Ein in Moskau lebender gebürtiger Ukrainer
schreibt in einer deutschen Zeitschrift über die Ereignisse in dem Land,
in dem er aufgewachsen ist
„Wir erleben einen Auswurf an russophober Galle, Verwünschungen an die Adresse Rußlands, die Gehirne werden mit Haß gefüllt.“
So beschreibt Wladimir Miljutenko die ukrainische
Medienberichterstattung seit Ende Februar 2014. Er spart dabei nicht mit
Kritik an den russischen Medien, ebenso an den westlichen:
„Der
Journalist hat aufgehört, ein objektiver Begleiter der Ereignisse zu
sein, er hat sich gleichsam in einen glühenden Propagandisten verwandelt
– und dies auf beiden Seiten der Konfliktparteien wie auch im Westen.
Die Diskussion verläuft ohne Gesprächspartner, ohne alternative
Meinungen, aufgebaut werden Feindbilder, abgezielt wird auf die
niedrigsten Instinkte der Massen.“ Es sei nicht einfach,
„die
Feinheiten der Information und der Propaganda zu verstehen, um die Keime
der Wahrheit von den bemoosten Stereotypen des ‚Kalten Krieges‘ zu
trennen.“
Miljutenko ist gebürtiger Ukrainer und lebt und arbeitet als Publizist in Moskau. Er selbst bezeichnet sich als
„Sohn der Ukraine und zugleich Bürger Rußlands“. Er schreibt u.a. für die deutsche Zeitschrift
Wostok. In deren aktueller Frühjahrs-Ausgabe (Heft 1/2014) erschien Miljutenkos Text
„Absurdes Theater. Die Ukraine aus Sicht eines Moskauer Ukrainers“. Seine Eindrücke vom Geschehen in dem Land, in dem er geboren wurde und aufwuchs, fasst Miljutenko in dem Aufschrei zusammen:
„Ukraine, du bist verrückt geworden!“ „Auf
deinem Maidan tragen die Menschen Masken und schwarze Jacken mit
NS-Hakenkreuzen und dem Bandera-Dreizack, du hast den berauschenden Duft
der Freiheit vergiftet.“ Die Forderungen nach Wandel seien ebenso
legitim gewesen wie die Unzufriedenheit mit der korrupten Macht. Aber
Solidarität und Freundschaft seien getauscht worden „
gegen das Gift
des Hasses, des Dissens, der nationalen Zwietracht, der Verleugnung der
eigenen Geschichte und der Feindseligkeit gegenüber dem Nachbarn“, bedauert der Publizist.
„Der reinigende Durchbruch hat … eine braune Farbe angenommen.“ Die
„neue Elite“ der Ukraine habe
„Bewußtseinstrübungen“.
Diese zeigten sich u.a. in dem Aufruf von Dimitro Jarosch als Mitglied
des neuen Sicherheitsrates, die Gaspipelines durch die Ukraine zu
sprengen. In welchem Land gebe es so etwas, fragt Miljutenko. Das
bezieht er auch auf die Vorstellung,
„von Rußland nichts als verbrannte Erde zurückzulassen“, die Julia Timoschenko via Telefon von sich gab.
Der Publizist erinnert in seinem Text auch daran, dass die
ukrainische Regierung auf die Folgen des Assoziierungsabkommens mit der
EU für die Wirtschaft und die Menschen des Landes hingewiesen wurde. Zwar
sei daraufhin das für die Ukraine unvorteilhafte Abkommen vorerst nicht
unterzeichnet worden. Doch
„die Herzen und Köpfe deiner Bürger“, schreibt Miljutenko an seine
„liebe Heimat“, seien
„schon so magnetisiert“ gewesen, dass sie nur noch „alles und zwar sofort“ wollten. Aber
„der
Traum von der europäischen Integration wurde ersetzt durch den Haß
gegenüber denjenigen, die das dem Volk gegebene Wort nicht hielten.“ Der auslösende Funke für die Krise sei von der EU gekommen, die auf ihrer Version beharrte,
„statt eine Lösung im trilateralen Format – Ukraine, Rußland, EU – zu suchen“.
Silberlinge für Verführer
Die fünf Milliarden Dollar aus den USA, die seit mehr als 20 Jahren in die Ukraine flossen, seien
„Silberlinge“ gewesen, meint Miljutenko. Sie seien in die
„heutigen Verführer“ des Landes investiert worden:
„in
Camps in Polen, dem Baltikum und in der Westukraine, wo Grünschnäbel
ausgebildet wurden, um nationalistische Werte und Ideen mit Feuer und
Schwert, Waffen und Ketten, Erpressungen und Drohungen durchzusetzen“. Sie seien
„in
die Ausbildung von Hundertschaften von Kämpfern, in den
Informationskrieg gegen Rußland und in die wirtschaftliche Ausplünderung
der noch vor historisch kurzer Zeit blühenden Ukraine“ gesteckt
worden. Der Publizist beschreibt die aktuelle desolate wirtschaftliche
und soziale Lage des Landes. Er erinnert auch an den Fakt, dass jährlich
mehr als drei Millionen Ukrainer in Rußland arbeiten,
„um ihren Familien das Überleben zu sichern“. Sie transferierten rund 30 Milliarden Dollar jährlich in ihre Heimat.
„Vergleicht dies mit den Milliarden, die die EU Kiew nun versprochen hat“, fordert Miljutenko. Für ihn ist klar:
„Die Herren aus Übersee führen ihren finsteren Plan aus – Kiew gegen Moskau aufzuhetzen.“
Dazu bedienten sie sich der Nachfolger von Stepan Bandera und anderer
ukrainischer Nationalisten, ungeachtet von deren Verbrechen und
Greueltaten im 20. Jahrhundert wie in Chatyn (Belorussland) und in Babi
Jar. Dabei ignorierten sie auch, dass die profaschistischen Erben
Banderas wie die in der Partei „Swoboda“ und im „Rechten Sektor“ u.a.
die Taten der SS-Division „Galizien“ und der ukrainischen Kollaborateure
im 2. Weltkrieg verherrlichten. Nun sitzen Vertreter der radikalen
Nationalisten in wichtigen Ämtern der Sicherheitsbehörden des Landes, so
Miljutenko. Auf ihre Initiative sei das Gesetz über das Verbot von
Nazi-Propaganda in der Ukraine aufgehoben worden. Nur das antirussische
Sprachengesetz hätten sie nicht durchsetzen können. In der Rada, dem
Parlament der Ukraine, haben die „Swoboda“-Abgeordneten
„alles getan, daß in der Regierung kein einziger Vertreter der östlichen und südöstlichen Gebiete sitzt“, erinnert der Publizist.
Doch all die Worte und Taten der ukrainischen Neofaschisten
„im nationalistischen Gewand“
würden in London, Washington, Berlin und Brüssel nicht bemerkt, stellt
Miljutenko fest. Dabei habe selbst das Europaparlament 2012 „Swoboda“
als fremdenfeindlich, antisemitisch und rassistisch verurteilt. Der
Publizist aus Moskau schreibt angesichts der
„Politiker aus dem Westen, die auf dem Maidan wie auf ihren Lehen spazierten“:
„Selbst
in einem Albtraum käme es mir nie in den Sinn, daß der russische
Außenminister in der Masse irgendwelcher Demonstranten – sagen wir der
nationalistischen Kräfte in Paris oder der Tea Party in den USA –
herumspaziert, alle mit Tulaer Prjaniki (Lebkuchen) bewirtet und dazu
aufruft, sich der legitimen Regierung zu widersetzen.“
In seinem Text beschreibt er, wie die
„selbsternannte Macht in Kiew“
mit ihren Gegnern umgeht. Das erinnert an das, was der Regierung unter
Janukowitsch vorgeworfen und unterstellt wurde. Zugleich:
„Die radikalen Nationalisten mögen es nicht, wenn man sie und ihre Taten beim Namen nennt.“
Sie hätten u.a. Blogger aufgefordert, Begriffe wie Machtergreifung,
Terroristen, Nazis, Nationalisten und ähnliche nicht zu verwenden.
Stattdessen solle immer vom
„Volk der Ukraine“ geschrieben werden.
„Die Braunen wollen weiß und flauschig erscheinen“, so Miljutenko. Aus seiner Sicht, aber auch der vieler Menschen in Rußland, sei der Kiewer Maidan nicht nur ein
„Symbol des Erhebens gegen die Macht“, sondern auch
„für die Unnachgiebigkeit kriegführender Seiten, für Pogrome und endlose Konfrontation“. All das sei auch „Teil der bunten Revolutionen“ zuvor und des „arabischen Frühlings“.
Die Büchse der Pandora
Der Publizist weist auf etwas Interessantes hin:
„Doch die heutigen Ereignisse begannen mit dem Kosovo.“ Die russische Führung habe damals die westlichen Partner gebeten, den kosovarischen Separatismus nicht zu unterstützen,
„die Büchse der Pandora nicht zu öffnen“.
Doch darauf sei nicht gehört worden. Zu den Folgen gehört für den
Publizisten neben den Konflikten in Südossetien und Abchasien die
Abtrennung der Krim. Und:
„Der Krimer Antimaidan inspiriert die
Russen und die Russischsprachigen in Charkiw, Donezk, Lugansk,
Dnjepropetrowsk und Odessa.“ Die neuen Machthaber in Kiew würden
die Forderungen aus dem Osten und Südosten des Landes nicht hören wollen
und dem Westen erklären, daß diese ungesetzlich sind.
„Legal ist
nur, was auf Geheiß des ‚großen‘ Maidan getan wird, unabhängig davon, ob
die Menschen an der Peripherie dem zustimmen oder nicht.“
Miljutenko widerspricht der Behauptung, in Kiew habe es im Februar
dieses Jahres eine Revolution gegeben. Er verweist darauf, dass
Theoretiker und Juristen sich bei der Antwort einig sind, was eine
Revolution ist:
„eine Veränderung des Systems, eine gewaltsame
Veränderung der gegebenen politischen, wirtschaftlichen, sozialen und
rechtlichen Bedingungen“. Doch während es in der Ukraine auf
zentralen Plätzen von Kiew und großer Städte gab, hätten drumherum
Menschen in Cafés und Restaurants gesessen. Die übergroße Mehrheit habe
zu Hause höchstens die Fernsehnachrichten verfolgt und diskutiert sowie
mit der einen oder anderen Seite sympathisiert.
„Verdrehen wir nicht die Wahrheit“, schreibt der Publizist,
„der Maidan erhob sich gegen eine, wenngleich schlechte, aber doch demokratische Macht.“
Auf zwei Aspekte macht der Autor aufmerksam: Zum einen verbiete die
US-Gesetzgebung finanzielle Hilfe für ein Land, in dem eine demokratisch
gewählte Regierung durch einen Putsch gestürzt wurde.
„In Washington wurde allerdings entschieden, daß es keinen Umsturz gegeben hat“,
so Miljutenko. Zum anderen müsse der heutige ukrainische Staat
juristisch als neuer Staat betrachte werden, wenn es eine Revolution
gegeben hätte.
„Aber mit diesem hat Moskau keinerlei Verpflichtungen unterzeichnet.“ In Kiew habe es dagegen einen Staatsstreich gegeben. Ein solcher liege vor,
„wenn
eine Gruppe von Menschen unter Verletzung aller Normen und Bestimmungen
der Verfassung und mit gewaltsamen Mitteln an die Macht kommt und den
in landesweiten Wahlen gewählten Präsidenten – egal ob man ihn liebt
oder haßt – stürzt“. Die neuen Machthaber in Kiew hätten nicht nur universelle Regeln und Gesetze für bedeutungslos erachtet.
„Für
sie waren die Punkte des Übereinkommens zur Lösung des Konflikts, unter
dem die Unterschrift Janukowitschs, der Oppositionsführer sowie der
Außenminister der Bundesrepublik, Frankreichs und Polens prangten, leere
Worte.“ Während die darin enthaltenen Forderungen an die
Maidan-Kräfte bis hin zur Entwaffnung von diesen ignoriert wurden, habe
Janukowitsch seinen Part erfüllt.
Gouverneursposten für Oligarchen
Im Unterschied dazu seien bei der Rückkehr der Krim zu Rußland alle
Formalitäten eingehalten worden, stellt der Publizist fest. Doch die
Reaktionen des Westens darauf belegten dessen doppelte Standards und
Doppelmoral:
„In Kiew, wo ein Staatsstreich stattgefunden hat, ist
alles erlaubt, auf der Halbinsel Krim, wo das Volk die Macht in seine
Hände genommen hat, um die illegitime Macht in Kiew abzuwehren, ist
alles verboten.“ Miljutenko zeichnet die Geschichte der Vorgänge um
die Halbinsel nach, seit dem diese von Nikita Chrustschow 1954 entgegen
der Verfassung der UdSSR und der russischen und ukrainischen
Sowjetrepubliken an die Ukraine übergeben wurde. Interessanter Fakt
dabei:
„Als Stadt unterstand Sewastopol immer direkt dem Unionsstaat
und Moskau, sie ist nie an Kiew übergeben worden. Die Stadt wurde
faktisch eigenmächtig ‚ukrainisiert‘.“
Obwohl es auf dem Maidan auch gegen die Herrschaft der Oligarchen
ging, erhielten diese von den neuen Machthabern Gouverneursposten.
Darauf macht der Autor ebenfalls aufmerksam wie auch auf die Tatsache,
dass diese Schwerreichen eigene Privatarmeen und Sicherheitsdienste
unterhalten. In Dnjepropetrowsk wurde Igor Kolomoiski Gouverneur, laut
Miljutenko 3,6 Milliarden Dollar reich, mit ukrainischem und
israelischem Pass und Wohnsitz in der Schweiz. In Donezk wurde Sergej
Taruta ins Amt eingesetzt, mit einem Vermögen von 597 Millionen Dollar.
„Dem Milliardär Wadim Nowinski, auf dessen Konten 1,5 Milliarden Dollar liegen, versprachen sie die Krim.“
Doch aus letzterem wurde nichts. Bei der Rückkehr der Krim zu Rußland
wurde von Kritikern immer wieder auf das sogenannte Budapester
Memorandum von 1994 hingewiesen. Damit soll durch Rußland, die USA und
Großbritannien die Souveränität der Ukraine nach Abzug der ehemals
sowjetischen Atomwaffen garantiert worden sein. Doch laut Miljutenko
wurde dieses Memorandum nie ratifiziert und erreichte nicht den Status
eines international gültigen Rechtsdokuments. Daher sei es für die
russische Führung auch nicht bindend gewesen, als es um die Krim ging.
Auf die westliche Empörung darüber antwortet der Publizist: Es habe eine
solche beim Zerfall der Sowjetunion, Jugoslawiens und der
Tschechoslowakei nicht gegeben. Der Westen habe dagegen nicht nur die
Trennung des Kosovo von Serbien unterstützt, sondern auch die des
Südsudans vom Sudan, Eritreas von Äthiopien und Osttimors von
Indonesien.
Miljutenko warnt:
„Die radikalen Nationalisten fordern die Identität des großen slawischen Bruders heraus.“ Sie seien noch nicht allmächtig,
„aber
die Kämpfer mit der Pistole in der Hand beginnen, die Regeln der
aufzustellen und der Macht ihre Forderungen zu diktieren. Sie füllten
das Vakuum der staatlichen Macht.“ Diese Gesetzlosigkeit in der Ukraine führe zu Sorgen in Rußland:
„Was
in der Ukraine geschieht, besorgt die Völker der Russischen Föderation,
denn das Explosionspotential des vor kurzem noch befreundeten Landes
übersteigt das von Jugoslawien bei weitem.“ Der Preis dafür drohe
höher zu sein als der für die Kuba-Krise und die Berliner Krise in den
1960er Jahren, befürchtet der Publizist aus Moskau. Rußland werde die
von den westlichen Unterstützern der ukrainischen Extremisten angedrohte
Isolation ebenso wie Sanktionen, Angriffe und Provokationen aushalten
und parieren. Im Westen gebe es
„nicht wenige, die ihren
langgehegten Traum verwirklichen wollen – die Russen und die Ukrainer in
einen bewaffneten Konflikt zu führen.“
Die russische Führung habe trotz aller Spannungen und ihrer Kritik an
den neuen Machthabern in Kiew den Kontakt mit der Ukraine nicht
abgebrochen. Nach dem 23. Februar seien selbst die Militärs beider
Länder wie auch Minister und Wirtschaftsvertreter zu Gesprächen
zusammengetroffen. Aber die Zeit, dass Rußland sich vorschreiben lasse,
was es zu tun und lassen habe, sei vorbei, betont Miljutenko:
„Es war früher einfach, den Kreml unter Druck zu setzen, heute ist dies schwieriger.“ Putin beeilte sich nicht,
„die Uniform des Falken anzulegen“,
sondern versuche, einen Ausweg aus der Sackgasse zu finden. Davon
zeugten auch die Aktivitäten von Außenminister Sergej Lawrow,
„offene Gespräche und Verhandlungen hinter verschlossenen Türen in Brüssel und Genf, Madrid und London“.
„Denn
Rußland hat ein starkes Alibi: Nicht Rußland hat angefangen, nicht
Rußland hat die Ukraine in eine Situation des inneren Chaos und der
Gewalt geführt.“ Eine Mehrheit der russischen Bürger unterstütze
die Politik des Kremls bezüglich der Ukraine, so der Autor. Nur eine
Minderheit empfinde so etwas wie Scham und trete gegen eine Politik der
Stärke auf, wie u.a. Demonstrationen in Rußland zeigten. Und Putin
wisse,
„dass die Menschen an einen friedlichen Ausgang der Ereignisse ohne gefährliche Eskalationen und Blutvergießen glauben.“
Ich habe den Beitrag von Wladimir Miljutenko ausführlich
wiedergegeben, weil solche Sichten kaum in deutschen Medien zu finden
sind und weil er leider nicht online zur Verfügung steht.
Die Zeitschrift
Wostok erscheint vierteljährlich und bietet
nach eigener Auskunft "Informationen aus dem Osten für den Westen". Sie
ist in den 1990er Jahren aus der Zeitschrift
Sowjetunion heute hervorgegangen. Ihre
Website ist leider nicht aktuell.
Im aktuellen Heft 1/2014 sind neben Miljutenkos Text weitere Beiträge
zum Thema zu finden:• Ein Gespräch mit dem ukrainischen Botschafter in
der Bundesrepublik, Pavlo Klimkin
• "Ukraine: Über Barrikaden nach Europa" des Kiewer Journalisten Juri Lissowy
• "Der Informationskrieg – Ukraine, Rußland, Deutschland" von Tetjana Shportak
• Die Ansprache von Präsident Wladimir Putin zur Krim vor der Föderalen Versammlung am 18.3.14
• "Putins Konservatismus als Staatsideologie in Rußland" von Wladimir Miljutenko