Die US-Regierung weitet den "Krieg gegen den
Terror" per Drohnen in Afrika aus. Das berichtet unter anderem die
"Tagesschau" des Schweizer Fernsehens: "Die US-Regierung verlagert die
Terrorbekämpfung zunehmend aber auch nach Afrika. Es droht gar ein
'Afrikanistan', sagt Ruedi Küng, langjähriger Afrika-Korrespondent von
Radio DRS."
Das wird unter anderem mit den Folgen des von der NATO
herbeigebombten Sturzes des libyschen Machthabers Muammmar al-Gaddafi
begründet: "Mit der Zerschlagung des Gaddafi-Regimes hätten die
Islamisten die Gunst der Stunde gewittert. Damit entstand ein weiterer
Brennpunkt im Norden und Nordwesten des Kontinents."
Ganz Afrika haben die USA von Stuttgart, dem Sitz des
US-Regionalkommando für Afrika (Africom), aus im Visier: "'Es ist klar,
dass die USA ein Drohnen- und Überwachungsnetz aufgebaut haben. Dieses
Netz erstreckt sich von Mauretanien über Burkina Faso bis in den
Südsudan, Uganda, Kenia, Äthiopien und Dschibuti', so Küng. Tatsächlich
räumte die US-Regierung vor einem halben Jahr ein, sie habe in Äthiopien
eine neue Basis in Betrieb genommen."
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Bitte beachten:
Mit deutsch- und volkstümelndem sowie rechtsextremem und faschistischem Gedankengut habe ich nichts am Hut und nichts zu tun!
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Donnerstag, 17. April 2014
Sonntag, 2. September 2012
Drohnenpräsident Obama weitet Krieg aus
Afrika wird zum neuen Schlachtfeld des "Krieges gegen den Terror" der USA. Gesteuert wird das von Stuttgart aus.
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Parry wirft u.a. der New York Times vor, am 16.4.14 eine "bizarre Geschichte" veröffentlicht zu haben mit dem Vorwurf, Russland habe einen Propaganda-Krieg entfacht, wobei die dafür angeführten "Beweise" von der Zeitung selbst erfüllt würden.
Parry, der u.a. für Associated Press und Newsweek gearbeitet und zu den Enthüllungen über den Iran-Contra-Skandal beigetragen hat, weist auf die Rolle von Andriy Parubij hin, dem Sekretär des Nationalen Sicherheitsrates der Ukraine. Dieser, "ein bekannter Neonazi", habe die rechtsextremen Kämpfer, die den Staatstreich am 22. Februar anführten, nun als "Nationalgarde" in die Ostukraine geschickt. Zugleich spreche der Putsch-Präsident Turtschinow von einem "Anti-Terroreinsatz". Die US-Medien würden Parubijs Rolle herunterspielen und es als "russische Propaganda" abtun, dass dieser für seine neofaschistischen Aktivitäten bekannt sei.
Dass die Neonazi-Milizen mit dem Etikett "Nationalgarde" aus der Westumkraine in den Ostteil des Landes geschickt wurden, stelle eine "bedeutende Entwicklung" dar. Die Rechtsextremen hielten die ethnisch fremden Russen für Besatzer, sondern seien auch im Straßenkampf ausgebildet. "Historisch haben rechte Paramilitärs entscheidende Rollen in 'Anti-Terror'-Kampagnen auf der ganzen Welt gespielt." Parry erinnert u.a. an Zentralamerika in den 1980er Jahren, als zum Beispiel rechte "Todesschwadronen" "viel von der Drecksarbeit für US-gestützte Militärregimes taten, in dem sie soziale Proteste und Guerillabewegungen niederschmetterten". "Die Zusammenführung des Konzepts der 'Anti-Terrorismus' mit rechten Paramilitärs ist eine potenziell erschreckende Entwicklung für die Menschen in Ost-Ukraine."
Angesichts dieser Tatsachen und Entwicklungen seien die Vorwürfe von US-Medien wie der NYT an Russland absurd, es betreibe einen Propagandakrieg und verkünde nur Fehlinformationen und Verschwörungstheorien. Dem würden die Fakten und Tatsachen widersprechen. Angesichts der Berichterstattung der US-Medien über die Ereignisse in der Ukraine und auch die Rolle der Neonazis dabei stellt Parry fest: "Ja, in meinen mehr als vier Jahrzehnten im Journalismus habe ich noch nie eine solche gründlich tendenziöse und irreführende Darstellung der großen US-Medien gesehen."
Die argentinische Journalistin Stella Calloni hatte vor zwei Jahren vor ähnlichen Entwicklungen wie in Lateinamerika auch in Europa gewarnt (siehe Neue Rheinische Zeitung vom 9. März 2011). Sie verwies bei Lesungen zu ihrem Buch "Operation Condor" in Frankreich, Deutschland und Italien auf "viele strukturellen Änderungen in Europa, die die Gefahr einer ähnlichen Entwicklung heraufbeschwören könnten:
Anwachsenden und sich radikalisierenden sozialen Protest auf der einen, enge Zusammenarbeit der Geheimdienste mit den US-Diensten auf der anderen Seite.
Armeereformen, die eine Abschottung der Armee von der Öffentlichkeit beinhalten sowie ihre Umstellung auf operative Kleingruppen - bei gleichzeitiger Existenz der Gladio-Geheimarmee in Europa.
Politische Zersplitterung der nationalen europäischen Behörden bei gleichzeitig erfolgender enger Kooperation jedes europäischen Staates mit den US- Geheimdiensten."
Und: "Sollten sich die europäischen Staaten in krisenhafter Lage dazu entschließen, die Absicherung der Ökonomie auch durch klandestinen Terror zu bewirken, so wäre die Infrastruktur dafür bereits vorhanden."
Dem Bericht zufolge war Stella Calloni erstaunt, dass diese Fragen in den Debatten der europäischen Linken keine Rolle zu spielen scheinen.Grund für solches Staunen gibt es immer noch, leider.