Bitte beachten:

Mit deutsch- und volkstümelndem sowie rechtsextremem und faschistischem Gedankengut habe ich nichts am Hut und nichts zu tun!

Mittwoch, 7. März 2012

Fundstück Nr. 13 zum Thema Fremdenfeindlichkeit

Aus einer aktuellen Pressemitteilung des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB):

"Fremdeln in der Vielfalt
WZB-Studie: Vertrauen in ethnisch heterogenen Regionen ist geringer
Menschen in ethnisch vielfältigen Regionen haben weniger Vertrauen in ihre Mitmenschen als die Bewohner ethnisch homogener Städte und Gemeinden. Die Folge: Die Bereitschaft, für gemeinsame Ziele einzutreten, ist geringer. Das ist eines der Ergebnisse des Forschungsprojekts „Ethnische Diversität, soziales Vertrauen und Zivilengagement“ am WZB, in dem die Auswirkungen ethnischer Vielfalt in Deutschland erforscht werden.
Die Forscher fanden heraus, dass schon der bloße Hinweis auf ethnische Vielfalt in der Nachbarschaft das Vertrauen schwächen kann. Das gilt vor allem für Menschen, die wenig Erfahrung mit ethnischer Heterogenität haben. Zu den Ursachen des Misstrauens zählen Sprachbarrieren, fehlende Kontakte und unterschiedliche Vorstellungen über das Zusammenleben. Ethnische Vielfalt und eine ungünstige soziale Lage wirken dabei oft zusammen: Auch die schlechte wirtschaftliche Situation in einer Region lässt das Vertrauen der Menschen zueinander schwinden.
..."

Mehr dazu und auch, dass das nicht fatalistisch hingenommen werden muss, gibt es hier.
Ich finde ja gut, dass auf den Zusammenhang zwischen "Fremdeln" und der sozialen Situation, die mehr ist als die wirtschaftliche zw. finanzielle Lage, hingewiesen wird.