein siebenjähriges Mädchen, das ein ärztliches Attest mit einer klaren Diagnose hatte, die das Kind von der Maskenpflicht befreit hat. Die wurde aus der Klasse rausgeschmissen.
In einem anderen Fall wurde einem von der Maskenpflicht befreiten Kind vor versammelter Klasse von seiner Klassenlehrerin erklärt, dass sein Verhalten unsolidarisch sei und dass er das Leben von Großeltern und kranken Kindern gefährde. In einer anderen Klasse musste sich ein Kind mit dem Gesicht zur Wand setzen.
Es wenden sich auch Sozialarbeiter und Lehrer an mich. Einer hat mir erzählt, dass es in einer Schule eine Übung für einen Feueralarm gegeben hat. Die Kinder wussten nicht, dass es nur Übung war. Einige von ihnen sind in die Klassen zurückgerannt, um ihre Masken zu holen. …
Wie ist die Situation der alten Menschen?
Wir haben den alten Menschen die Möglichkeit auf ein eigenverantwortliches Leben genommen. Sie werden faktisch weggesperrt. Und selbst wenn sie sich anders entscheiden könnten, etwa indem sie sagen, ich will meine Enkel sehen – viele Kinder würden ihnen sagen, dass sie nicht kommen wollen, um sie nicht zu gefährden. Wir verwechseln Schutz mit Bevormundung. Das führt so weit, dass auch Krankenhäuser Menschen isolieren, obwohl das verboten ist. Ich habe Fälle, in denen die Leute ihre Angehörigen erst besuchen dürfen, wenn sie mit dem Anwalt drohen. …
Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/anwaeltin-es-ist-unglaublich-was-wir-da-erleben-li.141093

• Professor Drosten in der PCR-Test-Zwickmühle

Es ist von einiger Brisanz, dass das Amtsgericht Heidelberg am 04.02.2021 Herrn Professor Dr. Christian Drosten in einem Bußgeldverfahren auf Antrag von Rechtsanwältin Beate Bahner zumSachverständigen bestimmt hat. Von Christian Drosten „soll ein schriftliches Sachverständigengutachten erhoben werden“ zu „der Behauptung der Verteidigerin, dass ein PCR-Test keine Infektion im Sinne des §2 Infektionsschutzgesetz nachweisen könne“.
Zum Hintergrund: Selbst der beste PCR-Test kann keinen „direkten Erregernachweis“ (RKI) leisten, schon gar nicht eine „Infektion“ im Sinne des IfSG feststellen, weil der Begriff das Vorhandensein eines „vermehrungsfähigen Erregers“ im betreffenden Organismus unterstellt, dergleichen von einer PCR aber kategorisch weder direkt noch allein zu diagnostizieren ist. Dabei geht es nicht um Wortklauberei oder Semantik, sondern um die juristische Präzision, die Gesetzgebung und Rechtsprechung den Bürgern schulden. …
Quelle: https://www.achgut.com/artikel/professor_drostens_in_der_pcr_test_zwickmuehle

• Hamburger Corona-Studie - Die Aufschneider

Im letzten Frühjahr überraschte der Hamburger Rechtsmediziner Klaus Püschel mit einer Studie zu den damaligen Corona-Toten. Demnach hätten nahezu alle Verstorbenen gravierende Vorerkrankungen gehabt. Püschels Nachfolger hat die Studie weitergeführt und den damaligen Verdacht erhärtet: Man stirbt nicht einfach so an Covid-19. …
„Das höchste Risiko an einer Covid-19-Erkrankung zu versterben, ist somit eindeutig das hohe Lebensalter und damit einhergehend Risikofaktoren im Sinne gravierender Vorerkrankungen“, so Benjamin Ondruschka zu den Untersuchungsergebnissen. Ohne Vorerkrankungen zu versterben sei demnach die „absolute Ausnahme“. Man habe bei den 618 Obduzierten lediglich ein Prozent gefunden, bei denen es keine Vorerkrankung gegeben hätte. 
Es gibt angesichts dieser Datenlager also kaum noch einen Zweifel: Sars-CoV-2 ist eine Gefahr für die Vulnerablen, alle anderen haben zumindest keine letalen Verläufe zu befürchten. Die Alten und Vorerkrankten noch effektiver zu schützen, muss daher das Ziel allen politischen Handelns sein. Wer diese Latte reißt, der will von den Toten nichts lernen. Wer sie indes weit überspringt, der lernt nichts vom wachsenden Leiden der Lebenden.
Quelle: https://www.cicero.de/innenpolitik/covid-obduktion-hamburg-rechtsmedizin-nachfolgestudie
siehe auch hier der Mitschnitt der Pressekonferenz mit Ondruschka:
https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/UKE-stellt-Studie-zu-Corona-Todesfaellen-vor,hamj105970.html

• Maskenpflicht: Gift im Gesicht

Alles in allem tragen wir einen Chemiecocktail vor Nase und Mund, der nie auf seine Giftigkeit und niemals auf etwaige Langzeitwirkungen untersucht wurde
Quelle: https://www.buchkomplizen.de/blog/autoren/fuehrerschein-fuer-einkaufswagen/maskenpflicht-gift-im-gesicht/

• Studie zum Ursprung der Coronavirus-Pandemie veröffentlicht

Seit mehr als einem Jahr sorgt das Coronavirus für eine weltweite Krise. In einer Studie hat nun der Nanowissenschaftler Prof. Dr. Roland Wiesendanger den Ursprung des Virus beleuchtet. Er kommt zu dem Ergebnis, dass sowohl die Zahl als auch die Qualität der Indizien für einen Laborunfall am virologischen Institut der Stadt Wuhan als Ursache der gegenwärtigen Pandemie sprechen.
Quelle: https://www.uni-hamburg.de/newsroom/presse/2021/pm8.html
siehe auch aus 2020:

• Nobelpreisträger sagt: Coronavirus entstand im Labor

Paris – Es klingt wie eine wilde Verschwörungstheorie – und doch hat es der französische Virologe Luc Montagnier bei einer Fernsehdiskussion vor laufenden Kameras offen ausgesprochen: Das heimtückische Coronavirus, das derzeit die ganze Welt in Atem hält, ist eine Chimäre, also ein im Labor künstlich erzeugtes Virus. Teile von HIV seien in harmlose Coronaviren eingebaut worden. Der Haken ist: Montagnier ist nicht irgendjemand. 2008 hat der Professor für die Erforschung von HIV den Nobelpreis gewonnen.
Quelle: https://www.suedtirolnews.it/chronik/nobelpreistraeger-sagt-coronavirus-entstand-im-labor
und auch hier:

● Forscher: Labor als Coronavirus-Ursprung nicht auszuschließen

Eine internationale Forschergruppe, darunter die Innsbrucker Mikrobiologin Rossana Segreto, kritisiert, dass die Möglichkeit einer Labormanipulation als Ursprung der Coronapandemie zu früh ausgeschlossen und kaum untersucht wurde. Im Fachjournal "BioEssays" liefern sie ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse für den Ursprung des Virus aus einem Labor. Im APA-Interview befürchtete Segreto, dass es ohne schärfere Sicherheitsvorschriften künftig zu weiteren Pandemien kommen könnte. …
Quelle: https://science.apa.at/power-search/7694447660294310648
und weiter hier dazu:

● Virologin Mölling zweifelt an der Fledermaus-Legende

… Was bei Schreyer nicht zu lesen ist, aber zur Vorgeschichte der Krise gehört, ist die Legende vom Fledermaus-Virus aus Wuhan. Das soll von einer chinesischen Hufeisennasenfledermaus stammen und auf Menschen übergesprungen sein. Auf Grundlage der veröffentlichten entsprechenden Gensequenz sowie mithilfe von solchen Fledermäusen, die auch in Europa vorkommen, hatte der Berliner Virologe Christian Drosten mit Kollegen bereits im Januar den PCR-Test zum Virusnachweis fabriziert und bei der WHO angemeldet.
Doch diese Fledermausart lebt gar nicht in der Region Wuhan, schreibt die Virologin Karin Mölling im Vorwort zu ihrem aktualisierten Buch „Viren— Supermacht des Lebens“. Nach ihren Aussagen existiert diese Art „nur 1.600 Kilometer von Wuhan entfernt in Yunnan“. Dagegen hat Mölling zufolge das Wuhan-Institut für Virologie (WIV) — ein Höchstsicherheitslabor der Stufe 4 — bereits seit 2015 mit Coronaviren experimentiert. Dabei sei eine Gensequenz eines Virus von der Hufeisennasen-Fledermaus eingepflanzt worden.
Die Experimente seien gemacht worden, um eine neue Pandemie zu verhindern, zitiert die Virologin die Erklärungen. Daran beteiligt waren Wissenschaftler aus den USA, China und der Schweiz, schreibt sie. Der Hauptbeitrag samt Finanzierung sei aus den USA gekommen, während die Schweizer nur technische Hilfestellung gegeben hätten. Die renommierte Expertin gibt in ihrem Buch keine Antwort auf die Frage, ob der Ausgangspunkt der Pandemie, die die Welt seit Monaten in Atem hält, in einem Labor liegt. Sie nennt nur Beispiele für Laborunfälle bei ähnlichen Experimenten. …
Quelle: https://www.rubikon.news/artikel/die-angekundigte-krise

• 2020: Professor Hilgenfeld sucht nach Medikament: „Virus will sich nur vermehren, nicht töten“

2003 hat Rolf Hilgenfeld bei der Bekämpfung des SARS-Virus entscheidende Erfolge erzielt. Beim aktuellen SARS-2-Ausbruch, der als „Corona-Pandemie“ bezeichnet wird, ist er mit seinem Forscherteam wieder ganz vorn dabei, um wirksame Gegenmittel zu finden. …
Ein neuer Ausbruch erscheint jetzt nicht gerade erstrebenswert.
Ja. Das ist aber nicht so schlimm, wie es sich anhört, denn das Virus passt sich an den Menschen an, wird schwächer und ruft weniger Krankheit hervor. Es wird Mutationen geben, die in der Regel dazu führen, dass das Virus schwächer wird.
Wieso das?
Das Virus hat nur das eine Ziel, sein Erbgut zu vermehren. Deshalb ist es nicht in seinem Interesse, Menschen umzubringen. Das ist jetzt nur ein Unfall, weil dieses Virus nicht für den Menschen geschaffen wurde, sondern nur durch Zufall in den menschlichen Wirt hineingekommen ist. Daher wird das Virus wahrscheinlich schwächer und saisonal werden, wie das Influenza-Virus. Aber das kann noch Jahre dauern. …
Aber wir haben jetzt einen Wirkstoff, der aktiv ist und den haben wir so designt, dass er alle möglichen Corona-Viren hemmen kann. Wir haben darauf geachtet, dass Fledermaus-Corona-Viren blockiert werden, sodass wir, wenn die auf den Menschen überspringen, schon etwas in der Hand haben. Das ist ein Breitband-Antiviral-Wirkstoff. Und der wird auch bei SARS-3 wirksam sein. Das ist der große Unterschied zum Impfstoff. Der passt immer nur zum jeweiligen Virus, während unser Wirkstoff alle Corona-Viren abdecken wird. …
Wenn die Politik 2004 gesagt hätte: Wir investieren eine Milliarde Euro in den Aufbau eines staatlichen Instituts für antivirale Forschung, dann bräuchten wir heute nicht 156 Milliarden Euro in die Hand zu nehmen, um die Wirtschaft einigermaßen in Gang zu halten. Wir hatten Zeit genug. …
Quelle: https://www.wlz-online.de/waldeck/bad-arolsen/professor-hilgenfeld-virus-will-sich-nur-vermehren-nicht-toeten-13649906.html

Montag, 15. Februar 2021

Nachrichtenmosaik Corona – Folge 32

Gesammelte Informationen und Nachrichten zur Corona-Krise
(persönliche Anmerkungen und Äußerungen von mir sind kursiv gesetzt)

• Drosten-Vorgänger Krüger warnt vor Mutations-Panik: "Nichts Sensationelles, sondern ganz normal"

Bis 2016 leitete Detlev Krüger die Virologie an der Berliner Charité. In einem aktuellen Interview spricht der 70-Jährige über die deutsche Corona-Politik. Er kritisiert das Vorgehen von Politik und Medien und warnt davor, zu panisch mit Virus-Mutationen umzugehen.
Quelle: https://www.focus.de/gesundheit/news/in-aktuellem-interview-virologe-warnt-vor-mutations-panik-nichts-sensationelles-sondern-ganz-normal_id_12977045.html
Am 5. Februar 2021 hatte Krüger in Sender „Phoenix“ bereits die Lockdown-Politik kritisiert:
… Seine Forderung: Schulen und Kitas öffnen, auch wenn die Inzidenz von 50 noch nicht erreicht ist. Denn er befürchtet, dass die Kollateralschäden schlimmer seien als der Nutzen des Lockdowns.
Quelle: https://www.ardmediathek.de/phoenix/video/corona-nachgehakt/gibt-es-eine-alternative-zum-lockdown/phoenix/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLTIxMmQ2MDE1LTc1NTctNDUzOS05NzZlLWQ5NGJlMmNlNWY4OA/

• «Die Verlängerung des Lockdowns ist nicht vermittelbar»: Der Ethiker Christoph Lütge bleibt bei seiner Kritik an den Corona-Massnahmen

Markus Söder warf Christoph Lütge aus dem Bayerischen Ethikrat. Dieser habe dem Ansehen des Gremiums geschadet. Im Interview spricht der Wirtschaftsethiker über das Risiko der eigenen Meinung und die Einseitigkeit der Politikberatung. …
Ich habe mich mehrfach kritisch zum Lockdown geäussert. Ich halte ihn für völlig unnötig und für nicht verhältnismässig. Auch war es mir wichtig, darauf hinzuweisen, dass man das Durchschnittsalter der Corona-Toten nicht ignorieren kann.
NZZ: Sie hatten bereits Mitte Dezember vergangenen Jahres gemahnt, ein Lockdown verursache viele Langzeitschäden, und sich einen Rüffel des Ministerpräsidenten eingehandelt: «Ich glaube», hatte Markus Söder erwidert, «der Professor irrt.» In der Fernsehsendung «Kontrovers» des Bayerischen Fernsehens sagten Sie Ende Januar: «Das Durchschnittsalter der Corona-Toten liegt bei etwa 84 Jahren. Da stirbt man an Corona oder an etwas anderem, so ist das nun mal. Menschen sterben.» Das klingt recht kalt und wenig einfühlsam.
Lütge: Meine Aussage fiel in einem ganz bestimmten Kontext. Es ging um die Frage, welche Massnahmen gegen Covid-19 zu treffen seien. Ich halte das Coronavirus keineswegs für ungefährlich. Aber sind flächendeckende Lockdowns über viele Monate, ist das Schliessen von Hotels und Fitnessstudios verhältnismässig bei einem Virus, das in erster Linie alte Menschen gefährdet? Das muss man hinterfragen dürfen. Es kann doch nicht sein, dass man sich nicht einmal der Debatte stellt. Ein Ethikrat muss solche Debatten führen. …
Quelle: https://www.nzz.ch/international/der-ethiker-christoph-luetge-kritisiert-weiterhin-den-lockdown-ld.1601465?

• Warum Lockdowns nicht so wirken wie gedacht.

Covid19 verläuft regional und in Wellen. Das Auftreten ist meistens — aber nicht immer — korreliert mit der örtlichen ILI-Saison, also dem Zeitraum, indem auch andere Influenza-ähnliche Erkrankungen auftreten. Fast immer bilden sich markante Wellen heraus, die sich typischerweise über 6–10 Wochen rasch aufbauen, unter großer Sorge der Bevölkerung und der Politik, um dann wieder erstaunlich rasch abzufallen.
Quelle: https://frankfurtzack.medium.com/warum-lockdowns-nicht-so-wirken-wie-gedacht-9a92c093d361

• „Ansteckung im Außenbereich nahezu ausgeschlossen“

Der Aerosol-Physiker Dr. Gerhard Scheuch erklärt die Virenübertragung und warum das Tragen einer Maske im Außenbereich keinen Sinn macht.
… Dr. Gerhard Scheuch. Er ist Aerosol-Physiker, war von 2007 bis 2013 Präsident der Internationalen Gesellschaft für Aerosole in der Medizin und berät heute die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) sowie viele pharmazeutische Unternehmen. Im Morning Briefing Podcast widerspricht er gängigen Klischees und schärft unseren Blick für das eigentliche Infektionsgeschehen. So rät er angesichts von so mancher Zufallsbegegnung im Supermarkt, am Arbeitsplatz oder beim Joggen, die uns zu dicht erscheint, zur Gelassenheit:
„Bei den Coronaviren, mit denen wir es jetzt zu tun haben, braucht man mindestens fünf bis 15 Minuten relativ dichten Zusammenstehens, um sich direkt zu infizieren.“
Das bedeutet, dass unsere Angst vor der flüchtigen Nähe mit Unbekannten oft unbegründet ist:
„Bei einem Vorbeigehen kann man sich nicht anstecken. Das ist unmöglich. Da kriegt man einfach viel, viel zu wenige Viren ab, als dass die Infektion starten kann.“
Ohnehin komme es keineswegs bei jedem Kontakt, auch nicht bei jedem langanhaltenden Kontakt mit einem Corona-Infizierten, zur Erkrankung. Dr. Scheuchsagt:
„Es ist im Augenblick so, dass nur etwa zehn bis 15 Prozent der Infizierten überhaupt andere anstecken.“ …
Das Maskentragen im Freien, das auf dem Berliner Kurfürstendamm und der Hamburger Mönckebergstrasse zeitweilig mit Polizeikräften überwacht wurde, hält er für eine Maßnahme, die jeder Wissenschaftlichkeit entbehrt:
„Das ist völliger Unsinn. Man braucht im Freien keine Maske.“
Quelle: https://news.gaborsteingart.com/online.php?u=9sVzL3L13096

• Schwedische Stadtverwaltungen verbieten Masken in Schulen und Bibliotheken

Die Gemeinde Halmstad verbietet Infektionsschutzmasken in ihren Schulen.
Einem Lehrer in Halmstad wurde gesagt, er solle den Mundschutz abnehmen: „Ich war enttäuscht, traurig und wütend. Ich gehöre zur Risikogruppe und fühle mich mit Mundschutz sicherer.“
Pauline Broholm Lindberg, Leiterin der Verwaltung der Kinder- und Jugendverwaltung in Halmstad: „Bei falsch gehandhabten Mundschützern bestehen große Risiken.“
Quelle: https://sverigesradio.se/artikel/halmstad-forbjuder-munskydd-i-skolan
Den Bibliothekaren in Kungsbacka wurden von der Gemeinde mehrmals abschlägig geantwortet, als sie fragten, ob sie bei der Arbeit Mundschutz verwenden könnten. Die Kultur- und Freizeitverwaltung ist der Ansicht, dass sie den Empfehlungen des schwedischen Gesundheitsamtes folgt.
„Aufgrund der Risikoanalysen, die wir in unserem Geschäft durchgeführt haben, gibt es keinen Grund, Schutzausrüstung zu tragen“, sagt Ulrika Granfors, Leiterin der Kultur- und Freizeitverwaltung der Gemeinde Kungsbacka. …
Quelle: https://www.svt.se/nyheter/lokalt/halland/darfor-nekar-kungsbacka-kommun-sina-bibliotekarier-att-anvanda-munskydd

• Gesundheitsexperte Dr. Spitzbart: Warum die WHO nicht mehr neutral ist, warum der PCR-Test nicht taugt und anderes

Dr. Michael Spitzbart zählt zu den bekanntesten Gesundheitsexperten Europas und ist ein international gefragter Referent zum Thema Stressbewältigung im Management. ...
Warum die WHO nicht mehr neutral ist. Warum die Studie zu Hydroxychloroquin fehlerhaft war. Die Nachuntersuchungen in Ischgl. Die 4 medizinisch wichtigen Punkte für ein starkes Immunsystem. Der Zusammenhang von Zucker, Maststoffwechsel und Immunschwäche. …
Quelle: https://unitedtoheal.com/interview/michael-spitzbart/
siehe seine Webseite: https://dr.spitzbart.com/

• Herr Doktor fälscht die Totenscheine – Chronik einer Krankheit

Corona macht krank, Corona kann töten.
Corona ist schlimm, verändert die Gesellschaft und das Leben. Darüber berichten wir. Geschichten, die es nicht in die Medien schaffen.
Wir geben Zahlen einen Namen und eine Seele. Die Serie „Kollateralschaden“ basiert auf Berichten Betroffener der Coronapolitik. Damit keiner sagen kann: „Das haben wir nicht gewusst!“
Quelle: https://reitschuster.de/post/herr-doktor-faelscht-die-totenscheine/
siehe auch:

• Bestatter: „Nicht überall, wo auf dem Totenschein Corona drauf steht, ist auch Corona drin“

Auch ein Bestatter hat sich bei reitschuster.de gemeldet, der ebenfalls von Auffälligkeiten bei Totenscheinen berichtet. Und gleich zahlreiche davon mitschickte. Er reagierte damit auf einen Bericht über die nicht ausgestrahlten Interview-Aussageneines seiner Kollegen, eines Bestatters aus Meißen. Der hatte gesagt: „Nicht überall, wo auf dem Totenschein Corona drauf steht, ist auch Corona drin.“ So habe er etwa mit Pflegern in Altersheimen gesprochen und erfahren, dass auch Verstorbene, die nur in Kontakt mit positiv an Corona getesteten Menschen gestanden haben, selbst aber kein Corona haben, dennoch in die Statistik der Corona-Toten einfließen. …
Quelle: https://reitschuster.de/post/nicht-ueberall-wo-auf-dem-totenschein-corona-drauf-steht-ist-auch-corona-drin/
Dazu gehört auch das Geschehen um die Impfungen:

• Whistleblower aus Berliner Altenheim: Das schreckliche Sterben nach der Impfung

Quelle: https://2020news.de/whistleblower-aus-berliner-altenheim-das-schreckliche-sterben-nach-der-impfung/
siehe ebenso: https://2020news.de/auch-in-schweden-sterben-die-alten-menschen-nach-der-impfung/
und: https://www.corodok.de/wozu-impfung-herr/
Wie auch das: https://multipolar-magazin.de/artikel/die-dritte-welle-impfrisiko
Ein Leser kommentierte das so:
„Daumenregel: ein Viertel stirbt innerhalb weniger Tage, über ein Drittel > bekommt schwere Nebenwirkungen mit unklarem Ausgang, wenn nicht auch mit > Todesfolge. > > Euthanasie 2021?“

• Der Skandal hat jetzt eine sichere Zahl: mRNA-Impfungen sind 40 mal gefährlicher als Grippeimpfungen

Dies zeigen offizielle Zahlen aus Grossbritannien und von der WHO. Noch immer wollen die Behörden keinen Zusammenhang sehen. Von Christoph Pfluger
Quelle: https://corona-transition.org/der-skandal-hat-jetzt-eine-sichere-zahl-mrna-impfungen-sind-40-mal-gefahrlicher
siehe auch:

• Von knapp zehn Millionen Geimpften starben in Grossbritannien bis jetzt 244 Personen

Der Wert liegt rund 40 mal höher als der bei Grippeimpfungen erwartete Wert
Quelle: https://corona-transition.org/von-knapp-zehn-millionen-geimpften-starben-in-grossbritannien-bis-jetzt-244

• Kommt der Griechenland-Urlaub mit Impfnachweis?

Mehrere südeuropäische und skandinavische Länder wollen Korridore für Reisende mit Corona-Impfung schaffen – obwohl die Mehrheit der EU-Staaten ein solches Vorgehen abgelehnt hatte. In Brüssel ist man beunruhigt.
Quelle: https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/corona-impfung-kommen-reisekorridore-fuer-geimpfte-touristen-17197825.html

• Die Mafiosi der Hochrechnungen zu den neuen Mutanten

Die Autoren haben Interessenskonflikte, in den meisten Kanälen fliesst Geld der Bill&Melinda Gates-Stiftung. Von Rosemary Fry
Quelle: https://corona-transition.org/die-mafiosi-der-hochrechnungen-zu-den-neuen-mutanten

• Wir sind im Krieg

Ja, wir sind im Krieg. Und den führt der Westen nicht gegen den Osten – also (noch) nicht gegen Russland und China – und die ganze Welt nicht gegen das unsichtbare Coronavirus. Nein, eine kleine Gruppe von Multimilliardären (s. dazu auch https://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/forbes-liste-2020-das-sind-die-reichsten-menschen-derwelt/25725996.html?ticket=ST-1097754-r1ValEcJacMtOsbdeug2-ap5), die ein autoritäres, tyrannisches, elitäres und global agierendes System installiert hat, führt Krieg gegen uns normale Menschen. Seit Jahrzehnten planen diese Leute, die Macht zu übernehmen, alle Menschen auf der Mutter Erde unter ihre Kontrolle zu bringen und sie auf die begrenzte Anzahl zu reduzieren, die sie für angemessen halten. Die Überlebenden sollen digitalisiert und in versklavte Roboter verwandelt werden. Was diese Leute planen, ist eine schreckenerregende Kombination aus George Orwells "1984" und Aldous Huxleys "Brave New World".
Quelle: http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_19/LP00421_110121.pdf
und: https://www.globalresearch.ca/we-are-at-war-2/5733672

• Wieso selbst billige Propaganda wirkt

Manipulierende Aussagen verfangen offenbar, weil Menschen oft überzeugt sind, dass alle anderen daran glauben.
Quelle: https://www.sueddeutsche.de/wissen/psychologie-propaganda-fake-news-1.5203391
Anmerkung: Der Beitrag verweist unter anderem auf das Beispiel China. Natürlich machen Propaganda nur die anderen … Die beschriebenen Mechanismen passen sehr gut zur medialen Begleitkampagne der politisch ausgelösten Corona-Krise auch hierzulande.

Freitag, 12. Februar 2021

Nachrichtenmosaik Corona – Folge 31

Gesammelte Informationen und Nachrichten zur Corona-Krise
(persönliche Anmerkungen und Äußerungen von mir sind kursiv gesetzt)

• Köln: Mehrere Menschen sterben nach Impfung – Obduktion angeordnet

Die Kölner Staatsanwaltschaft hat drei erheblich vorerkrankte Menschen, die nach der Impfung gegen das Coronavirus gestorben sind, durch das rechtsmedizinische Institut untersuchen lassen. Behördensprecher Ulrich Bremer bestätigte dem „Kölner Stadt-Anzeiger“, dass Verstorbene obduziert wurden, „um auszuschließen, dass eine strafbare Fehlbehandlung vorliegen könnte“. Ob es einen kausalen Zusammenhang gibt, ist laut Rechtsmediziner noch offen. Er warnt vor Panikmache. … Laut Prof. Markus Rothschild, Direktor der Kölner Rechtsmedizin, handelte es sich in den drei obduzierten Fällen „um erheblich vorerkrankte Personen“. …
Quelle: https://www.ksta.de/koeln/corona-in-koeln-mehrere-menschen-sterben-nach-impfung---obduktion-angeordnet-38022776?cb=1612825880265
siehe auch:
https://www.t-online.de/region/koeln/news/id_89422658/staatsanwaltschaft-koeln-ermittelt-tod-nach-corona-impfung-.html

• Wissenschaftsjournalistin: Impfen ist nicht so schlimm und hat kaum Folgen

Die einen warten sehnsüchtig auf einen Impftermin, die anderen sind verunsichert.
In einem neuen Video hat sich die Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim (MaiLab) nun mit den größten Impfmythen auseinandergesetzt.
Sie klärt unter anderem die Frage: Können genbasierte Impfstoffe unser Erbgut verändern?
… Den größten Komplex in Nguyen-Kims Video nimmt jedoch die Frage ein, ob Impfstoffe eigentlich das Erbgut verändern können – eine Theorie, die weitverbreitet ist, nicht zuletzt auch in vielen Verschwörungserzählungen. Auch diese Angst kann die Wissenschaftlerin nehmen.
Die mRNA des Impfstoffs komme mit unserer DNA gar nicht in Kontakt. Zudem könne die RNA auch nicht ohne Weiteres in DNA umgeschrieben werden. „Das Coronavirus bringt selbst seine RNA in unsere Zellen, wenn wir uns damit infizieren. (…) Das heißt, wer Angst vor Virengenen hat, müsste mehr Angst vor Corona haben als vor der Impfung“, erklärt die Wissenschaftsjournalistin.
Auch diese Angst sei laut Mai Thi aber unbegründet. In beiden Fällen – bei der Corona-Infektion und bei der Impfung – würden unsere Gene nicht verändert. …
Quelle: https://www.rnd.de/medien/corona-impfung-thema-in-neuem-mailab-video-was-hat-es-mit-impf-mythen-auf-sich-YJ3ACJAA2ZHXDAJRK2UGHR255U.html
Anmerkung: Solch ein Mosaiksteinchen gehört auch dazu. Zu den Aussagen fällt mir nur ein: Bei Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie nicht Ihre Politiker oder Medien. Die wollen nur Ihr Bestes und haben nichts als Ihre Gesundheit im Sinn …
Vielleicht hat die Videomacherin zum Beispiel beim Thema Viren und Gene das nicht gewusst:

• Wie Viren sich in das menschliche Erbgut schlichen

Acht Prozent des menschlichen Genoms stammen ursprünglich von Viren, zeigt eine Studie. Im Lauf der Evolution haben sie wohl das Immunsystem gestärkt – und somit das Überleben des Menschen gefördert.
Quelle: https://www.welt.de/wissenschaft/article152985310/Wie-Viren-sich-in-das-menschliche-Erbgut-schlichen.html
Aber so eine vielbeschäftigte Videomacherin kann sich ja auch nicht um alles kümmern ...

• Jährlich neue Impfkampagnen: Corona-Mutanten schaffen Milliarden-Markt

Zunächst war die Entwicklung der Corona-Impfstoffe ein einmaliger, mit staatlichen Milliardenhilfen finanzierter Kraftakt. Doch nun wird immer deutlicher: Für die Pharmakonzerne entsteht ein dauerhafter Markt, der weit profitabler sein könnte als die aktuelle, globale Impfkampagne.
Quelle: https://www.n-tv.de/wirtschaft/Corona-Mutanten-schaffen-Milliarden-Markt-article22347267.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE
Anmerkung: Na wer hätte das denn gedacht. Das ist natürlich nichts weiter als reiner natürlicher Zufall ... Aber wer sowas von Anfang an gesagt hat, der wurde aber ganz fix zum „Verschwörungstheoretiker“ erklärt, obwohl er nur die Bewegungsgesetze des Kapitalismus hinter dem Ganzen erkannt und darauf hingewiesen hat. Diese Unternehmen können gar nicht anders, wenn sie sich nicht selbst abschaffen wollten, was sie nie tun würden. Das ist kein Werk böser Menschen, sondern entspricht eben den kapitalistischen Bewegungsgesetzen, die nur eine wie auch immer geartete Revolution außer Kraft setzen kann. Und mit diesen gesellschaftswissenschaftlichen Erkenntnissen haben solche sogenannten Wissenschaftsjournalisten wie die obengenannte Videomacherin natürlich nichts am Hut … Und den „Aluhut“ tragen immer nur die anderen …

• Warum die Grippe „verschwunden“ ist

Warum ist die Grippe seit Beginn der Coronavirus-Pandemie verschwunden?
Im Jahr 2020, nach Beginn der globalen Coronavirus-Pandemie, verschwanden Influenzaviren auf mysteriöse Weise aus dem weltweiten Verkehr (siehe FluNet-Tabelle der WHO oben). Einige Skeptiker vermuteten, dass Influenza einfach als Covid eingestuft wurde, während viele Journalisten und „Faktenprüfer“ behaupteten, Influenza sei durch Gesichtsmasken und Sperren unterdrückt worden. …
Stattdessen wurden Influenzaviren einfach durch das infektiösere neuartige Coronavirus verdrängt. Dieser Verdrängungseffekt ist aus früheren Influenzapandemien bekannt …
Quelle: https://swprs.org/why-the-flu-has-disappeared/

• Streit um Corona-Lockdown: Ein Professor nervt den Bayerischen Ethikrat

Ein Professor legt sich quer: Der Ökonom Christoph Lütge ist Mitglied im Bayerischen Ethikrat, der die Söder-Regierung berät. Er fällt mit scharfer Kritik auf – vielen ist es zu scharf. …
München – Nach 6534 Tweets auf Twitter reichte es Christoph Lütge: Er werde jetzt mal „eine Pause einlegen“, schrieb der Professor für Wirtschaftsethik an der Technischen Universität München am vergangenen Samstag. Zuvor hatte er seine Positionen noch mal kurz zusammengefasst: Nein, Corona sei „nicht ungefährlich“, aber die meisten Maßnahmen wie Lockdown, Geschäftsschließungen und auch die Maskenpflicht halte er für „unnötig“ und „völlig unverhältnismäßig“. Und das müsse man ja wohl noch sagen dürfen, „ohne gleich in irgendwelche Ecken gestellt zu werden“. …
Quelle: https://www.merkur.de/bayern/ein-professor-nervt-den-ethikrat-90190132.html

• Innenministerium spannte Wissenschaftler für Rechtfertigung von Corona-Maßnahmen ein

Ein umfangreicher Schriftwechsel, der WELT AM SONNTAG vorliegt, zeigt: In der ersten Hochphase der Pandemie wirkte das Haus von Innenminister Horst Seehofer auf Forscher ein. Daraufhin lieferten sie Ergebnisse für ein dramatisches „Geheimpapier“ des Ministeriums.
Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland/article225864597/Interner-E-Mail-Verkehr-Innenministerium-spannte-Wissenschaftler-ein.html
Anmerkung: Das ist aber kaum überraschend. In dem „Schocktherapie“-Papier aus dem Innenministerium ist zu lesen, dass Wissenschaftler daran mitwirkten (siehe https://www.rubikon.news/artikel/psychologische-kriegsfuhrung). Und dass dafür auch solche aus bundesfinanzierten Instituten herhalten müssen, überrascht auch kaum.
siehe dazu auch:

• Bestellte Wissenschaft - Einige Fragen

Anmerkungen und Fragen an die Journalisten der WELT zum Panikpapier des BMI
Quelle: https://gunnarkaiser.substack.com/p/bestellte-wissenschaft-einige-fragen
Dazu passt auch das:

• Virologe Streeck: Politik entscheidet nicht nach wissenschaftlichen Kriterien

Der verlängerte Lockdown heizt die Debatte über die richtige Covid-Politik weiter an. „Welt”-Chefredakteurin Dagmar Rosenfeld bespricht im MorningBriefing Podcast mit Prof. Hendrik Streeck die offenen Fragen. Er ist Direktor des Institutes für Virologie an der Universität Bonn und eine wichtige Stimme in dieser Pandemie. Dass nun erst ab einer Inzidenz von 35 weiter gelockert wird, versteht er einerseits. Andererseits:
„Das ist kein wissenschaftlicher Wert, sondern ein politischer.“
Sind die Schulen ein Infektionstreiber? Wie viele Menschen stecken sich tatsächlich im öffentlichen Nahverkehr an? Fragen, auf die die Wissenschaft, fast ein Jahr nach Ausbruch der Pandemie, immer
noch keine konkreten Antworten hat. Streeck sagt:
„Solche Fragen kann kein Institut alleine beantworten, sondern das muss interdisziplinär mit vielen verschiedenen Fachrichtungen und vielen verschiedenen Institutionen beantwortet werden.“
Der Staat sei gefordert.
Und weil, wie Streeck sagt, „irren nicht nur menschlich, sondern auch wissenschaftlich ist”, gibt er seine eigenen Fehlurteile unumwunden zu:
„Im Januar 2020 habe ich das Virus eher als harmlos eingeschätzt. Das würde ich jetzt so nicht mehr wiederholen.“
Quelle: https://news.gaborsteingart.com/online.php?u=9sVzL3L12870
Und das:

• Streeck: „Shutdown ist wie ein Medikament – wir müssen auch auf die Nebenwirkungen schauen“

In der Lockdown-Debatte wird nicht genug diskutiert, sagt Hendrik Streeck – zumindest nicht mit den richtigen Menschen. Im Gespräch mit FOCUS Online erklärt der Virologe, wieso es an relevanten Stimmen fehlt und wieso wir uns mit dem Gedanken anfreunden müssen, langfristig mit Corona zu leben. …
„Eine demokratische Gesellschaft kann nur in einer Diskussion einen Weg nach vorne finden“, führt der Mediziner aus. „Und diese so wichtige kommunikative Diskussion findet meiner Meinung nach im Augenblick nicht, oder zu wenig, statt.“ …
Quelle: https://www.focus.de/gesundheit/news/hendrik-streeck-im-gespraech-virologe-richtet-appell-an-bundesregierung-holt-kinderaerzte-und-psychologen-in-eure-gremien_id_12958550.html

• „No Covid“-Strategie: Rein in die grüne Zone

Verschiedene Zonen, Tests und Isolation von Infizierten: Wie Wissenschaftler das Virus nach Ende des Lockdowns im Zaum halten wollen.
Mit einem Maßnahmenpaket wollen 14 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diverser Fachrichtungen das Coronavirus in Deutschland unter Kontrolle bringen. Am Mittwoch veröffentlichte die Gruppe, zu der die Virologin Melanie Brinkmann, der Soziologe Heinz Bude und der Ökonom Clemens Fuest zählen, ein Papier mit Handlungsoptionen, mit denen es gelingen soll, die Pandemie nicht nur einzudämmen, sondern die tägliche Zahl der Neuinfektionen auch so niedrig zu halten, dass Lockerungen der Gegenmaßnahmen mit geringem Risiko für neue Ausbrüche möglich sind und die Schäden für die Gesellschaft minimiert werden. In ihrem Papier heißt es: "Der Ansatz der No-Covid-Strategie ist, im Sinne einer Schadensbegrenzung mit möglichst geringen gesundheitlichen, wirtschaftlichen und demokratischen Verlusten und Folgeschäden durch die globale Pandemie zu kommen." …
Quelle: https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/no-covid-coronavirus-strategie-lockdown-1.5202183
Anmerkung: Der beteiligte Soziologe Heinz Bude gehörte unter anderem zu jenen Wissenschaftlern, die für das BMI am Panik-Strategie-Papier von 2020 mitwirkten (siehe oben). Die am „No Covid“-Papier mitbeteiligte Virologin Melanie Brinkmann gehört zu den Regierungsberatern und erklärte kürzlich im Magazin „Der Spiegel“ vom 6. Februar 2021: „Wir, eine Gruppe von 13 Wissenschaftlern aus mehreren Disziplinen, glauben nicht an die Strategie, dass man mit dem Virus irgendwie leben kann, sondern dass man es besiegen muss.“ Zu den Mutationen behauptete sie: „Für Virologen ist es nur noch eine Frage von wenigen Wochen, bis sie sich auch in Deutschland durchgesetzt haben. Das habe ich klar gesagt: Die Mutante aus Großbritannien und andere werden uns überrennen, das Virus hat einen Raketenantrieb bekommen. Es geht nur noch darum: Können wir den Siegeszug der Varianten hinauszögern, Zeit gewinnen?“
Quelle: https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/melanie-brinkmann-ueber-corona-mutanten-der-wettlauf-ist-laengst-verloren-a-00000000-0002-0001-0000-000175196841
Das ist Wissenschaft, wie Politik sie braucht … Es geht aber auch anders:

• Wissenschaftler warnen vor Panikmache mit Virusmutationen

Es besteht kein Grund, die SARS-CoV-2 Bekämpfungsstrategie oder spezielle Schutzkonzepte wegen der anteilmäßigen Zunahme der B.1.1.7 Variante oder anderer Varianten jetzt zu verändern.
Eine gering höhere Übertragbarkeit hatte bis jetzt keine substanzielle Auswirkung auf den Bekämpfungserfolg (Irland, England, Dänemark).
Die Wahrscheinlichkeit des Vorliegens einer erhöhten Sterblichkeit wird durch NERVTAG  als weniger als 50% eingeschätzt. Auf jeden Fall würde sie weiterhin auf sehr niedrigem Niveau bleiben.
Erhöhte Infektionsraten bei Kindern liegen nicht vor.
Die mRNA- und der Impfstoff von AstraZeneca sind wirksam gegen B.1.1.7. …
Quelle: https://covid-strategie.de/2021/02/06/sars-cov-2-varianten-unsere-risikoeinschaetzung/

• MdB Andrej Hunko (Linkspartei) über Widersprüche und Schieflagen

… F: Interessant, womit sich die Medien beschäftigen.
A: Auf das Verhalten im Privaten wird sehr viel mediale Aufmerksamkeit gelenkt, während die Arbeitswelt im Wesentlichen weiter funktioniert wie bisher. Da besteht in der Diskussion eine gewisse Schieflage, auch wenn die Kritik daran zuletzt lauter geworden ist. Es wird sehr moralisch auf das Verhalten des Individuums, besonders im privaten Bereich reagiert, aber nicht im Arbeitsbereich. Wenn die Menschen in vollen öffentlichen Verkehrsmitteln pendeln, weil sie zum Arbeitsplatz müssen, ist das Risiko sicherlich höher, als wenn sie an einem Wochenendtag wandern gehen.
F: Was soll mit den massiven Einschränkungen erreicht werden?
A: Ausdruck dieser Stimmungsmache ist für mich der aberwitzige Beschluss, im Falle von hohen Infektionsraten den Bewegungsradius auf 15 Kilometer einzuschränken. Das ist eine neue Forderung, die natürlich auf den privaten Bereich abzielt. Wenn ich beruflich unterwegs bin, kann ich auch weiter fahren. Das ist eine neue Qualität, das hat es so bisher noch nicht gegeben. Die Nachvollziehbarkeit dieser Massnahme fällt nicht nur mir schwer. …
Quelle: https://zeitgeschehen-im-fokus.ch/de/newspaper-ausgabe/nr-1-vom-19-januar-2021.html#article_1163
Anmerkung: Hunko wundert sich über das alte und bewährte Prinzip kapitalistischer Wirtschaft: Der Mensch wird in ungesunde Verhältnisse gezwungen und für die Folgen dann selbst verantwortlich gemacht. Daran ist nichts Verwunderliches, da wird nur das Prinzip, die Gewinne zu privatisieren und die Verluste zu sozialisieren, den Bürgern aufzubürden, im Kleinen umgesetzt. Es ist offener Kapitalismus, der sich in der bewusst erzeugten Corona-Krise zeigt und durchsetzt – und ohne Widerstand der Betroffenen bleibt. Und in der Linkspartei wird sich weiter gewundert, obwohl deren Mitglieder ja eigentlich Bescheid wissen müssten oder könnten …

• Covid – eine Krankheit nur dem Namen nach

Das nicht existierende Virus untergräbt alle anderen Geschichten. Jon Rappoport
Die offizielle Definition eines „Covid-19-Falls“ ist so weit gefasst, dass sie so ziemlich alles durch die Tür lässt. Ein Husten, oder Schüttelfrost und Fieber zum Beispiel. Beides reicht für eine Covid-Diagnose aus. Das Erfordernis eines positiven PCR-Tests für das Virus - selbst das ist nicht unbedingt notwendig. Außerdem … - ist die PCR-Methode mit irreparablen Fehlern behaftet, die zu Millionen von falsch-positiven Ergebnissen führen. Obendrein ist, wie ich schon geschrieben habe (mit Details), die Existenz des Sars-Cov-2-Virus selbst nicht bewiesen.
So ergibt sich ein perfektes Rezept für eine falsche Pandemie. …
Quelle: https://off-guardian.org/2021/02/03/covid-a-disease-in-name-only/

• Universität Wien verhängt Professor einen Maulkorb zu Corona

Professor Sönnichsen vom Zentrum für Public Health darf über Corona beruflich «nur noch die Meinung der Universität» vertreten.
Der deutsche Professor Andreas Sönnichsen war bis Januar 2021 Vorsitzender des Deutsches Netzwerks Evidenzbasierte Medizin (EbM-Netzwerk). An der MedizinischenUniversität Wien lehrt er am Zentrum für Public Health.
Sönnichsen gehört zu jenen Experten, welche die Massnahmen gegen die Verbreitung des Corona-Virus für zu rigide halten. …
Quelle: https://www.infosperber.ch/freiheit-recht/buergerrechte/universitaet-wien-verhaengt-professor-einen-maulkorb-zu-corona/

• YouTube zensiert sogar die Aussage eines Arztes vor einem Ausschuss des US-Senats zu einem Covid-Medikament

Höchstwahrscheinlich ist die Massnahme Teil einer Kampagne gegen das Medikament Ivermectin
Quelle: https://corona-transition.org/youtube-zensiert-sogar-die-aussage-eines-arztes-vor-einem-ausschuss-des-us

aktualisiert: 12.2.21, 18:07 Uhr

Montag, 8. Februar 2021

Nachrichtenmosaik Corona – Folge 30

Gesammelte Informationen und Nachrichten zur Corona-Krise
(persönliche Anmerkungen und Äußerungen von mir sind kursiv gesetzt)

• Ein Jahr Corona und kein Ende: „Es fehlt eine transparente Gesamtstrategie!“

„Die „Infektionszahlen“ sinken, die Angst vor Mutanten steigt. Nach bald zwölf Monaten Pandemie zerstreuen die Bundesregierung und ihre Berater weiterhin jede Hoffnung auf eine rasche Entspannung der Lage. Statt Lockdown-Lockerung bestimmt die Gefahr einer „dritten Welle“ die Agenda. Für Statistikprofessor Gerd Bosbach fehlen dafür bisher belastbare Belege, so wie er überhaupt einen Mangel an Durchblick bei den Krisenmanagern feststellt. Statt wichtige Fragen zum Virus, der Ansteckungswege und Verbreitung zu erforschen, vergeude man Ressourcen bei der Kontaktverfolgung, schicke gesunde Menschen in Quarantäne und schössen in den Altenheimen die Todeszahlen in die Höhe. Im Interview mit den NachDenkSeiten rät der gelernte Mathematiker: „Wir müssen lernen, mit Corona zu leben.“ Mit ihm sprach Ralf Wurzbacher.“
Quelle: https://www.nachdenkseiten.de/?p=69596

• SPD-Abgeordneter über Corona-Gesetze: "So etwas in sieben Jahren Bundestag nicht erlebt"

„Der SPD-Bundestagsabgeordnete Marcus Held über sein Votum gegen die Novelle des Infektionsschutzgesetzes im November, die fehlende öffentliche Debatte und die Rolle des Parlaments“
Quelle: https://www.heise.de/tp/features/Corona-Gesetze-So-etwas-in-sieben-Jahren-Bundestag-nicht-erlebt-5046756.html

• Virologe und Drosten-Vorgänger Detlev Krüger kritisiert Lockdown-Politik und fordert Schutz der Risikogruppen

„Der langjährige Leiter des Instituts für Virologie an der Charité, Detlev Krüger, zieht nach einem Jahr Corona-Maßnahmen kritische Bilanz und zeigt auf, wieso eine Ausrottung des Virus kein realistisches Impfziel ist. …
In weiten Teilen der Öffentlichkeit herrschen Angst oder sogar Panik, teilweise Hysterie. Die Gewalt der Bilder nutzend, zoomen Journalisten in das Innere von Intensivstationen oder auf Särge in Krematorien. Angst und Schrecken dürfen aber nicht zum bestimmenden Faktor unseres Lebens werden. Was wir brauchen, ist eine sachliche Diskussion der Probleme in der Wissenschaft und der Gesellschaft. Was wir brauchen, ist nicht der verängstigte und reglementierte Bürger, sondern eine sachlich informierte Öffentlichkeit, deren Mitglieder zu verantwortungsvollem Handeln in der Lage sind. …“
Krüger kritisiert unter anderem, dass der öffentliche Diskurs „durch die irreführende Nutzung von Begriffen erschwert“ wird. Dazu zählt er, dass offiziell und medial die positiv Getesteten fälschlicherweise sämtlich als „Covid-19-Fälle“ und damit als Kranke gemeldet werden. Das tägliche Zählen der nachgewiesenen Neuinfektionen und die daraus berechneten sogenannten „Inzidenzen“ hätten nur begrenzte Aussagekraft. Aus Krügers Sicht sind als Grundlage politischer Entscheidungen der Krankheitswert der Infektion und die Belastbarkeit der Kliniken relevanter. Er fordert eine offenere Diskussion als bisher, „um die besten Strategien im Kampf gegen die Pandemie zu finden. Dabei widerspricht es dem Sinn wissenschaftlichen Denkens und Verhaltens, das Vorbringen ‚unerwünschter‘ Meinungen und Vorschläge reflexhaft zu stigmatisieren.“
Der Virologe bezeichnet es als „wahrlich überlebenswichtig“, den potenziellen Nutzen der einzelnen Lockdown-Maßnahmen gegenüber den Kollateralschäden für die Gesellschaft abzuwägen. Er erinnert: „Es gibt außer Covid-19 noch andere Erkrankungen!“ Für ihn ist nicht die Zahl der festgestellten Neuinfektionen das eigentliche Problem, sondern die Zahl der Infektionen von Alten und Vorerkrankten. Letztere Infektionen würden „mit statistischer Grausamkeit zur Zahl der Patienten in den Kliniken und zu den Todesfällen“ führen. Aus seiner Sicht ist das strukturelle und personelle Problem in der Alten- und Krankenpflege einer der Gründe, „warum ein Virus, das für die große Mehrheit der Bevölkerung ziemlich ungefährlich ist, ein solch riesiges gesamtgesellschaftliches Problem schafft“. Krüger, der Impfungen grundsätzlich befürwortet, warnt vor eine Impfflicht, solange die vorhandenen Impfstoffe noch zu wenig hinsichtlich ihrer Nebenwirkungen und Schadfolgen erforscht sind. „Das Virus am Zirkulieren in der Bevölkerung zu hindern oder es gar ‚auszurotten‘, ist kein realistisches Impfziel.“ Der Virologe erwartet, „dass wir mit CoV-2 – genau wie mit den anderen Viren – noch lange leben müssen“.
Quelle: https://www.cicero.de/innenpolitik/ex-charite-virologe-drosten-vorgaenger-corona-schutz-vulnerablen/plus

• Virologe und Drosten-Nachfolger Hendrik Streeck findet inzwischen Lockdown-Politik richtig – wegen fehlender Daten

Streeck hat am 3. Februar 2021 der Nachrichtenagentur DPA ein Interview gegeben:
„ … Frage: Zugleich betonen Sie häufig, man dürfe die Inzidenz - also die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche - nicht als alleinigen Maßstab nehmen.
Antwort: Und meine damit, dass man noch weitere Parameter reinnimmt. Natürlich sollte man die Inzidenz nicht über Bord werfen. Aber als Arzt interessiert mich vor allem, ob ein Patient krank wird. Deswegen ist es so wichtig, die stationäre und intensivmedizinische Belegung einzubeziehen. Die Zahl der Neuinfektionen wird nie zuverlässig vergleichbar sein, weil sie von der absoluten Zahl an Tests abhängt - und wir haben zwischendurch die Teststrategie geändert. Wir brauchen also weitere, stabile Parameter.
Frage: Halten Sie denn die momentanen Maßnahmen, den Lockdown, für richtig?
Antwort: Da wir nicht genug über das Infektionsgeschehen wissen, bleibt uns gar keine andere Möglichkeit. Das ist allerdings der Hammer, mit dem wir zuschlagen. Uns fehlen Daten, was man guten Gewissens öffnen kann
In der momentanen Situation halte ich es für richtig, den Lockdown zu halten. Die Mutationen muss man genau ansehen, da sie ein Gefahrenpotenzial bedeuten können – aber heute sind sie dafür nur bedingt ein Argument, weil auch hier noch ausreichend Studien fehlen. …
Es ist leider ein Marathon. Wir dürfen dabei nicht den Fokus verlieren, um was es geht, und sollten unser Leben nicht von Viren bestimmen lassen. Aber ich erlebe wie Sie, dass Angst und Spaltungen entstanden sind, die gesellschaftlich schwierig geworden sind. Doch wir müssen für uns beantworten, wie wir unser Leben mit dem Virus gestalten wollen - denn es wird bleiben. …“
Quelle: https://www.apotheken-umschau.de/Coronavirus/Wie-Hendrik-Streeck-den-Lockdown-sieht-562291.html
Einen Tag später erklärte Streeck im Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) unter anderem:
„ … Wir haben ein Virus, das nicht mehr weggehen wird, und dieses Virus ist leider für einige Menschen tödlich. Was wir dagegen nicht verstanden haben, ist, wo sich die Menschen infizieren und wo die schweren Verläufe entstehen. Der Medizinstatistiker Gerd Antes sagte es vor Kurzem so: „Wir haben nun fast ein Jahr lang wirklich alles versäumt, was als Vorbereitung nötig gewesen wäre.“ Was er damit sagt, ist, dass wir Daten brauchen, um kluge Entscheidungen treffen zu können. Daher bleibt uns bisher als einziges Mittel der Hammer, der Lockdown.
Dass im Herbst die Infektionszahlen steigen, sehen wir jedes Jahr für alle Coronaviren. Was wir im Sommer, auch bei einer Inzidenz von 10, aber nicht geschafft haben, ist, die Übertragung des Virus vollständig nachzuvollziehen. Wir wissen nicht, wie hoch die Übertragungsmöglichkeiten unter Einhaltung von Hygienekonzepten in Bars, Restaurants oder Ähnlichem sind. Die Daten des Robert-Koch-Instituts, sofern sie verallgemeinerbar sind, deuten darauf hin, dass das Risiko nicht sehr groß ist. Stattdessen scheinen die meisten Übertragungen in privaten Haushalten, wo niemand Maske trägt oder Abstand hält, zu geschehen. …
Was wir aber im Sommer versäumt haben, ist zu forschen. Deshalb müssen jetzt Entscheidungen immer noch zu sehr basierend auf Unwissen getroffen werden. …
Ich bin kein Fan des Wortes „alternativlos“, da wir immer Alternativen haben, wenn wir langfristig planen. Aber ja, weil wir nicht gelernt haben, wie sich das Infektionsgeschehen verhält, bleibt uns als einziges Werkzeug im Moment nur dieser Hammer. Das ist auch richtig, wir müssen die Menschen vor hohen Infektionszahlen bewahren. Aber nur, weil wir keine anderen Maßnahmen entwickelt haben. …“
Quelle: https://www.rnd.de/gesundheit/virologe-streeck-im-interview-wir-haben-nicht-gelernt-wie-sich-das-infektionsgeschehen-verhalt-EEKXCCZSZVAZPOCHPIF4H3OFJQ.html
Der Journalist Boris Reitschuster hat am 5. Februar auf einen interessanten möglichen Zusammenhang zwischen Streecks Positionen und seinem Privatleben aufmerksam gemacht:

• Man kennt sich – Personalien in Corona-Zeiten: Gatte von Virologe Streeck wechselt zu Spahn

Noch vor ein paar Wochen kritisierte der Virologe Hendrik Streeck die Corona-Politik der Bundesregierung heftig. ‘Wir dürfen unser Leben nicht von Viren bestimmen lassen‘, forderte er. In einem Interview mit der „Welt“ erklärte er, er sei explizit nicht einverstanden mit der weit verbreiteten These, es sei unmöglich, Risikogruppen gezielt zu schützen: Er verstehe nicht, warum man das nicht wenigstens probiere, „anstatt zu sagen, das geht nicht“. Er klagte über die einseitige Auswahl von Experten durch die Bundesregierung …
Doch kurz darauf schien der Virologe manchen wie ausgewechselt. Für RTL zerriss er Aussagen des Infektionsepidemiologen Sucharit Bhakdi und bezeichnete diesen als „Verschwörungstheoretiker“. Titel: „Nach Video von Prof. Bhakdi: Virologe Prof. Streeck entlarvt Corona-Lügen: ‘Einige Thesen sind brandgefährlich.‘“
Gestern schickte mir eine Mitarbeiterin einen Link auf einen Artikel zu Streeck, ganz verwundert, und mit der Frage, was mit ihm passiert sei. Die Überschrift: „Virologe Streeck: ‘Ich halte es für richtig, den Lockdown zu halten‘“. …
Heute Abend schickte mir eine Leserin einen weiteren Link. Auf einen Artikel von T-Online mit folgender Überschrift: „Streecks Ehemann Zubeil wechselt in Spahns Ministerium.“ Weiter heißt es da: „Paul Zubeil, Partner von Virologe Hendrik Streeck, tritt am Montag eine Stelle im Bundesgesundheitsministerium an. Das bestätigten er und das Ministerium T-Online. …
Zubeil sei bisher tätig gewesen beim Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen in Brüssel (UNPFA). UNPFA widme sich dem Thema Schutz vor Gewalt gegen Frauen und Kinder und Mutterschutz. Und weiter: „Der Fonds ist erheblich auf Spenden unter anderem von der Clinton- und der Gates-Stiftung angewiesen. Der Austausch mit diesen Organisationen ist im Gesundheitsministerium auch in der Unterabteilung für europäische und internationale Angelegenheiten angesiedelt.“ …“
Quelle: https://reitschuster.de/post/man-kennt-sich-personalien-in-corona-zeiten/

• Söder auf allen Kanälen. Warum eigentlich? Kraft welchen Amtes? Kraft seiner vermuteten Rolle bei der Personalplanung der CIA

Ist Ihnen schon aufgefallen, dass bei unseren Öffentlich-rechtlichen Sendern Markus Söder immer mal wieder unmotiviert eingeblendet oder/und interviewt wird? Siehe dazu 2 Dokumentationen einer Google-Abfrage im Anhang. – Warum ist Söder dann, wenn die Kanzlerin und der derzeitige Sprecher der Ministerpräsidenten, der Berliner Regierende Bürgermeister Müller, die Ergebnisse ihrer Besprechungen verkünden, immer noch mit dabei? Da würde doch Merkel und Müller reichen. Ein mir gut bekannter Berliner Unternehmensberater mit Kontakten zu Superreichen und Super- Einflussreichen schickt gelegentlich seine Einschätzungen an einen kleinen Kreis von Menschen, darunter auch an die Macher der NachDenkSeiten. Seine Einschätzung vom vergangenen Samstag finden Sie im Folgenden. Albrecht Müller.
Quelle: https://www.nachdenkseiten.de/?p=69586 

• Blick aus den USA zu Merkels Plädoyer für verlängerten Lockdown

Der renommierte Finanzanalytiker Martin Armstrong schreibt in seinem Blog, dass er aus Deutschland erfahre, dass die Zustimmung zur fortgesetzten Lockdown-Politik von Kanzlerin Angela Merkel schwinde – „jetzt, wo Merkel zum ersten Mal ihr Gesicht gezeigt hat“. Er zitiert aus ihrer Fernsehansprache vom 18. März 2020, als sie unter anderem sagte:
„… Lassen Sie mich versichern: Für jemandem wie mich, für die Reise- und Bewegungsfreiheit ein schwer erkämpftes Recht waren, sind solche Einschränkungen nur in der absoluten Notwendigkeit zu rechtfertigen. Sie sollten in einer Demokratie nie leichtfertig und nur temporär beschlossen werden - aber sie sind im Moment unverzichtbar, um Leben zu retten. …“
Armstrong kommentiert das so:
„Angesichts der Todesfälle, die nicht schlimmer sind als die schlimme Grippe, und der tiefen Verstrickung der europäischen Führer mit Klaus Schwab, gibt es keine Rechtfertigung für diese Maßnahmen. Unter den Kommunisten gab es viel mehr Freiheit als das, was jetzt in Europa stattfindet. Merkels Auftritt könnte ihrer Karriere gerade in den Fuß geschossen haben.
Noch NIE in 6.000 Jahren hat eine Regierung ihr Volk wegen eines Virus eingesperrt. Selbst bei der Cholera-Pest in Neapel 1884 stellte die Regierung die Stadt unter Quarantäne, sperrte aber nicht ganz Italien ab.“
Quelle: https://www.armstrongeconomics.com/international-news/germany/merkels-plea-for-extended-lockdowns/
(Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version))
Anmerkung: Martin Armstrong hat erlebt, wie es ist, ins Visier der Mächtigen zu geraten und wie sie mit allen Mittel Existenzen zerstören. Nachsehbar ist das in dem Film „The Forecaster“. Siehe:
https://www.epd-film.de/filmkritiken/forecaster

Donnerstag, 4. Februar 2021

Nachrichtenmosaik Corona – Folge 28

Gesammelte Informationen und Nachrichten zur Corona-Krise
(persönliche Anmerkungen von mir sind kursiv gesetzt)

• EMA: 26.849 gemeldete negative Corona-Impfeffekte

Die EMA hat ein Dashboard eingerichtet, auf dem Anzahl die gemeldeten Impfschäden – und nebenwirkungen, aufgegliedert nach Altersgruppen beobachtet werden kann. Stand 31. Januar 2021 sind der EMA 26.849 adverse Impfeffekte der BioNTech/Pfizer Corona-Impfung gemeldet worden. Circa die Hälfte davon werden als schwer kategorisiert (siehe Reiter “Reactiongroup”, dann “Seriousness”). Als “schwerwiegende unerwünschte Wirkung” definiert die EMA: “Eine Nebenwirkung, die zum Tod führt, lebensbedrohlich ist, einen Krankenhausaufenthalt oder die Verlängerung eines bestehenden Krankenhausaufenthalts erfordert, zu einer anhaltenden oder erheblichen Behinderung oder Invalidität führt oder ein Geburtsfehler ist.”
Quelle: https://2020news.de/ema-26-849-gemeldete-impfschaeden/

• Umfrage: Mehrheit glaubt nicht an Pandemie-Ende 2021

Die Mehrheit der Deutschen bezweifelt, dass die Corona-Pandemie bis zum Jahresende überwunden sein wird. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Statista glauben 59 Prozent der Befragten nicht an ein Ende der Pandemie 2021. Ein Drittel (33 Prozent) zeigte sich dagegen optimistisch. Acht Prozent machten keine Angaben.
Quelle: https://www.np-coburg.de/inhalt.yougov-umfrage-corona-mehrheit-glaubt-nicht-an-pandemie-ende-2021.59401d88-7754-42a1-80c5-9563ecbd13a9.html

• „Auch die Maßnahmen-Befürworter verlieren das Vertrauen“

Sinkende Disziplin bei den Corona-Maßnahmen, wachsender Vertrauensverlust: Professorin Cornelia Betsch stellt in ihrer regelmäßigen Bürgerbefragung beunruhigende Trends fest. Der Regierung rät sie zu einem Strategiewechsel, der die Motivation der Bevölkerung steigern könnte.
Cornelia Betsch ist Professorin für Gesundheitskommunikation an der Universität in Erfurt. Sie leitet die Cosmo-Studie, eine Art Gradmesser für die Empfindungen der deutschen Bevölkerung in der Corona-Krise. …
Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland/article225516683/Corona-Massnahmen-Auch-die-Befuerworter-verlieren-das-Vertrauen.html
Anmerkung: Die Umfrage wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mitfinanziert. Prof. Bertsch macht sich große Sorgen um die Disziplin der Bürger und will der Bundesregierung helfen, ihre Politik besser zu verordnen. 
siehe auch:

Auf der Basis der aktuellen Ergebnisse der zwei-wöchentlichen COSMO Befragung (Welle 34, 26.01.21 & 27.01.21, 1001 Befragte, deutschlandweite nicht-probabilistische Quotenstichprobe, die die erwachsene Allgemeinbevölkerung für die Merkmale Alter x Geschlecht und Bundesland abbildet) leitet das COSMO Konsortium folgende Empfehlungen zur weiteren Gestaltung der COVID-19 Lage in Deutschland ab. …
Quelle: https://projekte.uni-erfurt.de/cosmo2020/web/summary/34/

• Thüringen verlängert Lockdown-Regeln bis 19. Februar

Mit Blick auf die anstehenden Beratungen von Bund und Ländern am 10. Februar verlängert Thüringen schon jetzt den Lockdown. Dadurch soll genügend Zeit bleiben, um die Beschlüsse aus der Schalte im Freistaat umzusetzen.
Quelle: https://www.np-coburg.de/inhalt.vor-bund-laender-treffen-thueringen-verlaengert-lockdown-regeln-bis-19-februar.933a5d2e-6850-4e0d-b1d9-b4eb1c355baa.html
Anmerkung: In Thüringen stellt Bodo Ramelow von der Linkspartei den Ministerpräsidenten dar …

• Umweltinstitut: Masken gefährden die Gesundheit

Das Hamburger Umweltinstitut hat am 3. Februar 2021 einen „gesunden, biologisch abbaubaren Mund- und Nasenschutz“ vorgestellt. Es will damit die Regierungspolitik unterstützen. In der Begründung gibt es aber wichtige Hinweise auf die gesundheitsschädigende Wirkung der mitverordneten OP- und FFP2-Masken, die viele auch freiwillig tragen:
Untersuchungen des Hamburger Umweltinstituts haben gezeigt, dass bestehende Masken teilweise erhebliche Mengen Schadstoffe abgeben. Dies sind zum einen flüchtige organische Kohlenwasserstoffe oder auch Formaldehyd. Gleichzeitig werden gesundheitsschädliche, vermeintlich antimikrobiell wirkende Zutaten wie Silberchlorid hinzugegeben, welche der Hautflora erheblichen Schaden zufügen können, beziehungsweise die Entsorgung der Masken zusätzlich erschweren. Darüber hinaus können dadurch Resistenzen von Krankheitskeimen entstehen, sodass in der Tat eine neue Entwicklung für Masken notwendig scheint. …
aus Asien stammenden Masken nie unter Umwelt- und Gesundheitsaspekten entwickelt: Es entstehen erhebliche Mengen an Mikroplastik, welches im mikroskopischen Versuch nachgewiesen wurde, sowie gesundheitsschädliche Emissionen. …
Quelle: http://www.hamburger-umweltinst.org/

• Künstler und Corona-Kritik: Wo seid ihr alle hin?

Zahlreiche Künstler schweigen zu den aktuellen Vorgängen – im besten Fall: Viele Kulturschaffende unterstützen sogar die destruktiven Lockdown-Thesen von „Zero Covid“. Das ist die Fortsetzung eines bekannten Phänomens: Die Ignoranz der sozialen Fragen durch Teile des Kulturbetriebs. Von Tobias Riegel.
Quelle: https://www.nachdenkseiten.de/?p=69497

• Biologe Clemens Arvay: „Ich lasse mir von der Wikipedia nicht meine Identität stehlen“

Die Wikipedia feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen, doch es gibt wenig Grund zum Feiern. Erst vor wenigen Wochen attestierten Forscher der Europa-Universität Viadrina der Wikipedia „verworrene“ und „intransparente“ Strukturen und kamen zum Schluss, dass die Wikipedia keine seriöse Quelle mehr sei. Wie unseriös die Wikipedia in Teilen arbeitet, zeigt das Beispiel des österreichischen Biologen Clemens Arvay. Nachdem er sich kritisch zur Corona-Impfstoffentwicklung geäußert hat, wurde er Opfer einer regelrechten Rufmordkampagne, die immer absurdere Züge annimmt. Im Gespräch mit den NachDenkSeiten schildert Arvay, wie sein Wikipedia-Eintrag von interessengesteuerten Nutzern manipuliert wurde und wird und warum der Kampf gegen derartige Kampagnen einer Sisyphos-Arbeit gleicht. Von Jens Berger.
Quelle: https://www.nachdenkseiten.de/?p=69475
siehe unter anderem von Clemens Arvay:

• Genetische Impfstoffe gegen ­COVID-19: Hoffnung oder Risiko?

Es wird häufig davon ausgegangen, dass sich das globale Sozialleben erst normalisieren wird, wenn ein Impfstoff gegen SARS-CoV2 zur Verfügung steht. Fast die Hälfte der Impfstoffkandidaten sind genetische Impfstoffe, welche einige gesundheitliche Risiken bergen.
Quelle: https://saez.ch/article/doi/saez.2020.18982
siehe auch:

• Zur Entwicklung genetischer Impfstoffe gegen SARS-CoV-2 – technologische Ansätze sowie klinische Risiken als Folge verkürzter Prüfphasen

… Durch die Verkürzung üblicher Beobachtungszeiträume erhöht sich das Risiko, dass Nebenwirkungen während der klinischen Prüfung unerkannt bleiben. Somit tangieren die beschleunigten Testphasen auch die gesundheitspolitische Verantwortung bei der staatlichen Vorsorge. Ein weiteres Problem ergibt sich daraus, dass derzeit fast alle Impfstoffe an jüngeren Erwachsenen und nicht an älteren Menschen mit deutlich höherem Risiko für schwere Verläufe getestet werden. Auch wird ein sehr wichtiger Wirksamkeitsendpunkt der Impfstoffe, die „sterile Immunität“, in den laufenden Studien kaum berücksichtigt. Würde durch eine Impfung eine anhaltende sterile Immunität erreicht – die ideale Wirkung einer Impfung – könnten Infektionsketten unterbrochen werden. Die bisher publizierten Ergebnisse der laufenden Impfstudien lassen das aber kaum erwarten.
Quelle: https://www.researchgate.net/publication/345950519_Zur_Entwicklung_genetischer_Impfstoffe_gegen_SARS-CoV-2_-_technologische_Ansatze_sowie_klinische_Risiken_als_Folge_verkurzter_Prufphasen

• Diffamierungskampagne gegen Mitglied des Corona-Untersuchungsausschusses 

Die Rechtsanwältin und Volkswirtin sowie Hutmacherin Viviane Fischer ist Mitglied des Corona-Untersuchungsausschusses (https://corona-ausschuss.de/). Das Gremium klärt seit Juli 2020 die Vorgänge und Hintergründe der Corona-Krise auf. Fischer ist in das Visier eine medialen Hetzkampagne geraten, die in der Tageszeitung Der Tagesspiegel Mitte Januar gestartet wurde, welche „Die Welt“ fortsetzte und nun von der „Berliner Zeitung“ weitergeführt wird. Dabei werden falsche Behauptungen ebenso aufgestellt wie beleidigende und diffamierende Urteile über die Anwältin und andere Personen veröffentlicht.
siehe:

• Parteigründung via Livestream – Polizei löst auch zweites Treffen auf

Quelle: https://www.tagesspiegel.de/berlin/corona-verharmloser-in-berliner-bar-parteigruendung-via-livestream-polizei-loest-auch-zweites-treffen-auf/26819364.html

• Im Lockdown ging ihr der Hut hoch

(Titel in der Printausgabe: Die Alu-Hutmacherin)
Quelle: https://www.welt.de/vermischtes/plus225702535/Hutmacherin-Rike-Feurstein-kaempft-gegen-die-Corona-Politik-Angela-Merkels.html

• Wie aus der Hutmacherin Rike Feurstein eine Corona-Verharmloserin wurde

Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/wie-hutmacherin-rike-feurstein-zur-querdenker-anwaeltin-viviane-fischer-wurde-li.137364
Das sind Beispiele für üblen Kampagnen-Journalismus, der nicht nur gegen journalistische Regeln, sondern auch die des guten Geschmacks und des normalen Benehmens verstößt. Das geschieht natürlich nicht zum ersten Mal und Viviane Fischer ist nicht die Erste, der das widerfährt. Doch dafür kann es kein Verständnis geben. Das hat ebenso wenig mit einem demokratischen, offenen Diskurs zur Corona-Krise zu tun, bei dem Befürworter und Kritiker der politisch verordneten Maßnahmen gleichermaßen zu Wort kommen sollten, ohne Diffamierung und Hetze. Leider sind solche Kampagnen gegen Kritiker ein übliches Vorgehen von Herrschenden und Mächtigen sowie von deren politischen und medialen Helfern und daher wenig überraschend.
Hier gibt es eine prägnante Kurzbeschreibung von Diffamierung:

Bei einer Diffamierung redet eine Person einer anderen Person gezielt schlecht nach, um die Ehre dieser Person zu verletzen oder Gerüchte zu verbreiten. Dabei kann es auch zum Gebrauch von Schimpfwörtern und Unterstellungen kommen.
Diffamierungen werden besonders häufig in der Politik zur Verleumdung von staats- und parteipolitischen Gegnern genutzt. Hierbei werden sowohl psychische als auch physische Methoden eingesetzt. Das endgültige Ziel der Verleumdung ist es, die Zielperson zu ruinieren oder mundtot zu machen. …
Quelle: https://www.fromm-seminare.de/rhetorik-und-management-seminar-glossar/diffamieren/
Wie alt und auch bewährt diese Methode des Rufmords ist, zeigt unter anderem ein Buch von Anabelle Thurn über „Rufmord in der späten römischen Republik – Charakterbezogene Diffamierungsstrategien in Ciceros Reden und Briefen“.
Quelle: https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783110599886/html
siehe dazu auch einen interessanten aktuellen Beitrag aus der Zeitschrift „Cicero“:

• Gute Hetze, böse Hetze

In einem Gespräch mit dem „Spiegel“ lässt der Virologe und Regierungsberater Christian Drosten zu, dass zwei seiner Kollegen von den Interviewerinnen diffamiert werden. Der Fall zeigt allzu deutlich, mit welchen Bandagen inzwischen im Streit um die Deutungshoheit gekämpft wird. …
Den absoluten Tiefpunkt des Gesprächs erreichen die beiden Spiegel-Kolleginnen mit einer Frage, von der ich zuerst tatsächlich dachte, es handele sich um ein Fake. Aber was ich zunächst nur als einen Ausschnitt mitbekommen hatte, steht so tatsächlich wortwörtlich im Spiegel: „Einen größeren Schaden als Corona-Leugner haben im vergangenen Jahr wohl Experten angerichtet, die immer wieder gegen wissenschaftlich begründete Maßnahmen argumentiert haben, zum Beispiel Jonas Schmidt-Chanasit und Hendrik Streeck.“ …
Drosten lässt die als Frage getarnte Diffamierung von Streeck und Schmidt-Chanasit nicht nur unwidersprochen durchgehen, er bestätigt sie auch noch implizit. …
Wer derart eindeutig und geradezu heimtückisch Partei ergreift, rechnet offenbar nicht einmal ansatzweise damit, dass sich halbwegs kritische Leser für dumm verkauft fühlen könnten. Zu groß ist die Selbstgewissheit hinsichtlich des eigenen Mediums, der eigenen Meinung, der eigenen (und nicht zu hinterfragenden) Präferenz für bestimmte Experten. So ruiniert man den Ruf einer ganzen Branche. Es sollte niemand behaupten, Kampagnen-Journalismus sei dem Boulevard vorbehalten.
Quelle: https://www.cicero.de/innenpolitik/diffamierung-drosten-streeck-schmidt-chanasit-spiegel-social-media

aktualisiert am 5.2.21, 8:48 Uhr

Sonntag, 17. Januar 2021

Nachrichtenmosaik Corona – Folge 20

Gesammelte Informationen und Nachrichten zur Corona-Krise
(persönliche Anmerkungen von mir sind kursiv gesetzt)

• Dr. Iris Schubert, Amtsärztin und Leiterin des Gesundheitsamtes Landkreis Stendal auf Pressekonferenz am 12.1.2021: Keine Übersterblichkeit trotz Covid-19

"Trotzdem müssen wir auch mal die Zahlen relativieren ... weil es wird ja immer gesagt, es sterben jetzt so viele an Covid-19."
"Wir sind ..., was den Durchschnitt angeht, noch nicht höher in Todesfällen, nur weil wir COVID-19 haben."
"Covid-19 hat dieses Jahr Influenza verdrängt. Wir haben sonst jedes Jahr Influenza-Tote, die haben wir dieses Jahr nicht. Dafür haben wir Covid-19-Tote. Aber wir haben nicht mehr Tote als sonst. Und die, die sterben, sind krank und auch alt."
"Wir denken, dass die Zahlen immer mehr runter gehen, weil die meisten sich schon angesteckt haben, ein paar Symptome hatte und jetzt immun sind."
Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=9p1YzGSb-k0 (ab Minute 08:40)
Anmerkung: Sie sagt und bestätigt das, was alle Experten und sonstige Menschen wachen Geistes, die sich mit der Entwicklung beschäftigen und nicht in Panik verfallen, schon gesagt haben.
Hier gibt es ähnliche Aussagen von Dr. Schubert von Ende Dezember 2020:

... Eine „Insel der Glückseligen“ sei der Landkreis seit November nicht mehr. Die Zahlen seien enorm angestiegen, was sowohl Infektionen als auch Todesfälle angeht. Dabei treffe es überwiegend alte Menschen – solche mit Vorerkrankungen. Nur acht der Verstorbenen seien unter 60 Jahre alt gewesen, berichtet Amtsärztin Dr. Iris Schubert. Diese hätten ihren Angaben nach auch eine „gewöhnliche Grippe“ nicht überlebt. Die Belastung, die mit der großen Zahl an Nachverfolgungen und notwendigen Quarantänebescheinigungen einhergeht, überlaste das Gesundheitsamt. ...
„Wir hätten den Impfstoff vor vier Wochen gebraucht“, sagte Schubert. Jetzt seien die Zahlen so hoch, dass die Verteilung schwierig werde. Denn: Man impfe niemals in einen Infektionsherd hinein. ..."
Quelle: https://www.az-online.de/altmark/stendal/keine-insel-glueckseligkeit-13949759.html

• Nicht nur in der Schweiz: „Schwer Gefährdete lässt man fahrlässig im Stich“

Mit täglich addierten Zahlen von an oder mit Corona Gestorbenen schüren Behörden Angst. Doch ernst nehmen sie die Todesfälle nicht.
Quelle: https://www.infosperber.ch/gesundheit/public-health/corona-schwer-gefaehrdete-laesst-man-fahrlaessig-im-stich/

• Welche Masken nützen gegen das neue Virus?

Bayern erklärt FFP2-Masken für obligatorisch. In der Schweiz äussern Experten Zweifel, dass die Masken mit hoher Filterwirkung tatsächlich besser schützen.
… Noch deutlicher äussert sich der Genfer Epidemiologe Antoine Flahault zu einer allfälligen Pflicht für FFP2-Masken. «Ich persönlich finde das keine gute Idee.» In mehreren randomisierten Studien habe man nicht beweisen können, dass FFP2-Masken besser schützten als die gängigen OP-Masken. «Sogar im Gesundheitsbereich nicht, wo das Personal weiss, wie man diese Masken trägt.» Das habe wohl damit zu tun, vermutet Flahault, dass es schwieriger sei, die FFP2-Masken richtig zu positionieren und zu tragen. «Sie sind auch weniger bequem, und man muss sie alle drei bis vier Stunden auswechseln.» Wenn man FFP2-Masken nicht ganz nach Vorschrift trage und wechsle, dann leide die Qualität. …
Quelle: https://www.tagesanzeiger.ch/neues-virus-welche-masken-nuetzen-noch-228610070801

• Robert-Koch-Institut: FFP2-Masken nicht für privaten Gebrauch zu empfehlen

… Bei der Anwendung durch Laien ist ein Eigenschutz über den Effekt eines korrekt getragenen MNS hinaus daher nicht zwangsläufig gegeben. In den „Empfehlungen der BAuA und des ad-Hoc AK „Covid-19“ des ABAS zum Einsatz von Schutzmasken im Zusammenhang mit SARS-CoV-2“ werden FFP2-Masken nicht zur privaten Nutzung empfohlen.
Gemäß Vorgaben des Arbeitsschutzes ist die durchgehende Tragedauer von FFP2-Masken bei gesunden Menschen begrenzt (siehe Herstellerinformationen, i.d.R. 75 Minuten mit folgender 30-minütiger Pause), um die Belastung des Arbeitnehmers durch den erhöhten Atemwiderstand zu minimieren. Bedingt durch den zweckbestimmten, zielgerichteten Einsatz sind keine Untersuchungen zu den gesundheitlichen, ggf. auch langfristigen Auswirkungen der Anwendung von FFP2-Masken außerhalb des Gesundheitswesens z.B. bei vulnerablen Personengruppen oder Kindern verfügbar. Bei Gesundheitspersonal sind Nebenwirkungen wie z.B. Atembeschwerden oder Gesichtsdermatitis infolge des abschließenden Dichtsitzes beschrieben. Beim Einsatz bei Personen mit z.B. eingeschränkter Lungenfunktion oder älteren Personen sind gesundheitliche Auswirkungen nicht auszuschließen. …
Quelle: https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste_Infektionsschutz.html
siehe auch:
Empfehlungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (Baua) und des ad-Hoc-AK "Covid-19" des Ausschuss für Biologische Arbeitsstoffe (ABAS) zum Einsatz von Schutzmasken im Zusammenhang mit SARS-CoV-2
Quelle: https://www.baua.de/DE/Themen/Arbeitsgestaltung-im-Betrieb/Coronavirus/pdf/Schutzmasken.pdf

• Virologe über FFP2-Maskenpflicht: "Das ist Populismus und Blödsinn"

Aktionismus, Chaos, schlechte Umsetzung: Die Entscheidung von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), ab Montag FFP2-Masken im ÖPNV und beim Einkaufen zur Pflicht zu machen, hat ihm viel Kritik eingebracht.
… Auf AZ-Anfrage heißt es lediglich, das RKI kommentiere generell keine Maßnahmen anderer Behörden oder Länder. Es verweist allerdings auf eine im November herausgegebene Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM) zur Infektionsprävention durch das Tragen von Masken, die sich im Wesentlichen mit den Empfehlungen des RKI deckt.
An dieser Stellungnahme mitgewirkt hat Virologe und DGHM-Mitglied Andreas Podbielski, Direktor des Instituts für Medizische Mikrobiologie, Virologie und Hygiene der Universität Rostock. Und der findet deutliche Worte: "Ich weiß nicht, was Herrn Söder da geritten hat", sagt der Professor der AZ. "Das hört sich für mich nach Aktionismus an."
Das Tragen von FFP2-Masken im privaten Bereich sei "Populismus und Blödsinn", so Podbielski weiter. "Das ist belastend, und ich sehe den Sicherheitsgewinn außerdem nicht, sondern haufenweise Risiken." …
Quelle: https://www.abendzeitung-muenchen.de/bayern/virologe-ueber-ffp2-maskenpflicht-das-ist-populismus-und-bloedsinn-art-698513

• Schweizer Masken-Millionäre machten in Deutschland Kasse

Die Schweizer Firma Emix Trading verkaufte in der ersten Corona-Welle Schutzmasken zu horrenden Preisen. In Bayern hatte sie eine illustre Türöffnerin.
… Türöffnerin für die Emix war eine Frau namens Andrea Tandler. Sie ist die Tochter von Gerold Tandler, ein Urgestein der bayrischen CSU. Vater Gerold Tandler war im Freistaat Innenminister, Wirtschaftsminister, Finanzminister, CSU-Fraktionschef und CSU-Generalsekretär. …
Quelle: https://www.tagesanzeiger.ch/schweizer-masken-millionaere-machten-in-deutschland-kasse-203677959322

• Maskenbefreiungsattest (in Brandenburg): Im Ori­ginal, aber ohne kon­k­rete Diag­nose

Wer sich in Brandenburg von der Maskenpflicht befreien will, braucht ein ärztliches Attest. Dieses muss im Original mitgeführt werden, so das OVG Berlin. Die konkrete Diagnose muss es aber nicht beinhalten.
Quelle: https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/ovg-berlin-11s132-138-20-attest-befreiung-maskenpflicht-anforderungen/

• Sind Schlittenfahrer ein Risikofaktor? Wenn Corona-Regeln irrational werden

Nach Urlaubern werden jetzt Familien auf Tagesausflug zur neuen Zielscheibe der Empörten - und der Behörden. Doch wenn Maßnahmen nicht nur einschränken, sondern logischen Grundlagen entbehren, droht der Regierung Verlust von Unterstützung. Ein Kommentar.
… Wie aber will man Bürger, die brav seit 10 Monaten so ziemlich jede Maßnahme mitgemacht haben, erklären, dass die ersten Kreise jetzt Rodel-Wiesen schließen und mit 25.000 Euro Strafe drohen ? Oder dass jetzt bei bestimmten Inzidenzwerten die "Corona-Leine" kommt, mit der man sich selbst allein im Auto nur 15 Kilometer vom Wohnort wegbewegen darf? Welche reale Reduzierung des Ansteckungsrisikos ergibt sich dadurch, die eine derart massive Einschränkung von Grundrechten rechtfertigen? …
Zahlreiche Wissenschaftler betonen seit Monaten, dass das Ansteckungsrisiko an der frischen Luft gering ist. …
Quelle: https://www.focus.de/gesundheit/politik-im-lockdown-fieber-corona-leine-fuer-schlittenfahrer-wenn-regeln-irrational-werden_id_12849258.html

• B. Reitschuster: SOS – Kanzleramt prüft Riesen-Lockdown – Ein Corona-Hilferuf an meine Leser

… Ist etwas mit meinem Verstand nicht in Ordnung? Weil ich es einfach nicht verstehe, dass es zwar eine wissenschaftlich fundierte Studie gibt, die den Nutzen des Lockdowns widerlegt und sogar dessen Schaden nahelegt, aber die Regierung keine Studie nennen kann, die seinen Nutzen belegt. Dass die Weltgesundheitsorganisation WHO von Lockdowns abrät. Dass der bisherige Lockdown den offiziellen Zahlen zufolge nichts bringt, dass wir keine Übersterblichkeit haben. Aber dass nun eine Verschärfung des Lockdowns kommen soll (eines Begriffes aus der Gefängniswelt, der dafür steht, dass alle Gefangenen in ihre Zellen „abgesondert“ werden)? Wo liegt mein logischer Fehler, dass ich diese geistige Kurve nicht kriege? …
Quelle: https://reitschuster.de/post/sos-kanzleramt-prueft-riesen-lockdown/
Anmerkung: Reitschuster ist nicht allein mit seinen Zweifeln und Fragen, wie auch die zahlreichen Kommentare unter seinem Text zeigen. Die Fragen, die er sich stellt, stelle ich mir auch.

• Intensivmediziner: „Haben den Höhepunkt wohl überschritten“

Angesichts sinkender Patientenzahlen auf den Intensivstationen ist der neue Präsident der Vereinigung der Intensivmediziner vorsichtig optimistisch. Weihnachten und Silvester haben sich demnach nicht negativ ausgewirkt. …
Herr Professor Marx, Sie sind seit wenigen Tagen neuer Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin, kurz: „Divi“. Zeichnet sich aus Ihrer Sicht auf den Intensivstationen eine Entspannung ab?
GERNOT MARX Die besten Daten, die wir haben, sind die aus dem DIVI-Intensivregister. Danach liegen wir bundesweit am Mittwoch bei 5187 belegten Intensivbetten, in der Spitze waren es etwa 5700, also rund 500 mehr. Es sieht also so aus, als hätten wir den Höhepunkt bei den intensivpflichtigen Patienten überschritten. Und es scheint momentan so, als ob der befürchtete Zusatz-Peak durch die höhere Besuchsfrequenz an Weihnachten und Silvester ausbleiben würde. Meine Hoffnung ist, dass wir den tatsächlich nicht mehr sehen – es sei denn, die neue Mutation des Virus macht uns einen Strich durch die Rechnung. …
Es ist immer sehr schwer zu sagen, was welche Effekte erzielt. Am Ende des Tages geht es darum, Kontakte zu reduzieren. Wenn sich die Zahlen aber so fortsetzen, ist das ein Indiz dafür, dass sich viele Menschen diszipliniert verhalten haben. Das müssen wir noch ein paar Wochen durchhalten. Das und die Impfung ist dann der Weg aus der Pandemie heraus. Wenn alles gut läuft, können wir vielleicht im Verlauf des dritten Quartals langsam wieder zu einer neuen Normalität zurückkehren. Dazu brauchen wir aber eine erfolgreiche Impfung. …
Quelle: https://rp-online.de/nrw/panorama/corona-divi-praesident-sieht-peak-auf-intensivstationen-ueberschritten_aid-55643433
Anmerkung: Und dennoch will die Politik lieber alles verschärfen. Das scheint die richtige Diagnose dazu:

• Nicht mehr nachvollziehbare Irrationalität

… Epidemiologisch und virologisch hat sich nichts geändert. Was sich geändert hat, ist die von einer nicht mehr nachvollziehbaren Irrationalität bestimmte Politik. Sie ist in den Modus panikartiger Entscheidungen gewechselt, wo wir Bürger alle paar Stunden mit Kurswechseln rechnen müssen, denen es offenkundig an einem Minimum an Logik fehlt. …
Quelle: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/tv-kritik-zu-maybrit-illner-irrationalitaet-als-corona-prinzip-17147110.html

• Wider das Grundgesetz: Minister Maas für Sonderrechte für Geimpfte

Eigentlich ist es die Position der Bundesregierung, dass Menschen ohne Corona-Impfung nicht benachteiligt werden sollen. Der Außenminister sieht das nun anders – und erinnert an die Interessen von Restaurant- und Kinobetreibern.
Quelle: https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/corona-maas-bringt-rueckkehr-von-rechten-fuer-geimpfte-ins-spiel-17150174.html
Anmerkung: Da beruft sich der Politikerdarsteller und Jurist Maas bei seinen grundgesetzwidrigen Vorschlägen auch noch auf jene, die durch die Corona-Politik geschädigt werden … So wird die Gesellschaft gespaltet, und wie üblich auch mit Hilfe der Sozialdemokraten … 

• Anmerkung zur Statistik der sogenannten Corona-Toten

Ich hatte in Folge 19 vom 14. Januar 2021 (https://springstein.blogspot.com/2021/01/nachrichtenmosaik-corona-folge-19.html) auf zweifelhafte Statistiken über die Todesfälle „im Zusammenhang mit Covid-19“ hingewiesen. Dazu erreichte mich ein Hinweis eines Lesers, den ich mit seiner Zustimmung hier wiedergebe:
„Man muss bei den Zahlen über Covid-19 Sterbefälle aufpassen. Man darf sie nicht mit den vom RKI gemeldeten Fälle in einen Topf werfen.
IQM hat hier die Krankenhaus interne Kategorisierung wiedergegeben. Ans RKI würden nur die bestätigten Fälle weitergegeben.
IQM hat nun dazu den "Faktencheck" der "Rechercheplattform" Correctiv verlinkt, der genüsslich die erläuternde Antwort des Vorsitzenden des wissenschaftlichen Beirats der IQM, Ralf Kuhlen, zitiert.
Krankenhausdaten: Nein, es werden nicht zwei Drittel der Corona-Toten ohne Virusnachweis gemeldet
Die Aufregung ist natürlich künstlich und unfair, schließlich war das nicht ohne weiteres ersichtlich. Statt "Faktencheck, hätte IQM das ganze einfach in einer Anmerkung genauer erläutern können. …
Ich bin mir aber auch nicht sicher, inwiefern die Angaben des Hr. Kuhlen die ganze Wahrheit ist. Befreundete Ärzte meinen, was bzgl. Todesursache zähle, sei der Totenschein. Das RKI kann aber dennoch nach seinen eigenen Kriterien zählen. Das erklärt vielleicht die Abweichungen zwischen den RKI-Zahlen und denen des Stat. Bundesamtes.
Relevant sind die vielen Fälle, die mit bloßen Verdacht in den Kliniken als Covid-Fälle registriert werden, für ihre Auflistung im DIVI-Register. Dort blähen sie die Corona-Fallzahlen sicherlich auf.
Schwammig ist die Zählweise des RKI eigentlich nicht. Sie entspricht ja auch der Vorgabe des Europäische Zentrum für die Prävention ECDC. Dagegen spricht im Grunde nichts, da eine genaue Zählung nicht möglich wäre. Meist kommen ja mehrere Faktoren zusammen und Corona ist dann vielleicht oft tatsächlich der Trigger oder der Sargnagel bei Menschen, die ohnehin nicht mehr lange zu leben hatten.
Es sollte nur klar kommuniziert werden, dass die RKI-Zahlen nicht die tatsächliche Zahl von an Covid gestorbenen wiedergibt.
Mit Exzess-Mortalität, wie bei Grippewellen kommt man hier nicht weiter, weil Corona ja nicht die einzige Ursache sein muss, sondern auch die Folgen der Maßnahmen rein spielen. Man hätte aber mittlerweile durch genauere Untersuchung von Stichproben sicherlich schätzen können, wie hoch der Anteil der Todesfälle statistisch gesehen ist, den man auf Covid zurückführen kann.
Selbstverständlich müssten die, die nach der Impfung starben ebenfalls als "im Zusammenhang mit der Impfung" verstorben gezählt werden.“