Bitte beachten:

Mit deutsch- und volkstümelndem sowie rechtsextremem und faschistischem Gedankengut habe ich nichts am Hut und nichts zu tun!

Mittwoch, 18. Mai 2016

Bilderberger in Dresden

Die "Bilderberg-Konferenz 2016 in Dresden" hat zahlreiche deutsche Teilnehmer auch aus der Bundesregierung

Das teilte der Bundestags-Informationsdienst heute im bundestag am 18. Mai 2016 mit:
"Um die "Bilderberg-Konferenz 2016 in Dresden" geht es in der Antwort der Bundesregierung (18/8383) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (18/8166). Danach haben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sowie Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD), Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU), Kanzleramtschef Peter Altmaier (CDU) und Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) Einladungen zur diesjährigen Konferenz erhalten.
Auf den Bilderberg-Konferenzen findet der Antwort zufolge ein informeller Gedankenaustausch über aktuelle politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Themen statt. Weiter schreibt die Bundesregierung, dass ihr "Austausch und Dialog, insbesondere in internationalen Formaten", grundsätzlich wichtig seien, "auch ohne dass hierbei konkrete Ergebnisse erzielt werden müssen".
Zu den Bilderberg-Konferenzen sind laut Vorlage auch regelmäßig Mitglieder der Bundesregierung eingeladen. Die Durchführung dieser Treffen obliege den Organisatoren der Bilderberg-Konferenz."

Ich bin auf die massenmediale Berichterstattung zu dieser sagen- und mythenumwobenen Veranstaltung gespannt. Unter anderem auf Telepolis gab es am 12. April erste Informationen dazu. Allerdings hat dieses traditionelle Elite-Treffen kaum ein sagenhaftes oder mythengleiches, sondern ein ganz irdisches und wenig überraschendes Ziel, wie der Deutschlandfunk 2010 berichtete: "Ziel der Konferenzen - so sagen es die Organisatoren -war und ist: Europa und die USA enger aneinander zu binden und die Vereinigung Europas unter dem Primat eines transatlantischen Bündnisses voran zu treiben." Das wird wohl auch 2016 in Dresden eines der Hauptthemen sein, denn der Russe steht an den Ostgrenzen der Nato und will Europa und den Westen spalten, wie uns ehemalige und neue Konferenzteilnehmer fast täglich erklären.