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Montag, 25. Januar 2021

Nachrichtenmosaik Corona – Folge 23

Gesammelte Informationen und Nachrichten zur Corona-Krise
(persönliche Anmerkungen von mir sind kursiv gesetzt)

• Weimar: Amtsgericht hält Corona-Kontaktverbot für verfassungswidrig

Das Amtsgericht Weimar hält das allgemeine Kontaktverbot in der Thüringer Corona-Verordnung vom vergangenen Frühjahr für verfassungswidrig. Das hat das Gericht im Rahmen eines Bußgeldverfahrens entschieden. Hintergrund ist, dass Ende April vergangenen Jahres ein Mann zusammen mit sieben weiteren Personen im Hof eines Wohnhauses in Weimar Geburtstag gefeiert hatte. Nach der kurz zuvor beschlossenen Verordnung war der gemeinsame Aufenthalt nur mit höchstens einer haushaltsfremden Person erlaubt. …
Quelle: https://www.mdr.de/thueringen/mitte-west-thueringen/weimar/corona-kontaktverbot-verfassungswidrig-amtsgericht-100.html
Das Urteil ist im Volltext hier online zu finden: https://openjur.de/u/2316798.html

• Weimarer Richter klagte selbst gegen Corona-Auflagen

Das Urteil eines Amtsrichters aus Weimar sorgte für Aufregung: Der Jurist erklärte das Kontaktverbot vom letzten Sommer für nichtig. Nun werden einschlägige Privatklagen des Richters gegen die Corona-Verordnung bekannt.
Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland/article224982063/Kontaktverbot-aufgehoben-Weimarer-Richter-klagte-selbst-gegen-Corona-Auflagen.html

• Staatsanwaltschaft will Urteil zu Corona-Kontaktbeschränkungen überprüfen lassen

Die Staatsanwaltschaft Erfurt geht gegen das vom Amtsgericht Weimar erlassene Urteil zur Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie vor. Die Staatsanwaltschaft habe beim Amtsgericht einen Antrag auf Zulassung einer Rechtsbeschwerde eingelegt, sagte der Sprecher der Behörde, Hannes Grünseisen. …
Quelle: https://www.mdr.de/thueringen/mitte-west-thueringen/weimar/corona-urteil-kontaktbeschraenkung-weimar-100.html

• Bundesanstalt hat Warnung vor privatem Gebrauch von FFP2-Masken von Webseite gelöscht

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (Baua) hat nach der von Bund und Landesregierungen vereinbarten FFP2-Maskenpflicht (die inzwischen in eine Pflicht zum Tragen medizinischer Masken, also alternativ von OP-Masken, geändert wurde) auf ihrer Webseite den Hinweis auf Einschätzungen zu Schutz- und Nebenwirkungen unter anderem von FFP2-Masken geändert. Das ist hier zu finden:
https://www.baua.de/DE/Themen/Arbeitsgestaltung-im-Betrieb/Coronavirus/pdf/Schutzmasken.pdf
Die entsprechende Tabelle mit den Einschätzungen ist geändert worden. Die in der Fassung vom 30.9.2020 noch zu findende Spalte "Private Nutzung" ist in der neuen Fassung vom 22.1.2021 gelöscht. In der voprherigen Fassung (hier noch zu finden: https://web.archive.org/web/20210113163030/https://www.baua.de/DE/Themen/Arbeitsgestaltung-im-Betrieb/Coronavirus/pdf/Schutzmasken.pdf?__blob=publicationFile&v=17) war zu lesen, dass die FFP2-Masken nicht zur privaten Nutzung empfohlen werden. Diese Aussage war vom Robert-Koch-Institut (RKI) zitiert worden, ist aber in der neuen Fassung der Hinweise zu Infektionsschutzmaßnahmen vom 22.1.2021 ebenfalls gelöscht worden
https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste_Infektionsschutz.html

• Wissenschaftler widerlegen Mehrwert von FFP2-Masken

"Ist die Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken in öffentlichen Verkehrsmitteln und Läden sinnvoll?" Diese Frage stellte ein Zuschauer der "Covid-19 Lectures" des Münchener Universitätsklinikums im Anschluss an einen Vortrag der Virologin Ulrike Protzer. Deren Antwort war kurz und hatte es in sich.
"Das müssen Sie Herrn Söder fragen", antwortete Protzer kurz und knapp. Frage und Antwort waren nicht ohne politische Brisanz. Gestellt wurde die Frage von der Gynäkologin Marion Kiechle, die 2018 für kurze sieben Monate Wissenschaftsministerin im Kabinett des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) war. …
Quelle: https://www.nordbayern.de/region/wissenschaftler-widerlegen-mehrwert-von-ffp2-masken-1.10783238
Anmerkung: Das ist interessant, auch wenn die grundlegende Sinnhaftigkeit der Maskenpflicht weiter in Frage steht.

• Corona-Ausbruch in Pflegeheim: Sieben geimpfte Bewohner tot

In einem Pflegeheim im Landkreis Miesbach sind sieben geimpfte und ein nicht geimpfter Bewohner an Corona gestorben. Das Landratsamt möchte aufkeimenden Verschwörungstheorien mit Transparenz begegnen. …
Die Behörde erklärt die Erkrankungen trotz der Impfung damit, dass die Inkubationszeit, also die Zeit zwischen der Infektion und dem Auftreten der ersten Symptome, zwischen zwei Tagen und zwei Wochen liege.
„Aufgrund des engen zeitlichen Abstands zwischen Impfung und Ausbruch ist davon auszugehen, dass sich die Geimpften bereits zum Zeitpunkt der Impfung angesteckt hatten“, hieß es. Außerdem hätte es den vollen Impfschutz erst nach der zweiten geplanten Impfung gegeben. „Für die Geimpften kam die Impfung also zu spät.“ …
Quelle: https://www.rosenheim24.de/bayern/landkreis-miesbach-sieben-heimbewohner-sterben-trotz-impfung-an-corona-90174352.html
Anmerkung: Aha …

● RKI räumt ein: Geringe Evidenz für eine Wirksamkeit der Impfung bei alten Menschen

Es steht im Kleingedruckten einer 74-seitigen Fachpublikation, die vom Robert Koch-Institut (RKI) am 8. Januar veröffentlicht wurde: Die Wirksamkeit des Biontech-Impfstoffs ist in der Altersgruppe über 75 Jahre „nicht mehr statistisch signifikant“ schätzbar. Aussagen über die Wirksamkeit seien daher „mit hoher Unsicherheit behaftet“, die Evidenzqualität für eine Wirksamkeit bei alten Menschen „gering“. Man darf fragen: Warum empfiehlt das RKI dann die Impfung?
Quelle: https://multipolar-magazin.de/artikel/geringe-evidenz-impfung

● Zweifel an Wirksamkeit des Impfstoffs: Ministerium weicht aus, Medien schweigen

Multipolar berichtete am Dienstag über ein Papier des Robert Koch-Institutes (RKI), wonach die Qualität des Nachweises für eine Wirksamkeit der Impfstoffe von Biontech und Moderna, eine schwere Covid-19-Erkrankung zu verhindern, „sehr gering“ sei. Bei einer telefonischen Nachfrage dazu legte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums mitten im Gespräch auf. Ein anderer Sprecher antwortete kurz darauf schriftlich, allerdings ausweichend.
Quelle: https://multipolar-magazin.de/artikel/zweifel-an-wirksamkeit

● «Pfizer-Impfung ist viel weniger wirksam» – keine Transparenz

Der Impfstoff Comirnaty sei statt 95 bloss 29 Prozent wirksam, erklärt Peter Doshi, Spezialist für Medikamentensicherheit.
Quelle: https://www.infosperber.ch/gesundheit/public-health/die-pfizer-impfung-ist-viel-weniger-wirksam-keine-transparenz/
siehe auch:
Peter Doshi im NEJM: Pfizer and Moderna’s “95% effective” vaccines—we need more details and the raw data.
Peter Doshi im NEJM: Deutsche Übersetzung des Beitrags im NEJM

● Dürfen Geimpfte "Privilegien" erwarten?

Normalisiert sich das Leben direkt nach einer Corona-Impfung? Die Antwort auf diese Frage hängt maßgeblich von der genauen Wirkung der Impfstoffe ab. Dass Ungeimpfte mit Einschränkungen leben müssen, zeichnet sich aber schon ab.
Quelle: https://www.rbb24.de/content/rbb/r24/politik/thema/corona/beitraege/2021/01/impfung-privilegien-grundrechte-einschraenkungen-debatte-corona-sonderrechte.html
Anmerkung: Schon Menschen mit Maskenbefreiungsbescheinigungen müssen Einschränkungen hinnehmen, dürfen nicht überall einkaufen, werden in der Postbank nicht bedient … Wozu gibt es ein Antidiskriminierungsgesetz? QWozu gibt es das Grundgesetz, nach dem alle Menschen gleich sind?

● Forscher: Labor als Coronavirus-Ursprung nicht auszuschließen

Eine internationale Forschergruppe, darunter die Innsbrucker Mikrobiologin Rossana Segreto, kritisiert, dass die Möglichkeit einer Labormanipulation als Ursprung der Coronapandemie zu früh ausgeschlossen und kaum untersucht wurde. Im Fachjournal "BioEssays" liefern sie ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse für den Ursprung des Virus aus einem Labor. Im APA-Interview befürchtete Segreto, dass es ohne schärfere Sicherheitsvorschriften künftig zu weiteren Pandemien kommen könnte. …
Quelle: https://science.apa.at/power-search/7694447660294310648

● Norbert Häring: Die wirtschaftlichen Lockdown-Folgen sind viel gravierender als die offizielle Statistik glauben macht

Um 5% soll die Wirtschaftsleistung Deutschlands 2020 zurückgegangen sein. Ausgerechnet die stabile staatliche Dienstleistungs-Produktion soll einen größeren Rückgang verhindert haben. Wen das wundert, angesichts geschlossener Schulen, Kindertagesstätten, Hochschulen und Theater, wundert sich zu Recht. Hier sind Statistiktricks am Werk. …
Quelle: https://norberthaering.de/news/bip-lockdown/

● Joachim Guilliard: Fortwährender Lockdown und die Evidenz Merkelscher "Wissenschaft"

Die Akademie Leopoldina lag im Dezember mit ihrer Einschätzung falsch und sollte ihre Lockdown-Empfehlungen selbstkritisch zurücknehmen
Der im Dezember verhängte Lockdown droht bis in den Frühling hinein immer weiter verlängert zu werden. In ihren Plädoyers für einen verschärften Lockdown bat Bundeskanzlerin Angela Merkel Anfang Dezember flehentlich, doch auf "die Wissenschaft" zu hören. Für sie bestand diese aus der "Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina", mit deren 7. Ad-hoc-Stellungnahme die Entscheidung maßgeblich begründet wurde. Sie war von den sechs Wissenschaftlern, die als einzige zu den Beratungen der Kanzlerin und der Länderchefs hinzugezogen worden waren, mitverfasst worden. …
Quelle: https://www.heise.de/tp/features/Fortwaehrender-Lockdown-und-die-Evidenz-Merkelscher-Wissenschaft-5031448.html

● WHO beendet „Epidemische Lage von Nationaler Tragweite“

Manchmal überschlagen sich die Ereignisse. So auch vor zwei Tagen am 20. Januar 2021. An diesem Tag wurde nicht nur ein neuer US-Präsident vereidigt. An diesem Tag verkündete die Weltgesundheitsorganisation (WHO) darüber hinaus auch Erstaunliches: Der weltweit seit rund einem Jahr exzessiv – „Testen! Testen! Testen!“ – verwendete PCR-Test zum Nachweis einer Infektion mit dem „neuartigen SARS CoV-2“ ist danach überhaupt nicht unbesehen geeignet, eine Infektion zu erkennen: …
Quelle: https://www.achgut.com/artikel/who_beendet_epidemische_lage_von_nationaler_tragweite 

● B. Reitschuster: „Hysterisches Geschnatter“ mit Merkel

Kritischer Journalismus als "Überschreitung von Grenzen"
Es ist surreal. Da tut man als Journalist das, was man als die Pflicht jedes Journalisten sieht: Die Regierung kritisch befragen. Höflich, aber eben doch auf den Punkt. Und was passiert? Der eigene Name landet plötzlich bei Twitter auf Platz eins in den so genannten „Trends“, ist also das am meisten diskutierte Thema. Es gab viel Lob, das mir Freude, Ansporn und Verpflichtung zugleich ist. Aber ich wurde auch von Kollegen heftig beschimpft.
Quelle: https://reitschuster.de/post/hysterisches-geschnatter-mit-merkel/

● Niederlande: «Wir bewegen uns auf einen Bürgerkrieg zu»

Bei Protesten gegen verschärfte Corona-Massnahmen – unter anderen eine nächtliche Ausgangssperre – sind in mehreren niederländischen Städten am Sonntag Krawalle ausgebrochen.
Quelle: https://www.tagesanzeiger.ch/wir-bewegen-uns-auf-einen-buergerkrieg-zu-969633728179

● Folgen der Digitalisierung: Wir alle können ausgeschaltet werden

Die meisten Leute sind sich gar nicht bewusst, wie einfach sie «von oben» stillgelegt werden können – der digitalen Welt sei Dank!
Quelle: https://www.infosperber.ch/freiheit-recht/buergerrechte/wir-alle-koennen-ausgeschaltet-werden/

Sonntag, 17. Januar 2021

Nachrichtenmosaik Corona – Folge 20

Gesammelte Informationen und Nachrichten zur Corona-Krise
(persönliche Anmerkungen von mir sind kursiv gesetzt)

• Dr. Iris Schubert, Amtsärztin und Leiterin des Gesundheitsamtes Landkreis Stendal auf Pressekonferenz am 12.1.2021: Keine Übersterblichkeit trotz Covid-19

"Trotzdem müssen wir auch mal die Zahlen relativieren ... weil es wird ja immer gesagt, es sterben jetzt so viele an Covid-19."
"Wir sind ..., was den Durchschnitt angeht, noch nicht höher in Todesfällen, nur weil wir COVID-19 haben."
"Covid-19 hat dieses Jahr Influenza verdrängt. Wir haben sonst jedes Jahr Influenza-Tote, die haben wir dieses Jahr nicht. Dafür haben wir Covid-19-Tote. Aber wir haben nicht mehr Tote als sonst. Und die, die sterben, sind krank und auch alt."
"Wir denken, dass die Zahlen immer mehr runter gehen, weil die meisten sich schon angesteckt haben, ein paar Symptome hatte und jetzt immun sind."
Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=9p1YzGSb-k0 (ab Minute 08:40)
Anmerkung: Sie sagt und bestätigt das, was alle Experten und sonstige Menschen wachen Geistes, die sich mit der Entwicklung beschäftigen und nicht in Panik verfallen, schon gesagt haben.
Hier gibt es ähnliche Aussagen von Dr. Schubert von Ende Dezember 2020:

... Eine „Insel der Glückseligen“ sei der Landkreis seit November nicht mehr. Die Zahlen seien enorm angestiegen, was sowohl Infektionen als auch Todesfälle angeht. Dabei treffe es überwiegend alte Menschen – solche mit Vorerkrankungen. Nur acht der Verstorbenen seien unter 60 Jahre alt gewesen, berichtet Amtsärztin Dr. Iris Schubert. Diese hätten ihren Angaben nach auch eine „gewöhnliche Grippe“ nicht überlebt. Die Belastung, die mit der großen Zahl an Nachverfolgungen und notwendigen Quarantänebescheinigungen einhergeht, überlaste das Gesundheitsamt. ...
„Wir hätten den Impfstoff vor vier Wochen gebraucht“, sagte Schubert. Jetzt seien die Zahlen so hoch, dass die Verteilung schwierig werde. Denn: Man impfe niemals in einen Infektionsherd hinein. ..."
Quelle: https://www.az-online.de/altmark/stendal/keine-insel-glueckseligkeit-13949759.html

• Nicht nur in der Schweiz: „Schwer Gefährdete lässt man fahrlässig im Stich“

Mit täglich addierten Zahlen von an oder mit Corona Gestorbenen schüren Behörden Angst. Doch ernst nehmen sie die Todesfälle nicht.
Quelle: https://www.infosperber.ch/gesundheit/public-health/corona-schwer-gefaehrdete-laesst-man-fahrlaessig-im-stich/

• Welche Masken nützen gegen das neue Virus?

Bayern erklärt FFP2-Masken für obligatorisch. In der Schweiz äussern Experten Zweifel, dass die Masken mit hoher Filterwirkung tatsächlich besser schützen.
… Noch deutlicher äussert sich der Genfer Epidemiologe Antoine Flahault zu einer allfälligen Pflicht für FFP2-Masken. «Ich persönlich finde das keine gute Idee.» In mehreren randomisierten Studien habe man nicht beweisen können, dass FFP2-Masken besser schützten als die gängigen OP-Masken. «Sogar im Gesundheitsbereich nicht, wo das Personal weiss, wie man diese Masken trägt.» Das habe wohl damit zu tun, vermutet Flahault, dass es schwieriger sei, die FFP2-Masken richtig zu positionieren und zu tragen. «Sie sind auch weniger bequem, und man muss sie alle drei bis vier Stunden auswechseln.» Wenn man FFP2-Masken nicht ganz nach Vorschrift trage und wechsle, dann leide die Qualität. …
Quelle: https://www.tagesanzeiger.ch/neues-virus-welche-masken-nuetzen-noch-228610070801

• Robert-Koch-Institut: FFP2-Masken nicht für privaten Gebrauch zu empfehlen

… Bei der Anwendung durch Laien ist ein Eigenschutz über den Effekt eines korrekt getragenen MNS hinaus daher nicht zwangsläufig gegeben. In den „Empfehlungen der BAuA und des ad-Hoc AK „Covid-19“ des ABAS zum Einsatz von Schutzmasken im Zusammenhang mit SARS-CoV-2“ werden FFP2-Masken nicht zur privaten Nutzung empfohlen.
Gemäß Vorgaben des Arbeitsschutzes ist die durchgehende Tragedauer von FFP2-Masken bei gesunden Menschen begrenzt (siehe Herstellerinformationen, i.d.R. 75 Minuten mit folgender 30-minütiger Pause), um die Belastung des Arbeitnehmers durch den erhöhten Atemwiderstand zu minimieren. Bedingt durch den zweckbestimmten, zielgerichteten Einsatz sind keine Untersuchungen zu den gesundheitlichen, ggf. auch langfristigen Auswirkungen der Anwendung von FFP2-Masken außerhalb des Gesundheitswesens z.B. bei vulnerablen Personengruppen oder Kindern verfügbar. Bei Gesundheitspersonal sind Nebenwirkungen wie z.B. Atembeschwerden oder Gesichtsdermatitis infolge des abschließenden Dichtsitzes beschrieben. Beim Einsatz bei Personen mit z.B. eingeschränkter Lungenfunktion oder älteren Personen sind gesundheitliche Auswirkungen nicht auszuschließen. …
Quelle: https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste_Infektionsschutz.html
siehe auch:
Empfehlungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (Baua) und des ad-Hoc-AK "Covid-19" des Ausschuss für Biologische Arbeitsstoffe (ABAS) zum Einsatz von Schutzmasken im Zusammenhang mit SARS-CoV-2
Quelle: https://www.baua.de/DE/Themen/Arbeitsgestaltung-im-Betrieb/Coronavirus/pdf/Schutzmasken.pdf

• Virologe über FFP2-Maskenpflicht: "Das ist Populismus und Blödsinn"

Aktionismus, Chaos, schlechte Umsetzung: Die Entscheidung von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), ab Montag FFP2-Masken im ÖPNV und beim Einkaufen zur Pflicht zu machen, hat ihm viel Kritik eingebracht.
… Auf AZ-Anfrage heißt es lediglich, das RKI kommentiere generell keine Maßnahmen anderer Behörden oder Länder. Es verweist allerdings auf eine im November herausgegebene Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM) zur Infektionsprävention durch das Tragen von Masken, die sich im Wesentlichen mit den Empfehlungen des RKI deckt.
An dieser Stellungnahme mitgewirkt hat Virologe und DGHM-Mitglied Andreas Podbielski, Direktor des Instituts für Medizische Mikrobiologie, Virologie und Hygiene der Universität Rostock. Und der findet deutliche Worte: "Ich weiß nicht, was Herrn Söder da geritten hat", sagt der Professor der AZ. "Das hört sich für mich nach Aktionismus an."
Das Tragen von FFP2-Masken im privaten Bereich sei "Populismus und Blödsinn", so Podbielski weiter. "Das ist belastend, und ich sehe den Sicherheitsgewinn außerdem nicht, sondern haufenweise Risiken." …
Quelle: https://www.abendzeitung-muenchen.de/bayern/virologe-ueber-ffp2-maskenpflicht-das-ist-populismus-und-bloedsinn-art-698513

• Schweizer Masken-Millionäre machten in Deutschland Kasse

Die Schweizer Firma Emix Trading verkaufte in der ersten Corona-Welle Schutzmasken zu horrenden Preisen. In Bayern hatte sie eine illustre Türöffnerin.
… Türöffnerin für die Emix war eine Frau namens Andrea Tandler. Sie ist die Tochter von Gerold Tandler, ein Urgestein der bayrischen CSU. Vater Gerold Tandler war im Freistaat Innenminister, Wirtschaftsminister, Finanzminister, CSU-Fraktionschef und CSU-Generalsekretär. …
Quelle: https://www.tagesanzeiger.ch/schweizer-masken-millionaere-machten-in-deutschland-kasse-203677959322

• Maskenbefreiungsattest (in Brandenburg): Im Ori­ginal, aber ohne kon­k­rete Diag­nose

Wer sich in Brandenburg von der Maskenpflicht befreien will, braucht ein ärztliches Attest. Dieses muss im Original mitgeführt werden, so das OVG Berlin. Die konkrete Diagnose muss es aber nicht beinhalten.
Quelle: https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/ovg-berlin-11s132-138-20-attest-befreiung-maskenpflicht-anforderungen/

• Sind Schlittenfahrer ein Risikofaktor? Wenn Corona-Regeln irrational werden

Nach Urlaubern werden jetzt Familien auf Tagesausflug zur neuen Zielscheibe der Empörten - und der Behörden. Doch wenn Maßnahmen nicht nur einschränken, sondern logischen Grundlagen entbehren, droht der Regierung Verlust von Unterstützung. Ein Kommentar.
… Wie aber will man Bürger, die brav seit 10 Monaten so ziemlich jede Maßnahme mitgemacht haben, erklären, dass die ersten Kreise jetzt Rodel-Wiesen schließen und mit 25.000 Euro Strafe drohen ? Oder dass jetzt bei bestimmten Inzidenzwerten die "Corona-Leine" kommt, mit der man sich selbst allein im Auto nur 15 Kilometer vom Wohnort wegbewegen darf? Welche reale Reduzierung des Ansteckungsrisikos ergibt sich dadurch, die eine derart massive Einschränkung von Grundrechten rechtfertigen? …
Zahlreiche Wissenschaftler betonen seit Monaten, dass das Ansteckungsrisiko an der frischen Luft gering ist. …
Quelle: https://www.focus.de/gesundheit/politik-im-lockdown-fieber-corona-leine-fuer-schlittenfahrer-wenn-regeln-irrational-werden_id_12849258.html

• B. Reitschuster: SOS – Kanzleramt prüft Riesen-Lockdown – Ein Corona-Hilferuf an meine Leser

… Ist etwas mit meinem Verstand nicht in Ordnung? Weil ich es einfach nicht verstehe, dass es zwar eine wissenschaftlich fundierte Studie gibt, die den Nutzen des Lockdowns widerlegt und sogar dessen Schaden nahelegt, aber die Regierung keine Studie nennen kann, die seinen Nutzen belegt. Dass die Weltgesundheitsorganisation WHO von Lockdowns abrät. Dass der bisherige Lockdown den offiziellen Zahlen zufolge nichts bringt, dass wir keine Übersterblichkeit haben. Aber dass nun eine Verschärfung des Lockdowns kommen soll (eines Begriffes aus der Gefängniswelt, der dafür steht, dass alle Gefangenen in ihre Zellen „abgesondert“ werden)? Wo liegt mein logischer Fehler, dass ich diese geistige Kurve nicht kriege? …
Quelle: https://reitschuster.de/post/sos-kanzleramt-prueft-riesen-lockdown/
Anmerkung: Reitschuster ist nicht allein mit seinen Zweifeln und Fragen, wie auch die zahlreichen Kommentare unter seinem Text zeigen. Die Fragen, die er sich stellt, stelle ich mir auch.

• Intensivmediziner: „Haben den Höhepunkt wohl überschritten“

Angesichts sinkender Patientenzahlen auf den Intensivstationen ist der neue Präsident der Vereinigung der Intensivmediziner vorsichtig optimistisch. Weihnachten und Silvester haben sich demnach nicht negativ ausgewirkt. …
Herr Professor Marx, Sie sind seit wenigen Tagen neuer Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin, kurz: „Divi“. Zeichnet sich aus Ihrer Sicht auf den Intensivstationen eine Entspannung ab?
GERNOT MARX Die besten Daten, die wir haben, sind die aus dem DIVI-Intensivregister. Danach liegen wir bundesweit am Mittwoch bei 5187 belegten Intensivbetten, in der Spitze waren es etwa 5700, also rund 500 mehr. Es sieht also so aus, als hätten wir den Höhepunkt bei den intensivpflichtigen Patienten überschritten. Und es scheint momentan so, als ob der befürchtete Zusatz-Peak durch die höhere Besuchsfrequenz an Weihnachten und Silvester ausbleiben würde. Meine Hoffnung ist, dass wir den tatsächlich nicht mehr sehen – es sei denn, die neue Mutation des Virus macht uns einen Strich durch die Rechnung. …
Es ist immer sehr schwer zu sagen, was welche Effekte erzielt. Am Ende des Tages geht es darum, Kontakte zu reduzieren. Wenn sich die Zahlen aber so fortsetzen, ist das ein Indiz dafür, dass sich viele Menschen diszipliniert verhalten haben. Das müssen wir noch ein paar Wochen durchhalten. Das und die Impfung ist dann der Weg aus der Pandemie heraus. Wenn alles gut läuft, können wir vielleicht im Verlauf des dritten Quartals langsam wieder zu einer neuen Normalität zurückkehren. Dazu brauchen wir aber eine erfolgreiche Impfung. …
Quelle: https://rp-online.de/nrw/panorama/corona-divi-praesident-sieht-peak-auf-intensivstationen-ueberschritten_aid-55643433
Anmerkung: Und dennoch will die Politik lieber alles verschärfen. Das scheint die richtige Diagnose dazu:

• Nicht mehr nachvollziehbare Irrationalität

… Epidemiologisch und virologisch hat sich nichts geändert. Was sich geändert hat, ist die von einer nicht mehr nachvollziehbaren Irrationalität bestimmte Politik. Sie ist in den Modus panikartiger Entscheidungen gewechselt, wo wir Bürger alle paar Stunden mit Kurswechseln rechnen müssen, denen es offenkundig an einem Minimum an Logik fehlt. …
Quelle: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/tv-kritik-zu-maybrit-illner-irrationalitaet-als-corona-prinzip-17147110.html

• Wider das Grundgesetz: Minister Maas für Sonderrechte für Geimpfte

Eigentlich ist es die Position der Bundesregierung, dass Menschen ohne Corona-Impfung nicht benachteiligt werden sollen. Der Außenminister sieht das nun anders – und erinnert an die Interessen von Restaurant- und Kinobetreibern.
Quelle: https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/corona-maas-bringt-rueckkehr-von-rechten-fuer-geimpfte-ins-spiel-17150174.html
Anmerkung: Da beruft sich der Politikerdarsteller und Jurist Maas bei seinen grundgesetzwidrigen Vorschlägen auch noch auf jene, die durch die Corona-Politik geschädigt werden … So wird die Gesellschaft gespaltet, und wie üblich auch mit Hilfe der Sozialdemokraten … 

• Anmerkung zur Statistik der sogenannten Corona-Toten

Ich hatte in Folge 19 vom 14. Januar 2021 (https://springstein.blogspot.com/2021/01/nachrichtenmosaik-corona-folge-19.html) auf zweifelhafte Statistiken über die Todesfälle „im Zusammenhang mit Covid-19“ hingewiesen. Dazu erreichte mich ein Hinweis eines Lesers, den ich mit seiner Zustimmung hier wiedergebe:
„Man muss bei den Zahlen über Covid-19 Sterbefälle aufpassen. Man darf sie nicht mit den vom RKI gemeldeten Fälle in einen Topf werfen.
IQM hat hier die Krankenhaus interne Kategorisierung wiedergegeben. Ans RKI würden nur die bestätigten Fälle weitergegeben.
IQM hat nun dazu den "Faktencheck" der "Rechercheplattform" Correctiv verlinkt, der genüsslich die erläuternde Antwort des Vorsitzenden des wissenschaftlichen Beirats der IQM, Ralf Kuhlen, zitiert.
Krankenhausdaten: Nein, es werden nicht zwei Drittel der Corona-Toten ohne Virusnachweis gemeldet
Die Aufregung ist natürlich künstlich und unfair, schließlich war das nicht ohne weiteres ersichtlich. Statt "Faktencheck, hätte IQM das ganze einfach in einer Anmerkung genauer erläutern können. …
Ich bin mir aber auch nicht sicher, inwiefern die Angaben des Hr. Kuhlen die ganze Wahrheit ist. Befreundete Ärzte meinen, was bzgl. Todesursache zähle, sei der Totenschein. Das RKI kann aber dennoch nach seinen eigenen Kriterien zählen. Das erklärt vielleicht die Abweichungen zwischen den RKI-Zahlen und denen des Stat. Bundesamtes.
Relevant sind die vielen Fälle, die mit bloßen Verdacht in den Kliniken als Covid-Fälle registriert werden, für ihre Auflistung im DIVI-Register. Dort blähen sie die Corona-Fallzahlen sicherlich auf.
Schwammig ist die Zählweise des RKI eigentlich nicht. Sie entspricht ja auch der Vorgabe des Europäische Zentrum für die Prävention ECDC. Dagegen spricht im Grunde nichts, da eine genaue Zählung nicht möglich wäre. Meist kommen ja mehrere Faktoren zusammen und Corona ist dann vielleicht oft tatsächlich der Trigger oder der Sargnagel bei Menschen, die ohnehin nicht mehr lange zu leben hatten.
Es sollte nur klar kommuniziert werden, dass die RKI-Zahlen nicht die tatsächliche Zahl von an Covid gestorbenen wiedergibt.
Mit Exzess-Mortalität, wie bei Grippewellen kommt man hier nicht weiter, weil Corona ja nicht die einzige Ursache sein muss, sondern auch die Folgen der Maßnahmen rein spielen. Man hätte aber mittlerweile durch genauere Untersuchung von Stichproben sicherlich schätzen können, wie hoch der Anteil der Todesfälle statistisch gesehen ist, den man auf Covid zurückführen kann.
Selbstverständlich müssten die, die nach der Impfung starben ebenfalls als "im Zusammenhang mit der Impfung" verstorben gezählt werden.“

Donnerstag, 14. Januar 2021

Nachrichtenmosaik Corona – Folge 19

Gesammelte Informationen und Nachrichten zur Corona-Krise
(persönliche Anmerkungen von mir sind kursiv gesetzt)

• Bayern führt FFP 2-Maskenpflicht für Nahverkehr und Geschäfte ein

In Bayern gilt ab Montag eine FFP2-Maskenpflicht im Öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel. Das hat das bayerische Kabinett heute beschlossen - der Opposition geht das nicht weit genug. Auch die Testpflicht für Pendler wird wieder eingeführt.
Quelle: https://www.br.de/nachrichten/bayern/einkaufen-und-nahverkehr-ab-montag-ffp2-maskenpflicht,SLsWQ18
Anmerkung: Und wann folgt diesem bayrischen Wahn nach dem bisherigen Muster Berlin? Und warum stoppt niemand diesen anhaltenden Irrsinn? Die machtorientierten Mainstream-Medien überbieten sich nur in Ratschlägen, wie die Menschen die FFP 2-Masken bekommen und tragen sollen … Immerhin scheinen einige Experten sich laut Nachrichtenagentur DPA skeptisch geäußert zu haben:

• Experten skeptisch über Sinnhaftigkeit der FFP 2-Maskenpflicht

… "Ich glaube nicht, dass das einen großen Unterschied macht", sagte Johannes Knobloch, Leiter des Bereichs Krankenhaushygiene am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, der Deutschen Presse-Agentur. "Im schlimmsten Fall kann sich die Lage sogar verschlechtern, weil sich die Leute geschützter fühlen und weniger vorsichtig sind."
Es bedürfe bei einer FFP2-Maske großer Expertise, sie komme aus dem Arbeitsschutz und sei nicht für Laien gedacht. "Wenn sie nicht absolut dicht aufgesetzt wird, wirkt sie nicht besser als eine einfache Einwegmaske", so Knobloch. Der Atemwiderstand sei bei den dichteren FFP2-Masken größer als bei den einfachen Kunststoff- oder selbstgenähten Stoffmasken. "Durch eine Stoffmaske atme ich immer zumindest zum Teil hindurch, aber wenn bei einer FFP2-Maske irgendwo am Gesicht eine kleine Lücke bleibt, geht fast alle Luft dort hindurch - und mit ihr das Virus."
Unklar sei vielen Menschen auch, dass sich Bartträger eine FFP2-Maske nicht dicht aufsetzen können, erklärte Knobloch. "Sie ist bei Männern nur mit glattrasierter Haut zu tragen."
Der Präsident der Gesellschaft für Aerosolforschung, Christof Asbach, warnt vor falschen Vorstellungen bezüglich der Sicherheit von FFP2-Masken. Diese böten selbst dann keinen hundertprozentigen Schutz, wenn sie perfekt getragen würden, sagte Asbach der Deutschen Presse-Agentur. Die Masken müssten den Anforderungen zufolge 94 Prozent der Partikel filtern - damit gingen immer noch 6 Prozent durch. "Man muss sich auch generell von der Vorstellung freimachen, dass es eine einzige Maßnahme gibt, die das Risiko einer Infektion auf null senkt." …
Quelle: https://www.sueddeutsche.de/bayern/wissenschaft-hamburg-deutsche-experten-sehen-ffp2-pflicht-positiv-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-210113-99-03227
Anmerkung: Es ist und bleibt Irrsinn …
Und da dieser grenzenlos zu sein scheint, beteiligt sich auch das ehemalige Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ bzw. einer von dessen Redakteuren daran:

• Deutschland braucht die FFP2-Maskenpflicht

Ein Kommentar von Claus Hecking
Die selbst genähte Alltagsmaske ist ein Relikt. Es wird höchste Zeit, dass wir alle professionelle Masken tragen, die auch uns selbst vor dem Virus schützen. Bezahlen muss sie der Staat.
… Es wird höchste Zeit, dass wir alle in Risikosituationen die dafür geschaffenen Masken tragen – FFP2-Masken ohne Ventil. Denn diese Produkte werden genau für diesen Zweck erdacht, geprüft und zertifiziert: um Schadstoffe aus der Luft zu filtern, zum Beispiel die berüchtigten Aerosole. Beim Einatmen und beim Ausatmen. …
Quelle: https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/deutschland-braucht-die-ffp2-maskenpflicht-a-0a6f4051-d3f6-4eb8-9aaf-e91ec2e9e13c
Anmerkung: Da kommt mir doch der Gedanke, ob nicht schon das Ein- und Ausatmen an sich gefährlich ist … Aber der Atemwiderstand ist bei den FFP2-Masken ja höher, da ist es bald vorbei mit zuviel Ein- und Ausatmen …

• RKI hält härteren Lockdown für sinnvoll

Das Robert Koch-Institut hält eine weitere Verschärfung der Lockdown-Regelungen in Deutschland auf Basis von Rechenmodellen für sinnvoll. Aus der Modellierung ergebe sich, dass die Regeln, die zu weniger Kontakten führen, verschärft werden müssten, sagte Dirk Brockmann, Epidemiologe am Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstag in Berlin. „Alle Modelle sind sich einig, dass das massiver und effektiver passieren muss“, ergänzte er. „Damit wir in eine Phase kommen, dass die Inzidenz substantiell und schnell runtergeht. Das ist das Fazit, dass man aus den Fakten ziehen muss.“ RKI-Präsident Lothar Wieler sprach mit Blick auf strengere Ausgangsbeschränkungen von einer „Option“.
Quelle: https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/rki-fordert-haerten-lockdown-im-kampf-gegen-corona-17145659.html
Die Politikdarsteller der Regierungen machen sich schon bereit:

• Laschet schließt längeren Lockdown nicht aus

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) stimmt die Bevölkerung auf einen längeren Corona-Lockdown ein. „Völlig klar: Die Lage ist sehr ernst. Es wäre falsch, jetzt etwas auszuschließen”, sagte der Bewerber für den CDU-Bundesvorsitz dem „Kölner Stadt-Anzeiger” (Donnerstag) auf die Frage, ob die Einschränkungen schlimmstenfalls bis Ostern gelten. …
Laschet appellierte zugleich an das Personal von Kliniken und Pflegeheimen, sich impfen zu lassen. „Die Impfbereitschaft gerade bei Pflegekräften ist noch zu niedrig. Das muss deutlich besser werden.”
Quelle: https://www.ksta.de/nrw/laschet-schliesst-laengeren-lockdown-nicht-aus-37926658?cb=1610624526805
Berlins Kulturfunktionäre gehen schon mal voran:

• Berliner Theater und Konzerthäuser bleiben mindestens bis Ostern dicht

Mindestens bis Anfang April werden die Berliner Bühnen geschlossen bleiben. Das haben die Intendanten gemeinsam mit Berlins Kultursenator Lederer (Linke) beschlossen. Die hohen Infektionszahlen ließen ihnen keine andere Wahl, hieß es.
Quelle: https://www.rbb24.de/content/rbb/r24/kultur/thema/corona/beitraege/2021/01/theater-und-opern-in-berlin-bleiben-bis-ostern-geschlossen.html

• RKI hat Covid-19-Falldefinition geändert – Etwa die Hälfte der gemeldeten Corona-Toten ohne Virus-Nachweis

… Die gesamte Falldefinition des RKI ist brisant, jede Pneumonie, Lungenentzündung, auch ohne positiven PCR-Test oder Nachweis beim Patienten, wurde bisher als Covid-19 gezählt, wenn dieser Kontakt zu einem positiv Getesteten hatte…… Noch “besser”, in der am 23.12.2020 aktualisierten Version einer Falldefinition entfällt beim klinischen Bild die Bindung an eine Pneumonie, jetzt reicht im Prinzip ein “akutes respiratorisches Symptom jeder Schwere”, das kann also auch ein Schnupfen sein, wenn man Kontakt zu einem positiv Getesteten hatte, wird man als Covid-19 Erkrankter gemeldet und dann verbucht.
Diesen fragwürdigen Irrsinn bestätigt die zweite Studie der Initiative Qualitätsmedizin (IQM), denn von den im 1. Halbjahr 2020 hospitalisierten Covid-19 Patienten der untersuchten 421 Krankenhäuser waren 3,2 Mal so viele nur Verdachtsfälle, wie nachgewiesene Covid-19 Infektionen, sie wurden ausschließlich wegen ihrer Symptome mitgezählt. Ähnliches gilt für die Covid-19 Sterbefälle:
52,3% bzw. 3071 Tote aller Covid-19 Sterbefälle (5876) wurden als Covid-19 Tote verbucht, ohne das ein Virusnachweis vorlag. Quelle: Initiative-qualitaetsmedizin.de/effekte-der-sars-cov-2-pandemie-auf-die-stationaere-versorgung-im-ersten-halbjahr-2020 Auch Ende November 2020 waren es laut dritter Studie der IQM noch 46,9% aller Covid-19 Sterbefälle die ohne Covid-19 Nachweis verbucht wurden! …
Quelle: https://www.querschuesse.de/corona-faktencheck/ 13.1.2021

• 89-Jährige verstirbt rund eine Stunde nach Corona-Impfung

Rund eine Stunde nach der Impfung gegen das Coronavirus ist eine 89-jährige Heimbewohnerin aus Weyhe verstorben. Ob ein Zusammenhang mit dem Impfen besteht oder nicht, ist derzeit aber noch unklar.
Quelle: https://www.weser-kurier.de/region/regionale-rundschau_artikel,-89jaehrige-verstirbt-rund-eine-stunde-nach-coronaimpfung-_arid,1953707.html
Anmerkung: Natürlich wird in solch einem Fall wahrscheinlich jeder Zusammenhang abgestritten. Bei den Zahlen der gemeldeten sogenannten Coronatoten wird gleich bei dem Verdacht auf Covid-19 fix ein Zusammenhang hergestellt, ohne Rücksicht auf die sonstigen Erkrankungen der Verstorbenen. Bei den Impfungen dagegen wird das nun sehr genau unterschieden, wie auch ein Beispiel aus der Schweiz zeigt:

• Natürlicher Tod mit 91: Kein Zusammenhang zwischen Todesfall und Impfung in Luzern

Im Raum Luzern ist eine geimpfte Person nach der Coronaimpfung gestorben. Gesundheitsbehörde meldete den Todesfall an das Amt, das für die Zulassung von Impfstoffen zuständig ist.
… "Weder die Krankengeschichte noch der akute Krankheitsverlauf legen einen direkten kausalen Zusammenhang zwischen der Covid-19-Impfung und dem Tod nahe", informierte Swissmedic. Die zur Verfügung stehenden, umfassenden Angaben würden auf die vorbestehenden Erkrankungen als natürliche Todesursache hinweisen. …
Quelle: https://www.kleinezeitung.at/international/corona/5917205/Natuerlicher-Tod-mit-91_Kein-Zusammenhang-zwischen-Todesfall-und

• Kritik an Ruf nach Impfpflicht für Ärzte und Pflegekräfte

Die Bundesregierung hat eine Impfpflicht gegen SARS-CoV-2 bisher abgelehnt. Das hatte auch Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) unermüdlich wiederholt. Ein Vorstoß aus Bayern sorgt nun für eine erneute Debatte und stieß auf heftige Kritik.
Quelle: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/120076/Kritik-an-Ruf-nach-Impfpflicht-fuer-Aerzte-und-Pflegekraefte?

• Ist die Corona-Politik in Schweden erfolgreicher als die deutsche Strategie?

Aktuelle Covid-Sterblichkeit in Deutschland höher als in dem skandinavischen Staat mit seinem liberalen Ansatz in der Pandemiebekämpfung
Ein Blick auf die jüngsten Zahlen der an oder mit Corona Verstorbenen in Deutschland und Schweden zeigt, dass das skandinavische Land seit dem letzten Dezember-Viertel pro eine Million Einwohner eine niedrigere Covid-Sterbequote hat als Deutschland, obwohl es dort weder Maskenzwang noch Lockdown noch gravierende Grundrechtseinschränkungen gibt …
Quelle: https://www.heise.de/tp/features/Ist-die-Corona-Politik-in-Schweden-erfolgreicher-als-die-deutsche-Strategie-5021206.html

• Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit (BAG) ignoriert kostengünstige Covid-19-Medikamente

Gegen Corona setzt das BAG auf patentgeschützte Medikamente und ignoriert billigere und vor allem viel wirksamere Alternativen.
Quelle: https://www.infosperber.ch/gesundheit/public-health/fuer-covid-kranke-braucht-es-keinen-patentschutz/

• Singapur: Polizei nutzt Daten von Kontakt-Tracing-Anwendung

Singapur galt als Vorreiter beim Nachverfolgen von Covid 19-Risikokontakten. Nun gibt es beim Datenschutz eine Aufweichung.
Quelle: https://www.infosperber.ch/freiheit-recht/datenschutz/singapur-polizei-nutzt-daten-von-kontakt-tracing-anwendung/

• So kann das Immunsystem Corona den Giftzahn ziehen

Für Viren aller Art ist die Immunabwehr zuständig. Im Kampf gegen Corona wurde dieses bisher vernachlässigt. Das ist ein Fehler.
Quelle: https://www.infosperber.ch/gesundheit/public-health/so-kann-das-immunsystem-corona-den-giftzahn-ziehen/ 

• Wurde durch die Eile, Covid-19-Zauberimpfstoffe zu entwickeln, die Situation verschlimmert?

Eine Studie, die herausfand, dass Impfstoffe, die die Übertragung des Virus nicht verhindern, die Entwicklung virulenterer Stämme beschleunigen, könnte bedeuten, dass führende Impfstoffkandidaten die COVID-Krise verschlimmern könnten.
… In einer 2015 in PLOS Biology veröffentlichten Studie stellten Forscher die Hypothese auf, dass eine Impfung diesen Prozess unterlaufen kann, indem sie virulenteren (d. h. pathogeneren und potenziell tödlichen) Virusstämmen erlaubt, über längere Zeiträume in geimpften Wirten zu leben, ohne die Wirte zu töten.
Diese geimpften Wirte, während sie infiziert sind, scheiden das Virus aus und verbreiten es, was zu einer weiteren Übertragung der Krankheit führt.
Die Forscher demonstrierten diese Hypothese mit Experimenten an Hühnern, die gegen die Marek-Krankheit geimpft wurden, ein viraler Erreger, der dafür bekannt ist, dass er Geflügelbetriebe dezimiert. …
Quelle: https://childrenshealthdefense.org/defender/rush-to-create-magic-bullet-covid-vaccines/ Anmerkung: Es bleibt bei der interessanten Hypothese festzuhalten, dass Sars-Cov-2 kein Killervirus wie Ebola oder andere ähnliche Viren ist.

Dienstag, 8. Dezember 2020

Nachrichtenmosaik Corona – Teil 9

Gesammelte Informationen zur Corona-Krise

Bericht zur Coronalage vom 07.12.2020: Wielers Offenbarungseid

Ehrlich gesagt, fehlen mir fast die Worte. Lothar Wieler ist der Leiter des Robert-Koch-Instituts (RKI), also der Behörde, die genau dazu da ist, die Regierung im Pandemiefall kompetent und seriös zu beraten. Lothar Wieler gab am 3.12. eine Pressekonferenz zur Coronalage, die ein weiteres Dokument der Panikmache statt beruhigender Jahresvergleiche darstellt. Dieser Ausschnitt daraus von 50 Sekunden Länge (oben auch eingebettet), in dem es um das Thema Impfung geht, ist der finale Offenbarungseid, denn ganz offensichtlich hat der Leiter des RKI den Verstand verloren. Gut erkennbar anhand von drei Punkten: ...
Quelle: https://www.achgut.com/artikel/bericht_zur_coronalage_vom_07.12.2020_wielers_offenbarungseid

Aktuelles zum Beispiel Schweden

Der schwedische Weg steht einmal mehr unter Beschuss – doch die nackten Zahlen sprechen eine andere Sprache
Quelle: https://www.nachdenkseiten.de/?p=67735

Wo findet die Pandemie statt? In Politik und Medien, aber nicht in der Realität.

Seit Monaten sprechen alle Daten, die außerhalb der Auftragsarbeit für die übergeordnete Politik zum Thema Coronavirus seitens des Robert Koch-Instituts erbracht werden, ein klare, deutliche Sprache, und das unabhängig einer Feststellung zur Existenz oder Nichtexistenz eine “neuartigen Virus”: Eine Pandemie findet nicht statt.
Quelle: https://peds-ansichten.de/2020/12/herr-wieler-luegt-das-rki-oder-luegen-sie/

als kleiner Kontrast dazu, weil ich das Merkel-Foto so schön finde ... ;-)
https://www.tagesschau.de/inland/corona-verschaerfungen-weihnachten-103.html
So sehen doch Marionetten aus, oder?

Für den schnellen Überblick über die Lage wider die Panikmeldungen der etablierten Medien

ist der Blick auf die täglich aktualisierten Statistiken hier zu empfehlen:
https://www.querschuesse.de/corona-faktencheck/

US-Panik-Papier aufgetaucht

Glen Nowak, Ph.D., hat im Jahr 2010 als damals amtierender Direktor für Medienbeziehungen der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC und Kommunikations-Direktor für das Nationale Impfprogramm NIP eine Anleitung erstellt, wie öffentliche Panik herbeizuführen ist, um die Menschen dazu zu veranlassen, sich gegen die Grippe impfen zu lassen. Sie liesst sich wie eine Blaupause zur aus Deutschland bekannten Corona-Panik-Kommunikation des Bundesinnenministeriums.
Die psychologische Operation beinhaltet den Plan, sich der Medien als “Waffe” zu bedienen und gezielt Szenen aus Krankenhäusern und Schilderungen von leidvollen Krankengeschichten zu präsentieren, um die Öffentlichkeit zu verängstigen. Die gesundheitlichen Warnhinweise sollen ähnlich wie Warnungen vor möglichen Terrorattacken mit großem Nachdruck und Schwerpunkt auf Angsterzeugung erfolgen.
Quelle: https://2020news.de/terrorkommunikation-us-panik-papier-aufgetaucht/

Wissenschaftsakademie Leopoldina fordert noch härteren Lockdown

Die Nationalakademie Leopoldina beklagt die vielen Toten und fordert eine Wende bei den Corona-Maßnahmen. In einer neuen Stellungnahme rät sie zu tiefen Einschnitten auch in der Wirtschaft. Das öffentliche Leben müsse ruhen – Start sollte am 14. Dezember mit der Schließung der Schulen sein.
Quelle: https://www.faz.net/aktuell/wissen/corona-lockdown-leopoldina-empfiehlt-vier-besinnlich-harte-wochen-17091172.html

siehe auch:
https://www.leopoldina.org/presse-1/nachrichten/coronavirus-pandemie-die-feiertage-und-den-jahreswechsel-nutzen/

Der infizierte Rechtsstaat

Die Proteste gegen die Corona-Politik der Regierungen von Bund und Ländern halten an. Dagegen greift die etablierte Politik zum Mittel des Verbots von Demonstrationen, zunehmend unterstützt von der Rechtsprechung auf verschiedenen Ebenen. Es scheint, als wäre die vermeintlich unabhängige Justiz nun doch von der Corona-Politik infiziert. Sie übernimmt jedenfalls fast ungefiltert deren Argumente und Behauptungen. Dabei begründet sie ihre Urteile und Entscheidungen mit Aussagen, die selbst das dem Bundesgesundheitsministerium unterstehende Robert Koch-Institut widerlegt. Die politische Infektion der Justiz reicht anscheinend bis ins Bundesverfassungsgericht.
Quelle: https://www.rubikon.news/artikel/der-infizierte-rechtsstaat

Die Intensivstationen waren auch vor Corona schon am Limit

Der gegenwärtige Lockdown wurde mit der Begründung verhängt, dass die Krankenhäuser in Kürze überlastet sein würden.
„Wenn wir mit konsequenten Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens warten würden, bis die Intensivstationen unserer Krankenhäuser voll belegt sind, dann wäre es zu spät“, sagte Bundeskanzlerin Merkel (CDU) am 26. November im Bundestag. „Wir sind in einer Situation, wo es wirklich um Leben und Tod geht“, sagte der Regierende Bürgermeister Müller (SPD).
Das stimmt, doch das ist nicht neu. Auf den Intensivstationen ging es auch vor Corona um Leben und Tod und sie waren auch in den Vorjahren schon überlastet. Der einzige Unterschied bestand darin, dass diese Überlastung nicht jede Stunde in den Nachrichten gemeldet wurde.
Dabei war die Not schon lange groß. So warnte das Deutsche Ärzteblatt im Oktober 2019: „Bereits jetzt kommt es in Spitzenzeiten wie der Grippewelle 2017/2018 zu Einschränkungen in der Notfallversorgung der Bevölkerung.“
Quelle: https://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/die-intensivstationen-waren-auch-vor-corona-schon-am-limit

Mindestens 100.000 Pflegekräfte fehlen in deutschen Krankenhäusern

Die dramatische Unterbesetzung in der stationären Krankenpflege – es fehlen mindestens 100 000 Vollzeitstellen – ist auch eine Folge des vor rund 15 Jahren eingeführten Fallpauschalen-Systems. Zudem hat dieses Abrechnungssystem eine Privatisierungswelle angeschoben, durch die es erstmals in der Bundesrepublik weniger Allgemeinkrankenhäuser in öffentlicher Trägerschaft gibt als Kliniken, die zu privaten, gewinnorientierten Konzernen gehören. Dieser Trend könnte sich fortsetzen, wenn Einnahmeausfälle durch die Corona-Pandemie nicht ausreichend ausgeglichen werden und Kommunen gleichzeitig aufgrund von Steuerausfällen nicht in der Lage sind, Verluste ihrer Kliniken auszugleichen, warnt der Pflegewissenschaftler Michael Simon in einer von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten Studie.
Quelle: https://www.boeckler.de/de/boeckler-impuls-krankenhauser-fallpauschalen-abschaffen-28850.htm