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Mit deutsch- und volkstümelndem sowie rechtsextremem und faschistischem Gedankengut habe ich nichts am Hut und nichts zu tun!

Mittwoch, 28. März 2012

Wissenswertes zu Mali

Ursprünglich wollte ich mich nicht zu Mali äußern, nun will ich doch etwas beisteuern.
Auch weil ich mir vorgenommen habe, auf Zusammenhänge, Hintergründe und Ursachen von Ereignissen aufmerksam zu machen, soweit mir das möglich ist. Und so sei auf einen interessanten und wissenswerten Beitrag von Christoph Marischka von der Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V. hingewiesen: "Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie: Mali".  Er macht auf den Zusammenhang des in Folge des Libyenkrieges ausgebrochenen Konfliktes im Norden des Landes mit der „EU-Strategie für den Sahel", aber auch mit dem DESERTEC-Projekt aufmerksam.
"Kritiker_innen des Projekts wiesen früh auf die instabile Lage in der Region hin und darauf, dass die geopolitische Aufwertung der Region als Energielieferant und Investitionsstandort mit einer massiven Militarisierung einhergehen werde. Diese Befürchtungen basierten bereits u.a. auf den Planungen der EU-Sahel-Strategie, die ebenso wie ihr Pendant in Ostafrika im Kern darauf abzielt, die Staaten beim Aufbau ihrer Polizei- und Militärkräfte zu unterstützen."
Mir war vorher schon klar, dass auch in Mali der Westen ein Einflussfaktor und nicht ganz tatenlos ist, schon allein durch die frühere Kolonialmacht Frankreich. Die ist in all ihren ehemaligen Kolonien mehr oder weniger immer noch aktiv. Der Text von Marischka zeigt, welchen westlichen Einfluss es in Mali und der Region gibt.
Auch dazu soll nicht lang zitiert werden, sondern zum IMI-Beitrag verlinkt werden, denn selber lesen ist besser.
Hingewiesen sei auch nochmal auf einen Blogtext aus dem Februar von Angelika Gutsche zur Tuareg-Revolte.
aktualisiert 28.3.12, 23.51 Uhr