Bitte beachten:

Mit deutsch- und volkstümelndem sowie rechtsextremem und faschistischem Gedankengut habe ich nichts am Hut und nichts zu tun!

Mittwoch, 4. Mai 2011

Kriegspropaganda bei der ARD

ARD-Korrespondent Stefan Buchen hat sich ja schon mehrmals als Kriegspropagandist hervorgetan, wenn er aus Libyen berichtete. Das geschah bisher meist über Liveschaltungen. Nun hat er auf der ARD-Website viel Platz für seine unerträgliche Kriegspropaganda bekommen. Sätze wie "Die NATO ist meines Erachtens dabei, Fehler zu korrigieren. Dafür spricht auch, dass sie offenbar Mitglieder der Gaddafi-Familie ins Visier nimmt." sind ebenso unerträgliche Kriegshetze wie solche Festellungen "Die Tatsache, dass der NATO-Einsatz bislang nicht zum durchschlagenden Erfolg führte, bedeutet nicht, dass er falsch ist. Er hält noch nicht lange genug an und ist möglicherweise noch nicht intensiv genug."
Mich stört daran nicht nur die Hetze zum Krieg, sondern dass sowas von den verantwortlichen ARD-Redakteuren zugelassen und verbreitet wird und ich diese öffentlich-rechtliche Kriegshetze auch noch mit meinen Gebühren mitbezahlen muss.
Als Journalist bin ich betroffen über solche Kollegen wie Buchen. Es ist nicht seine unterschiedliche Meinung, sondern seine einseitge Parteinahme, ohne dass er Gegenargumente abwägt. Zum Glück gibt es auch Gegenbeispiele wie Kamil Majchrzak, Völkerrechtler und Redakteur der polnischen Edition von Le Monde Diplomatique. Er beschreibt bei Telepolis die "Kriegslügen und die Erosion des Völkerrechts" im Fall Libyen. Interessant auch, dass selbst Ex-NATO-Offiziere wie Klaus Reinhardt zu sachlicheren Einschätzungen kommen und feststellen: "Man darf nicht nur auf die Rebellen hören".